Jan Köppen hat in der neusten Folge des Podcasts „Frühstück bei Barbara“ mit Barbara Schöneberger über seinen Job als Moderator gesprochen. Dabei verriet er auch, was seine Tätigkeit beim RTL-Dschungelcamp mit „Let's Dance“ und dem SAT.1-“Frühstücksfernsehen“ zu tun hat.
„Dann wäre ich vielleicht nicht im Dschungel“Jan Köppen berichtet von schicksalhaftem „Let's Dance“-Anruf

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Jan Köppen ist seit 2023 als Dschungelcamp-Moderator zu sehen. Seiner Meinung nach wäre das ohne „Let's Dance“ vielleicht nicht möglich gewesen. (Bild: 2023 Getty Images/Andreas Rentz)
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Frühstücksfernsehen und Jan Köppen? Ob das zusammenpassen würde, da ist sich der bekannte Moderator selbst nicht ganz sicher, wie er in der neusten Folge des Podcasts „Frühstück bei Barbara“ zugibt. Denn, so stellt Gastgeberin Barbara Schöneberger fest, der erfahrene TV-Mann hat noch nie eine Vormittags-Sendung moderiert. Beinahe wäre es aber offenbar dazu gekommen.
Sowohl Jan Köppen als auch Barbara Schöneberger seien einst beim Casting für das SAT.1-“Frühstücksfernsehen“ gewesen, erzählen sie im Podcast. Allerdings ohne Erfolg. „Was war denn heute los? Du hast ja gar nichts auf die Reihe gekriegt“, sei Schöneberger damals knallhart gesagt worden. „Es war so. Ich war wirklich nicht besonders gut“, gesteht sie. Die 52-Jährige sei ohnehin „nie ambitioniert“ gewesen: „Ich habe Sachen immer nur gekriegt, weil es irgendwie zufällig gut lief, aber ich habe wirklich mich niemals auf irgendwas vorbereitet.“ Das sei bei Jan Köppen ganz ähnlich gewesen ...
Jan Köppen beim Casting für SAT.1-„Frühstücksfernsehen“ gescheitert
Dem langjährigen „Ninja Warrior Germany“-Moderator seien Castings schon immer „ein bisschen suspekt“ gewesen. Bei seiner Bewerbung für das SAT.1-„Frühstücksfernsehen“ habe Jan Köppen gemerkt: „Das ist schon auch ganz schön aufwendig. Das muss man wollen und können.“ Im Nachhinein sei er „ganz froh, dass es dann auch nicht geklappt hat“. Wobei er anmerkt: „Dschungel ist für mich eigentlich Frühstücksfernsehen.“
Denn obwohl das Dschungelcamp in Deutschland abends um 20.15 bei RTL zu sehen ist, ist es gleichzeitig ja 5.15 Uhr in Australien. Daher meint Jan Köppen: „Ein bisschen mache ich ja Frühstücksfernsehen.“
Dabei fühle er sich „wie so ein Teenager, der in den Sommerferien immer unterwegs ist“: Er gehe in deutscher Zeit morgens um 6 Uhr ins Bett und schlafe dann bis 14 Uhr. Barbara Schöneberger fasst zusammen: „Also man muss sagen, sowohl die australischen Aufzeichnungsbedingungen als auch das Umstellen oder Nicht-Umstellen ist alles gleichermaßen doof.“
Seine seit 2023 andauernde Tätigkeit als Dschungelcamp-Moderator verdanke Jan Köppen vor allem auch „Let's Dance“, ist er im Podcast zudem überzeugt. Zwar finde er es inzwischen „dämlich“, sich beispielsweise bei seinen Anfängen bei VIVA nie wirklich vorbereitet zu haben, doch sei ihm genau diese Spontanität bei der beliebten Tanzshow dann zugutegekommen.
„Das hat schon viel rückblickend in meiner Karriere ausgemacht“
Zweimal hat Jan Köppen bislang durch „Let's Dance“ führen dürfen. Dabei sprang er jeweils für den erkrankten Daniel Hartwich ein. Er habe einmal zwei Tage vorher Bescheid bekommen und sei beim Finale sogar erst am selben Tag informiert worden: „Da haben die mich wirklich morgens um elf angerufen, ob ich am Abend in Köln das Finale live moderieren kann.“
„Ich glaube, das hat schon viel noch mal rückblickend in meiner Karriere ausgemacht in dem Moment. Dann war ich halt da“, schildert Jan Köppen. Wenn er diese Aufgabe nicht gut bewältigt hätte, überlegt er, „dann wäre ich vielleicht jetzt auch nicht im Dschungel“. Barbara Schöneberger staunt nicht schlecht über diese Geschichte, weiß aber selbst auch ganz genau: „Man muss halt auch auf den Punkt abliefern können. Das ist total wichtig in unserem Job.“ (tsch)

