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Das machen die „Spaceballs“-Stars heute

Bis heute die beste Parodie auf die „Star Wars“-Filme: Mel Brooks' „Spaceballs“ nahm mit absurdem Witz die Sternensaga aufs Korn. (Bild: Fox)

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Bis heute die beste Parodie auf die „Star Wars“-Filme: Mel Brooks' „Spaceballs“ nahm mit absurdem Witz die Sternensaga aufs Korn. (Bild: Fox)

Mel Brooks' „Spaceballs“ zählt zu den absoluten Kultkomödien der 80er-Jahre. Was machen die Stars der Parodie heute?

Er ist der „Mann der 10.000 Sound-Effekte“: Michael Winslow durfte sein Talent in einer kleinen Nebenrolle zeigen. (Bild: © MGM - Metro-Goldwyn-Mayer)

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Er ist der „Mann der 10.000 Sound-Effekte“: Michael Winslow durfte sein Talent in einer kleinen Nebenrolle zeigen. (Bild: © MGM - Metro-Goldwyn-Mayer)

Bis heute die beste Parodie auf die „Star Wars“-Filme: Mel Brooks' „Spaceballs“ nahm mit absurdem Witz die Sternensaga aufs Korn. Wir zeigen, was aus den Darstellern der Komödie wurde.

Radartechniker (Michael Winslow)

Michael Winslow tritt bis heute als Stand-up-Comedian auf.  (Bild: Kevin Winter/Getty Images)

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Michael Winslow tritt bis heute als Stand-up-Comedian auf. (Bild: Kevin Winter/Getty Images)

Er ist der „Mann der 10.000 Sound-Effekte“: Mit den erstaunlichen Geräuschen, die er mit seiner Stimme imitieren konnte, verblüffte Michael Winslow als Officer Larvelle Jones in allen sieben „Police Academy“-Filmen. Auch in „Spaceballs“ durfte er in einer kleinen Nebenrolle als Radartechniker sein Talent zeigen.

Eine absolute Kultfigur aus „Spaceballs“: Der treue Waldi (John Candy) ist ein Möter - halb Mensch, halb Köter.  (Bild: Fox)

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Eine absolute Kultfigur aus „Spaceballs“: Der treue Waldi (John Candy) ist ein Möter - halb Mensch, halb Köter. (Bild: Fox)

Später arbeitete Winslow als Motivationstrainer, entwickelte eine Spiele-App mit und tritt bis heute als Stand-up-Comedian auf. Die B-Movies „Lavalantula“ und „2 Lava 2 Lantula“ brachten ihn zur Freude der Fans wieder mit „Police Academy“-Kollege Steve Guttenberg zusammen. 2021 zeigte er seine stimmlichen Fähigkeiten bei „America's Got Talent“ und schied erst im Halbfinale aus.

John Candy starb 1994 im Alter von nur 43 Jahren an einem Herzinfarkt. (Bild: George Rose/Getty Images)

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John Candy starb 1994 im Alter von nur 43 Jahren an einem Herzinfarkt. (Bild: George Rose/Getty Images)

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Waldi (John Candy)

Rick Moranis spielte den nicht sehr furchteinflößenden Lord Helmchen in „Spaceballs“. (Bild: Fox)

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Rick Moranis spielte den nicht sehr furchteinflößenden Lord Helmchen in „Spaceballs“. (Bild: Fox)

Eine absolute Kultfigur aus „Spaceballs“: Der treue Waldi ist ein Möter - halb Mensch, halb Köter. Gespielt wurde das „Alter Ego“ von Chewbacca von John Candy. Und nicht nur in der Sternensaga-Paradie, auch in Kult-Komödien wie „Blues Brothers“, „Die schrillen Vier auf Achse“ und „Der kleine Horrorladen“ hatte John Candy Gastauftritte. Aber auch in Hauptrollen, etwa in „Ein Ticket für zwei“ mit Steve Martin, begeisterte der Kanadier, der 1994 im Alter von nur 43 Jahren an einem Herzinfarkt starb.

