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„Die Reimanns“Auswanderer-Paar erlebt Kulturschock auf Hawaii

Konny und Manu Reimann entspannen am Strand von Honolulu.

Manu und Konny erleben einen Kulturschock in Hawaiis Hauptstadt Honolulu. 

Familienzuwachs bei den Reimanns: Konny und Manu werden erneut Großeltern. Doch an Stelle von ungetrübter Freude taten sich bei Konny Sorgenfalten auf.

Aufregung auf Konny Island: Schon seit Längerem fiebert Manu Reimann der Geburt ihres vierten Enkelkindes entgegen. „So ein Baby kommt ja, wann es kommen möchte. Wir sind eigentlich jeden Tag vorbereitet, einen Anruf zu bekommen“, berichtete die hibbelige Oma in der jüngsten Ausgabe von „Willkommen bei den Reimanns“ (Kabel Eins).

Um sich abzulenken, nähte die 54-Jährige schon mal fleißig Kleidung für den kleinen Wonneproppen: „Wenn meine Enkelkinder meine Sachen tragen, dann freue ich mich natürlich sehr. Dann ist ein kleines Stückchen Oma mit dabei.“

„Die Reimanns“: Konny und Manu werden erneut Großeltern 

Und dann schallten plötzlich freudige „Konny, Konny“-Rufe über die Weiten des prächtigen Anwesens der Kult-Auswanderer. Mit strahlendem Gesicht überraschte Manu ihren Konny. „Soll ich dir was verraten? Du bist Opa von ... einer Enkeltochter“, klatschte sie begeistert in die Hände. Mama Janina und Töchterchen Ayla Elizabeth seien wohlauf. Während Konny die freudige Kunde gewohnt norddeutsch-schnodderig zur Kenntnis nahm, machte sich sein „Engelchen“ direkt an die Planung der Flugreise von Hawaii nach Portland.

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Doch die gestaltete sich schwierig. Zwar fand Manu fix die passende Flugverbindung, aber weil das kleine Mädchen etwas früher als gedacht die Welt erblickte, konnte Konny trotz größter Bemühungen keinen Haussitter für Konny Island finden. „Entweder wir warten noch mal zehn Tage oder du fliegst alleine hin“, schlug der Auswanderer deswegen vor. „Ich meine, das Kind läuft uns ja nicht davon.“

Von Warten hielt Manu aber gar nichts, und so beschloss sie schweren Herzens, ohne ihr Herzblatt zu fliegen. Der machte ihr direkt ein schlechtes Gewissen. Sie solle nicht zu lange wegbleiben, er habe „auch ein Anrecht auf dich, mein Engelchen“. Halb ernst, halb im Scherz forderte er: „Einmal das Baby knuddeln, und dann steigst du in den Flieger und kommst wieder.“ Er komme dann später mit, „wenn das Kind dann größer ist und erwachsen und einen Akkuschrauber halten kann ...“

„Die Reimanns“: Konny tut sich mit einem Traktor schwer

Zuvor hatte die neue Folge von „Willkommen bei den Reimanns“ Konnys Kampf mit seinem alten Trekker gezeigt. Das 40 Jahre Gefährt brauchte dringend einen neuen Kühler, aber er erklärte: „Für diesen Jahrgang gibt es keinen Kühler mehr.“ Eine Fahrt zur Werkstatt kam für den Bastler aber nicht infrage. Nach Augenmaß hatte er im Internet einen Kühler bestellt, musste aber verärgert feststellen: „Der ist ja nun ganz anders, Mist! Aber irgendwie muss der rein, ne.“

Gesagt, getan: Erst behalf sich Konny mit Kabelstrapsen, dann bog er die Karosserie mit einigen beherzten Schlägen mit der Zange zurecht. Am Ende tuckerte der Trecker wieder selig vor sich hin und Konny streckte nach drei Stunden Arbeit triumphierend die Hände in die Luft. „Die nächsten 15 Jahre müsste das halten.“

„Die Reimanns“: Konny wird beim Angeln vom Pech verfolgt – „das ist verhext“

Nach all der Schufterei hatte sich Konny eine Pause verdient. Da kam die Einladung seines Bekannten Skip zu einer Angeltour auf dessen neuem Schnellboot gerade recht. „Da kann man auch mal einen Tag aussetzen“, freute sich der Heimwerker über die „willkommene Abwechslung“. Manu blieb allerdings wegen der hohen Wellen lieber auf dem Festland: „Ich bin dann eine kleine Spaßbremse, wenn ich mit an Bord bin.“

Auf dem Boot geriet Konny erst ins Schwärmen („Es geht nichts über einen V8-Motor“), dann ins Schwelgen („Da kommen alte Erinnerungen an das Seefahren zurück“). Nur beim Fischen hatte die Truppe kein Glück. „Das ist verhext. Manchmal fängt man eben was und manchmal nicht“, philosophierte Konny und gab sich stattdessen dem Geschwindigkeitsrausch auf dem Schnellboot hin.

„Das ist wie Achterbahnfahren“, juchzte er, als er den Ausguck hochgeklettert war. Angesichts der hohen Geschwindigkeit bat Kapitän Skip seinen Gast aber zurück auf Bordhöhe, was Konny neckisch kommentierte: „Weicheier!“ Zurück an Land schwärmte er auch „Engelchen“ Manu vor: „Das Boot zieht die Wurst vom Boot.“ Die war trotzdem froh, sich lieber beim Shoppen neue Stoffe für ihr Geschäft mit „Just Kiddies“ besorgt zu haben. Schließlich gibt es für die Hobby-Schneiderin viel zu tun - möglicherweise ja auch bald in einem eigenen Laden.

Zu diesem Zwecke besuchte Manu auch ein Geschäft in Honolulu, um sich nach dem Absatz ihrer Kreationen zu erkundigen. Beim anschließenden Spaziergang an der Strandpromenade stellten die Reimanns dann einen gewissen Kulturschock fest. „Ich vermisse den typischen Geruch von Blumen und Blüten. Hier stinkt es nach Schweiß, Sonnencreme und Abgasen“, beklagte sich Konny. Auch für Manu stand fest: „Leben möchte ich hier nicht.“ Wie gut, dass es für das Paar danach rasch zurück in ihre eigens geschaffenes Paradies Konny Island zurückging. (tsch