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Der beste Boxer aller ZeitenDiese Serie zeigt den Aufstieg von Muhammad Ali

Cassius Clay (Jaalen Best, links) zeigt schon in jungen Jahren, was er für ein herausragender Boxer ist. (Bild: Amazon Content Services LLC)

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Cassius Clay (Jaalen Best, links) zeigt schon in jungen Jahren, was er für ein herausragender Boxer ist. (Bild: Amazon Content Services LLC)

Schon 1964 besang sich Muhammad Ali selbst als „der Größte“. Die gleichnamige Serie „The Greatest“ empfindet nun den Aufstieg des größten Boxers aller Zeiten nach. Doch der Sportler hinterließ auch außerhalb des Rings seine Spuren.

Messi oder Ronaldo? Djokovic oder Federer? Die Diskussion um den „Greatest Of All Time“ - kurz GOAT - spaltet in so mancher Sportart die Fangemeinde. Doch im Boxsport sind sich Experten wie Fans größtenteils einig, wem eine solche Würdigung zusteht: Muhammad Ali. Das sah der forsche Sportler auch früh selbst so. Schon 1964 besang er sich in einer Single als „The Greatest“. Fachpresse und Fans übernahmen den Spitznamen. Nun, zehn Jahre nach dem Tod des „Sportler des Jahrhunderts“, trägt auch die Prime-Video-Serie (ab 4. November) jenen programmatischen Titel.

Die Serie „The Greatest“ fokussiert sich auf die ersten Jahre in der erfolgreichen Karriere von Muhammad Ali. (Bild: Amazon MGM Studios)

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Die Serie „The Greatest“ fokussiert sich auf die ersten Jahre in der erfolgreichen Karriere von Muhammad Ali. (Bild: Amazon MGM Studios)

„Die Serie ist darauf ausgelegt, all das zu zeigen, was in Dokumentarfilmen nicht zu sehen war und was man sonst nirgendwo finden kann, wenn man sich alte Kämpfe und alte Interviews ansehen möchte“, warb Creator und Regisseur Ben Watkins (“Cross“) im Gespräch mit dem Branchendienst „Deadline“ für sein Machwerk.

Dafür holte sich der Serienmacher keine Geringere als Alis Witwe Lonnie ins Boot. Sie fungiert als Executive Producerin, unter anderem an der Seite von „Rocky“-Star Michael B. Jordan. Deutlich weniger bekannt ist hingegen der Jung-Schauspieler, der in die Rolle der Sportlegende schlüpft. Der 28-jährige Jaalen Best dürfte mit seinen wenigen Episodenrollen in Serien, etwa in „American Horror Stories“, nur ausgewiesenen Branchenkennern etwas sagen. In große Fußstapfen tritt er schauspielerisch allemal: Will Smith schwang 2001 in „Ali“ die Fäuste und war für die Rolle im Boxer-Biopic für den Oscar nominiert worden.

„Ich bin jung, attraktiv, schnell und unschlagbar“

Trainer Angelo Dundee (Giovanni Ribisi) erkennt das große Potenzial von Cassius Clay (Jaalen Best). (Bild: Amazon Content Services LLC)

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Trainer Angelo Dundee (Giovanni Ribisi) erkennt das große Potenzial von Cassius Clay (Jaalen Best). (Bild: Amazon Content Services LLC)

In acht Episoden wirft „The Greatest“ einen Blick auf die Anfänge der Karriere von Cassius Clay, wie Muhammad Ali bürgerlich hieß. Von den ersten Kämpfen 1960 bis zum ersten WM-Titel 1964 nimmt die Serie den Sporthelden ins Visier. „Dieser Junge tut Dinge, die ich noch nie zuvor gesehen habe“, staunt Trainer Angelo Dundee (Giovanni Ribisi), der den aufstrebenden Boxer nach dessen Olympiasieg 1960 unter seine Fittiche nimmt. Vater Cassius Clay Sr. (Omari Hardwick) beäugt den Erfolg seines mitunter aufmüpfigen Sohnes hingegen auch kritisch: „Du hast zwar Olympia gewonnen, aber ich bin der Champ in meinem Haus.“

Doch der unübersehbar begabte Cassius strotzt nur so vor Selbstbewusstsein. Forsche Presseauftritte tragen zu seinem Ruf bei, selbst attestiert er sich: „Ich bin jung, attraktiv, schnell und unschlagbar.“ Dieses Understatement lebt Cassius auch in jungen Jahren schon außerhalb des Rings. Sagen lassen will er sich nichts, erst recht nicht vom weißen Establishment. Um etwas an der unbefriedigenden Situation der schwarzen Bürger in den 1960er-Jahren zu verbessern, engagiert sich in seiner Gemeinde. In diesem Zusammenhang trifft er auch auf Malcolm X (Michael Ealy). (tsch)