Auf der Leinwand war Moranis seit 20 Jahren nicht mehr zu sehen, mit „Spaceballs 2“ wird er 2027 ein Comeback feiern. (Bild: Theo Wargo/Getty Images)

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Auf der Leinwand war Moranis seit 20 Jahren nicht mehr zu sehen, mit „Spaceballs 2“ wird er 2027 ein Comeback feiern. (Bild: Theo Wargo/Getty Images)

Von seinem Leben erzählt auch eine von der Kritik hochgelobte neue Doku namens „John Candy: Ich mag mich“, die im September 2025 ihre Premiere feierte und bei Amazon Prime verfügbar ist.

Lord Helmchen (Rick Moranis)

Prinzessin Vespa (Daphne Zuniga) ist eine toughe, schlagfertige und selbstbewusste Frau - ähnlich wie ihr „Vorbild“ Prinzessin Leia. (Bild: kabel eins / Metro-Goldwyn-Mayer)

Copyright: kabel eins / Metro-Goldwyn-Mayer

Prinzessin Vespa (Daphne Zuniga) ist eine toughe, schlagfertige und selbstbewusste Frau - ähnlich wie ihr „Vorbild“ Prinzessin Leia. (Bild: kabel eins / Metro-Goldwyn-Mayer)

Er war einer der Kultkomiker der 80er-Jahre: Rick Moranis war (Co-)Star in „Ghostbusters“, „Der kleine Horrorladen“, „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ und „Die Familie Feuerstein“. Nicht zuletzt und vor allem war der nicht sehr furchteinflößende Lord Helmchen in „Spaceballs“.

Daphne Zuniga ist inzwischen hauptsächlich als Seriendarstellerin gefragt. (Bild: Alberto E. Rodriguez/Getty Images)

Copyright: Alberto E. Rodriguez/Getty Images

Daphne Zuniga ist inzwischen hauptsächlich als Seriendarstellerin gefragt. (Bild: Alberto E. Rodriguez/Getty Images)

Auf der Leinwand war Moranis seit 20 Jahren nicht mehr zu sehen, als Musiker ist er jedoch bis heute erfolgreich: 2006 gewann er einen Grammy für das beste Comedy-Album, 2013 veröffentlichte er „My Mother's Brisket“, auf dem er sich in Klezmer-Songs mit seiner jüdischen Herkunft auseinandersetzte.

Demnächst wird er allerdings sein Comeback feiern: In einer Fortsetzung der legendären Parodie, „Spaceballs 2“, wird Rick Moranis - neben den meisten anderen Darstellern des Originals - wieder als „Lord Helmchen“ dabei sein. Die Komödie ist bereits abgedreht, der Kinostart ist für 2027 geplant.

Vespa (Daphne Zuniga)

Er legt sich (nicht nur) mit Lord Helmchen an, um Prinzessin Vespa zu retten: Weltraumheld Lone Starr (Bill Pullman, links). (Bild: © MGM - Metro-Goldwyn-Mayer)

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Er legt sich (nicht nur) mit Lord Helmchen an, um Prinzessin Vespa zu retten: Weltraumheld Lone Starr (Bill Pullman, links). (Bild: © MGM - Metro-Goldwyn-Mayer)

Bill Pullman war zuletzt als Polizist in der Serie „The Sinner“ und in der Netflix-Miniserie „Halston“ zu sehen.  (Bild: Jon Kopaloff/Getty Images)

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Bill Pullman war zuletzt als Polizist in der Serie „The Sinner“ und in der Netflix-Miniserie „Halston“ zu sehen. (Bild: Jon Kopaloff/Getty Images)

Auch Daphne Zuniga ist bei Teil 2 mit von der Partie - als Prinzessin, die nicht von einem Helden gerettet werden muss: Vespa (Daphne Zuniga) ist eine taffe, schlagfertige und selbstbewusste Frau - ähnlich wie ihr „Vorbild“ Prinzessin Leia.

