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Beatles-Trauma & Bohlen-GeheimnisChris Norman packt jetzt richtig aus

Album-Veröffentlichung: «Lifelines» von Chris Norman

Copyright: Marcel Brell/Edel/dpa

Chris Norman erinnert sich an Songs, die ihn wirklich beeindruckten. (Handout)

Ein verpasstes Konzert, das ihn sein Leben lang verfolgt. Smokie-Legende Chris Norman spricht über seine größte musikalische Enttäuschung. Und er rechnet mit einem seiner größten Hits ab.

„Ich wollte unbedingt hingehen“, offenbarte Chris Norman (75) gegenüber der Deutschen Presse-Agentur in London. Als Jugendlicher verweigerten ihm seine Eltern den Besuch eines Beatles-Konzerts, da sie Bedenken hatten. Die Folge: „Also durfte ich nicht hingehen. Das war eine riesige Enttäuschung.“ Eine Wunde, die auch nach Jahrzehnten nicht verheilt ist.

Darum singt er jetzt einen Beatles-Klassiker

Die Fab Four haben ihn, wie so viele Künstler seiner Zeit, massiv beeinflusst. Deshalb findet sich auf seinem neuen Werk „Lifelines“ eine spezielle Interpretation des legendären Songs „Strawberry Fields Forever“. „Am Anfang habe ich gezögert, einen Beatles-Song aufzunehmen. Aber ich wollte unbedingt etwas auswählen, was mich damals wirklich beeinflusst hat.“

Die Platte „Lifelines“ ist eine Zusammenstellung von Liedern, die den ehemaligen Smokie-Sänger geprägt haben, veröffentlicht zu seinem 75. Geburtstag. Einzig der Titelsong, eine gefühlvolle Ballade, wurde frisch komponiert.

Ein schwacher Trost folgte sechs Monate nach dem Beatles-Debakel: Er durfte die Rolling Stones live erleben – sein erstes Konzert überhaupt! „Weil ich meine Eltern so lange wegen der Beatles genervt hatte, ließen sie mich gehen“, so Norman. Ein Lied der Stones coverte er trotzdem nicht, denn: „Es lag nicht an ihnen, dass ich selbst Musik machen wollte, sondern an den Beatles.“

So entdeckte er seine Liebe zur Musik

Doch seine musikalische Ader wurde bereits in Kindertagen entfacht. Laut Berichten der dpa waren es ältere Familienmitglieder, die ihn inspirierten. „In den 1950er-Jahren, als ich etwa sieben Jahre alt war, hörten sie die Musik, die gerade populär war“, erzählt Norman. „Ich war natürlich im Haus und hörte die Songs mit.“

Eine Szene hat sich bei ihm eingebrannt: Am Eisstand hörte er zum allerersten Mal den Song „All I Have To Do Is Dream“ von den Everly Brothers. „Ich dachte: 'Wow, das ist großartig, das liebe ich.' Es ist der erste Song, an den ich mich erinnere, der wirklich Eindruck auf mich gemacht hat.“ Diesen Klassiker performt er auf seiner neuen Platte gemeinsam mit Tochter Susan.

Was ihn am Bohlen-Hit „Midnight Lady“ wirklich störte

Der von Dieter Bohlen geschriebene Titel „Midnight Lady“ verhalf seiner Sololaufbahn 1986 zum Durchbruch. Aber mit der damaligen Produktion war Norman nie zufrieden – eine Tatsache, die kaum jemand kennt. „Die Originalaufnahme klingt sehr synthetisch“, macht er deutlich.

Für die damalige Zeit passte das, denn der Sound war in den 80ern modern. „Aber live haben wir ihn immer etwas härter gespielt, mit kräftiger E-Gitarre, die in der Originalversion gar nicht vorkam.“ Und genau diese rockigere Fassung mit mehr Gitarrensound ist jetzt auf „Lifelines“ zu hören.

Zusätzlich sind auf dem Album Neuinterpretationen von „Whiskey In The Jar“ in der Version von Thin Lizzy und der Smokie-Titel „Mexican Girl“ enthalten. „Es war das erste Lied, das Pete (Spencer, Smokie-Schlagzeuger) und ich gemeinsam geschrieben haben und das dann ein großer Hit wurde“, so Norman.

Chris Norman kommt im Oktober nach Deutschland

Manche der frischen Interpretationen möchte Chris Norman auch auf der Bühne vorstellen. Seine Deutschland-Tournee führt ihn im Oktober in 13 verschiedene Städte. „Alle 15 kann ich natürlich nicht spielen“, stellt er klar. Immerhin soll noch Raum für die großen Erfolge von Smokie und seiner Solokarriere sein. Die Fans erwartet eine Mischung aus frischen Songs und bewährten Klassikern. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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