Die Buddys Charly (Frederick Lau) und Joseph (Christoph F. Krutzler) geraten erneut ins Visier gefährlicher Gangster - bereits bekannter, neuer und totgeglaubter. Noch immer sind sie alle hinter der ominösen Münze her. Schauplätze der Hetzjagd sind diesmal Berlin, Österreich und Bangkok.
„Crooks“Die Jagd nach der Münze geht weiter

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Charly (Frederick Lau, links) und Joseph (Christoph F. Krutzler) wollten doch eigentlich nur ihre Ruhe haben. Doch solange die alte Münze existiert, scheinen sie ihren Frieden nicht zu finden. Staffel zwei führt sie bis nach Bangkok. (Bild: Netflix)

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Nicht nur Kreuzberger Nächte sind lang, wie Charly (Frederick Lau, links) und Joseph (Christoph F. Krutzler) in Bangkok feststellen. Auf der Suche nach der Münze geraten sie in ein neues tödliches Abenteuer. (Bild: Sasidis Sasisakulporn/Netflix)

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Mückerl (Florian Carove, links) ist ein Kollege von Joseph und entpuppt sich als ein weiterer falscher Freund für ihn und Charly (Frederick Lau). (Bild: Sasidis Sasisakulporn/Netflix)
Zwei Jahre hatten Charly (Frederick Lau) und Joseph (Christoph F. Krutzler) Zeit zum Durchatmen. Doch nun geraten der ehemalige Safeknacker und der uneheliche Sohn eines Wiener Unterweltbosses erneut ins Zentrum einer blutigen, actiongeladenen Jagd, die diesmal von Deutschland und Österreich bis nach Bangkok führt. Die sechsteilige zweite Staffel von „Crooks“ ist ab Dienstag, 14. April, bei Netflix abrufbar.

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Freund oder Feind? Big F (Piyaphong Dammunee) mischt in der Unterwelt von Bangkok kräftig mit. (Bild: Sasidis Sasisakulporn/Netflix)

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Hinter ihr sind (fast) alle Gangster der Welt her, so scheint es: In Staffel zwei von „Crooks“ erfährt man, warum die Münze besonders für den Russen Arkadij Zakejew eine so große persönliche Bedeutung hat. (Bild: Netflix)
Die erste Staffel landete im April 2024 innerhalb kürzester Zeit auf Platz eins der deutschen und österreichischen Netflix-Charts und wurde mit dem Blauen Panther und der Romy ausgezeichnet sowie für den Deutschen Filmpreis und den Bambi nominiert. Für das Drehbuch von Staffel zwei zeichnen erneut Regisseur und Showrunner Marvin Kren sowie Georg Lippert und Benjamin Hessler verantwortlich, produziert haben wieder Quirin Berg und Max Wiedemann.

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Der zwielichtige Holländer Kees (Raymond Thiry) mischt ebenfalls in der Unterwelt von Bangkok mit. Aber welche Ziele verfolgt er genau? (Bild: Sasidis Sasisakulporn/Netflix)

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Sie haben offenbar das Sagen in der Unterwelt und dem Nachtleben von Bangkok: die Geschwister Achara (gespielt vom Transgender-Model Mimi Tao) und Somchai (verkörpert vom thailändischen Musiker D Gerrard). (Bild: Sasidis Sasisakulporn/Netflix)
Auch diesmal ist die Wurzel allen Übels die kleine Münze, die schon zuvor für Chaos und Blutvergießen sorgte. Im Finale der ersten Staffel wollte Polizistin Nina (Maya Unger) mit ihr den russischen Paten Arkadij Zakejew (Mark Ivanir) in eine Falle locken und den Tod ihres Vaters rächen. Am Ende war Nina tot, Zakejew schwer verletzt - und die Münze in Josephs Besitz. Charly, seine Frau Samira (Svenja Jung) und Sohn Jonas (Jonathan Tittel) konnten der Mafia in Marseille entkommen und nach Berlin zurückkehren.