Für Daphne Zuniga, die kurz zuvor in „Der Volltreffer“ (1985) ihren Durchbruch gefeiert hatte, blieb die Hauptrolle in „Spaceballs“ einer ihre größten Filmauftritte. Seit den 90er-Jahren ist sie eher als Seriendarstellerin bekannt: Sie spielte einer der Hauptfiguren in „Melrose Place“ und war danach in „Beautiful People“ und „One Tree Hill“ in wiederkehrenden Rollen zu sehen. Zuletzt war sie in zwei Folgen der „Denver-Clan“-Neuauflage dabei.

Mel Brooks war Drehbuchautor, Regisseur und Produzent von „Spaceballs“, spielte in der Parodie aber auch zwei Rollen selbst: den fiesen Präsidenten Skroob (rechts), Herrscher des Planeten Spaceball, und den weisen Joghurt. (Bild: kabel eins / Metro-Goldwyn-Mayer)

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Mel Brooks war Drehbuchautor, Regisseur und Produzent von „Spaceballs“, spielte in der Parodie aber auch zwei Rollen selbst: den fiesen Präsidenten Skroob (rechts), Herrscher des Planeten Spaceball, und den weisen Joghurt. (Bild: kabel eins / Metro-Goldwyn-Mayer)

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Lone Starr (Bill Pullman)

Mel Brooks feiert im Juni 2026 seinen 100. Geburtstag. (Bild: Emma McIntyre/Getty Images for TCM)

Copyright: Emma McIntyre/Getty Images for TCM

Mel Brooks feiert im Juni 2026 seinen 100. Geburtstag. (Bild: Emma McIntyre/Getty Images for TCM)

Es war eine seiner ersten großen Rollen: Als Weltraumheld Lone Starr legt sich Bill Pullman (nicht nur) mit Lord Helmchen an, um Prinzessin Vespa zu retten. Seine erfolgreichste Zeit hatte der Schauspieler dann in den 90erJahren: In „Schlaflos in Seattle“ (1993), „Casper“ (1995) und „Während du schliefst“ (1995) bewies Pullman sein Talent für (romantische) Komödien, in „Independence Day“ durfte er auch als Pathos-Präsident und Actionheld glänzen.

Doch schon bald nach seinem denkwürdigen Auftritt in David Lynchs Meisterwerk „Lows Highway“ (1997) blieben die großen Kinorollen aus, zuletzt war Pullman als Polizist in der Serie „The Sinner“ und in der Netflix-Miniserie „Halston“ zu sehen. Auch er übernimmt in „Spaceballs 2“ seine alte Rolle, an seiner Seite wird sein Sohn Lewis Pullman (“Thunderbolts“) zu sehen sein, der den Sprössling von Lone Starr und Prinzessin Vespa spielt.

Joghurt und Präsident Skroob (Mel Brooks)

Mel Brooks war Drehbuchautor, Regisseur und Produzent der Parodie, spielte aber auch zwei Rollen selbst: den fiesen Präsidenten Skroob (rechts), Herrscher des Planeten Spaceball, und den weisen Joghurt. „Spaceballs“ gilt neben „Frühling für Hitler“ (1968) und „Frankenstein Junior“ (1974) zu den besten und populärsten Parodien des Komikers.

1995 drehte Brooks mit „Dracula - Tot aber glücklich“ seine bislang letzte Parodie, als Autor und Darsteller ist er aber bis heute aktiv: 2023 sah man ihn in einer kleinen Rolle in der Disney+-Serie „Only Murders in the Building“, zudem agierte er als Autor und Erzähler in der Miniserie „Die verrückte Geschichte der Welt, Teil II“, einer Fortsetzung seines Films von 1981.

Bei „Spaceballs 2“ hat er die Regie an Josh Greenbaum (“Will & Harper“) abgegeben, als Produzent, Drehbuchautor und Hauptdarsteller ist Brooks, der im Juni 2026 seinen 100. Geburtstag feiert, aber an der Fortsetzung beteiligt.

Ein Beitrag geteilt von Mel Brooks (@the.official.mel.brooks) (tsch)

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