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Beim „perfekten Dinner“ fühlen sich Rolfs Gäste wie in einem „Boutique-Hotel“

Deko-Profi Rolf (53) kocht in einer dschungelähnlichen Küche. (Bild: RTL)

Copyright: RTL

Deko-Profi Rolf (53) kocht in einer dschungelähnlichen Küche. (Bild: RTL)

An Tag 4 von „Das perfekte Dinner“ (VOX) wird nicht nur gekocht, sondern inszeniert: Deko-Profi Rolf verwandelt seine Wohnung in einen Indoor-Dschungel mit maximalem Wow-Faktor, Kaffeeslush, Knisterbrause und 500 Hüten. Bei ihm ist alles ein bisschen drüber - und das ist auch gut so.

„Ich werde euch Feuer unter dem Hintern machen“: Mit dieser Ansage startet Deko-Profi Rolf (53) selbstbewusst in seinen „Das perfekte Dinner“-Abend. Und nicht nur seine Gäste wissen sofort: Hier wird nicht gekleckert, hier wird geklotzt. Oder, wie Rolf es selbst formuliert: „Challenge accepted.“ Schon beim ersten Blick in seine Wohnung wird klar, dass Erics (34) Erwartung einer „ausgefallenen Interieur-Welt“ eingelöst wird.

Rolf lebt den „Maximalismus“ - und das konsequent. Ein Dschungel aus echten Pflanzen wuchert durch die Räume, jedes Detail scheint kuratiert, jedes Objekt erzählt eine Geschichte. „Ich bin besessen vom Dekorieren“, sagt er - und das wird sofort sichtbar. Mitstreiter Thomas (45) beschreibt es treffend: „Ein Escape Room - man taucht direkt in Rolfs Gehirn ein.“ Christin (43) wiederum fühlt sich wie in einem „Boutique-Hotel“.

Dabei ist vieles nicht nur schön, sondern auch erfinderisch: Ein alter Schuhschrank wird kurzerhand zum Tisch umfunktioniert, überall stehen Vintage-Stücke: „Ich liebe alte Dinge. Wozu Neues kaufen? Ist doch schon alles da“, erklärt Rolf. Seine Sammelleidenschaft kennt dabei kaum Grenzen: 400 Sonnenbrillen, 500 Hüte - und kein Ende in Sicht. Was das Motto seines Dinners betrifft, wird es allerdings ein bisschen leiser. Das Menü reflektiert nämlich seine Kindheit in Norwegen.

Motto: „Takk for maten den var go'. Om en time eller to ligger den I do.“ - „Danke für das Essen, es war gut. In ein bis zwei Stunden liegt es im Klo.“

  1. Vorspeise: „Vorspiel: Der auf den Tisch geknallte Lachs“ - Lachs / Meeresspargel / Gurke / Wasabi
  2. Hauptspeise: „Geiles norwegisches Fischsüppchen“
  3. Nachspeise: „Orgie zum Kaffee im Altersheim“ - Slush / Champagner-Trüffel

„Ich weiß, ich polarisiere“

„Die Wohnung spiegelt Rolfs Persönlichkeit“: Christin und Eric sind begeistert. (Bild: RTL)

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„Die Wohnung spiegelt Rolfs Persönlichkeit“: Christin und Eric sind begeistert. (Bild: RTL)

Hinter Rolfs schillernder Oberfläche steckt eine besondere Geschichte. So wuchs er als Kind von Seeleuten auf einem norwegischen Schiff auf (“Alle Möbel waren festgeschraubt“), nutzte eine hölzerne Außentoilette (“Wenn ich allein dort war, hatte ich Angst“). Später machte er eine Ausbildung zum Matrosen - obwohl er eigentlich seekrank war. Aale räuchern, Makrelen säubern, Dorsche fangen gehörten zu seiner Vergangenheit wie heute das „meditative Gießen“ seiner unzähligen Pflanzen. Wie er zum Setdesign und später den „Deko-Profis“ kam? „Ich habe mich nie irgendwo beworben - einfach immer rechts und links abgebogen und kreativ geblieben.“

Diese Gegensätze (Rolf: „Ich weiß, ich polarisiere“) spiegeln sich auch im Menü wider. Auch wenn sein marinierter Lachs für Api (40) zu rauchig und die Wasabi-Gurke zu scharf ist, auch wenn Vegetarier Thomas selbst den Meeresspargel zu „fischig“ findet - grundsätzlich sind seine Gäste begeistert. Natürlich darf auch beim Essen der Spaß nicht fehlen, der seinen Höhepunkt im Dessert findet: Die hauseigene Slush-Maschine zaubert zur mehrstöckigen norwegischen Mandeltorte Kaffeeslush, serviert stilecht in Omas Tassen. Dazu gibt es frittierten Champagnertrüffel mit Knisterbrause - ein bisschen Nostalgie, ein bisschen Wahnsinn, eben hundert Prozent Rolf.

Am Ende bleiben 39 Punkte und ein Abend, der weniger wie ein klassisches Dinner wirkt, sondern wie ein verrücktes Erlebnis. Rolf selbst bringt es am besten auf den Punkt: „Ich bin wie ich bin - und ich mag mich.“ Vielleicht nicht für jeden Geschmack - aber garantiert unvergesslich. Oder wie Thomas über seinen Kollegen sagen würde: „Süffisant, schräg, ziemlich genial.“ (tsch)

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