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Der russische Pate Arkadij Zakejew (Mark Ivanir) ist aus sehr persönlichen Gründen hinter der Münze her. Doch er ist in Staffel zwei stark geschwächt, nicht nur durch die Kugel, die ihm Nina im letzten Staffelfinale verpasste - es gibt in den eigenen Reihen einen Feind, der ihn loswerden möchte und Zakejews Tochter dazu benutzt. (Bild: Netflix)
Seitdem ist Joseph in Bangkok untergetaucht, während Charly und Samira sich zwar getrennt haben, aber ein ruhiges Leben führen. Doch dann taucht erneut Polizist Henning (Jan Georg Schütte) auf und erpresst Charly: Wenn er ihm nicht die Münze bringt, landen er und Samira im Gefängnis. Doch während Charly im Flugzeug sitzt, gerät Joseph in Bangkok in eine Schlägerei mit der Gang des Niederländers Kees (Raymond Thiry) und verliert dabei die Münze. Als Charly und Joseph versuchen, sie von Kees zurückzuklauen, ahnen sie nicht, dass in Wahrheit der Österreicher Mückerl (Florian Carove) sie hat. Und so nimmt das Chaos seinen Lauf.
Alte Bekannte und neue Gegner

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Charlys Frau Samira (Svenja Jung) und Sohn Jonas (Jonathan Tittel) sind mit einem Schulfreund von Jonas und dessen Vater Jens (gespielt von Lucas Gregorowicz) zum Wandern nach Österreich gefahren. Dort kommt es nicht nur zum Streit mit Jens, sie werden auch von den Gangstern Rio und Zwanzger verfolgt. (Bild: Sasidis Sasisakulporn/Netflix)

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Rio (Lukas Watzl, hinten) und Zwanzger (Georg Friedrich) sahen zuletzt ziemlich tot aus, doch Unkraut vergeht offenbar nicht. Die Wiener Trottel-Gauner sind ebenfalls hinter der Münze her - und hinter Charly, Joseph und ihren Lieben ... (Bild: Netflix)

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Nach dem Tod seines Vaters möchte der von den Toten auferstandene Rio (Lukas Watzl) Wiener Unterweltkönig werden. Dummerweise ist das offiziell sein Cousin Joseph, also muss er ihn aus dem Weg räumen, um rechtmäßiger Erbe zu werden. (Bild: Netflix)
Von allen Seiten tauchen in Staffel zwei weitere neue Gegner auf, darunter der russische Pate Bagrat (Merab Ninidze) und die Geschwister Achara (Mimi Tao) und Somchai (D Gerrard), die das Nachtleben Bangkoks kontrollieren. Gleichzeitig stehen zwei alte Bekannte wieder von den Toten auf: Rio (Lukas Watzl) und Zwanzger (Georg Friedrich), die wohl trotteligsten Gangster Wiens - und die lustigsten.

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Der Gangster Bagrat (Merab Ninidze) möchte Arkadij Zakejew aus dem Weg räumen und benutzt dazu dessen Tochter Katharina (Lili Epply). (Bild: Netflix)
Während Charly und Joseph nun in Bangkok immer wieder knapp dem Tod entkommen, befinden sich auch Samira und Jonas erneut in Gefahr. Sie sind mit dem alleinerziehenden Jens (Lucas Gregorowicz) und dessen Sohn beim Wandern in den österreichischen Bergen - und geraten dort ins Visier von Rio und Zwanzger. Doch diesmal sind sie vorbereitet ...
„Crooks“ bleibt eine Serie, auf die man sich bewusst einlassen muss: schrill, laut, verrückt und mitunter ganz schön unübersichtlich, zugleich aber mit einem unwiderstehlichen Sog. Wer die Figuren erst einmal ins Herz geschlossen hat, lässt sich gern mitreißen von der Mischung aus stark überzeichneten Charakteren, comichaften Kämpfen, Bud-Spencer-artigen Prügelszenen und sonstigen Skurrilitäten. Wer Staffel eins mochte, dürfte daher sicherlich auch an den neuen Folgen seinen Spaß haben. (tsch)
