Ausgerechnet im Pride Month: Das eigentlich harmlose Treffen mit J. K. Rowling sorgt für Entsetzen bei vielen Royal-Fans.
„Erbärmlich!“Camilla erntet Wut für Foto mit umstrittener Star-Autorin

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Königin Camilla muss Kritik einstecken. (Archivbild)

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Aufschrei beim Sommer-Auftakt in Schottland: Ein scheinbar harmloser Austausch über Kinderbücher sorgt im britischen Königshaus für massiven Wirbel. Königin Camilla traf im Palast von Holyroodhouse in Edinburgh auf die weltberühmte „Harry Potter“-Schöpferin J.K. Rowling. Was als literarischer Dialog zum Auftakt der schottischen Royal Week gedacht war, hat sich im Netz zu einem echten Politikum entwickelt.
„Harry Potter“-Schöpferin J.K. Rowling ist umstritten
Der Palast veröffentlichte auf dem offiziellen Instagram-Account der Royals ein gemeinsames Foto der Frauen. Dazu hieß es, man teile die Leidenschaft für das Lesen und wolle den Buchzugang für künftige Generationen fördern. Doch statt Zuspruch erntete der Beitrag heftige Kritik.
Hintergrund ist die anhaltende Debatte um J.K. Rowling und das Thema Geschlechtsidentität. Der Autorin wird von Kritikern Transfeindlichkeit vorgeworfen, was sie selbst vehement bestreitet.
Dass die königliche Familie das Treffen ausgerechnet zum Ende des Pride Month im Juni so prominent platziert hat, empfinden viele Menschen in den sozialen Netzwerken als äußerst ungeschickt.
In den Kommentarspalten entflammte sofort ein heftiger Streit. Kritiker bezeichneten Camilla unter anderem als „erbärmlich“ und Rowling als „Königin der Transphoben“.
Ein Kommentar fasst es mit „Oh nein, das war ein ganz schlechter Schachzug“ zusammen. Etliche Nutzer posteten Slogans wie „Trans-Rechte sind Menschenrechte“. Gleichzeitig sprangen der Autorin jedoch auch Befürworter bei, die ihre Meinungsfreiheit verteidigten.
„Harry Potter“-Schöpferin J.K. Rowling ist umstritten
Es ist nicht das erste Mal, dass Rowling mit ihren Äußerungen polarisiert. Sie betonte in der Vergangenheit, dass sie für ihre Haltung zur Not auch eine Haftstrafe riskieren würde. Diese feste Überzeugung führte bereits zu tiefen Rissen in der „Harry Potter“-Welt: Die Hauptdarsteller Daniel Radcliffe und Emma Watson, die sich kürzlich mit Prinz William traf, rückten in den vergangenen Jahren öffentlich von der Autorin ab.
Königin Camilla gilt als große Förderin der Literatur und leitet unter anderem den Wohltätigkeitsverein „The Queen's Reading Room“. Bereits im Jahr 2023 hatte sie sich kritisch zu Zensur geäußert und Kulturschaffende dazu aufgerufen, sich die Freiheit des Ausdrucks nicht nehmen zu lassen. Mit dem aktuellen Treffen hat sie nun ungewollt ein Wespennest inmitten einer hochemotionalen gesellschaftlichen Debatte berührt. (jag)
