Für nur drei Euro gekauft, für 1.000 Euro verkauft: Eine seltene Jugendstil-Schale sorgte bei „Bares für Rares“ für Begeisterung und einen heftigen Bieterkampf unter den Händlern.
„Wir wollen das Ding“Drei-Euro-Trödelfund erzielt bei „Bares für Rares“ Mega-Gewinn

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Auch im Händlerraum sorgte die Schale für Begeisterung: „Ah, französischer Jugendstil.“ Wolfgang Pauritsch erkannte schnell: „Wir alle wollen das Ding haben.“ Denn ihm war klar, dass er nicht der Einzige war, der mitbieten wollte. Auch Jan Cizek schwärmte: „Mein Herz geht auf.“ Pauritsch konterte passend: „Das Portemonnaie auch.“ (Bild: ZDF)
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Mit ihrem Flohmarktfund landeten Lara und Michael aus Baden-Baden einen Volltreffer. In der Mittwochsausgabe der ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“ stellte sich heraus, dass ihr Schnäppchen deutlich wertvoller war als gedacht.
Das freute nicht nur Horst Lichter, sondern löste bei den Händlern prompt einen hitzigen Bieterkampf aus.

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Mit ihrem Flohmarktfund landeten Lara und Michael aus Baden-Baden einen Volltreffer. In der Mittwochsausgabe der ZDF-Trödelshow „Bares für Rares“ stellte sich heraus, dass ihr Schnäppchen deutlich wertvoller war als gedacht. Das freute nicht nur Horst Lichter, sondern löste bei den Händlern prompt einen hitzigen Bieterkampf aus. (Bild: ZDF)
Gemeinsam über Flohmärkte zu schlendern gehörte für Lara und ihren Vater Michael zum Hobby. Dabei machten sie einen Fund, der Bianca Berding ins Schwärmen brachte: „Sowas würde ich auch gerne mal auf dem Trödel finden.“ Die kleine Schale stammte nämlich von Daum Frères in Nancy. „Wow“, staunte Lichter, der den bekannten Namen auch kannte.
Horst Lichter: „Davon träume ich jeden Tag bei ,Bares für Rares'“
„Da braucht man gar nicht mehr viel erklären“, so Berding, denn „das ist eine der berühmtesten Glashütten überhaupt“. Daum Frères war für wunderschöne Glasobjekte aus dem Jugendstil weltbekannt. Und so datierte Expertin Berding auch die „sehr, sehr süße Schale“ vom Trödel genau in die Zeit zwischen 1905 und 1915.

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Das besondere Farbspiel der Schale entstand, indem bei der Herstellung farbiges Pulver in das farblose Glas eingestreut wurde, erläuterte Berding die Patinage. Bemalt mit Emaille wurde das Stück mit Akelei-Blüten, ein Symbol für Liebe und Fruchtbarkeit. „Das ist handwerklich äußerst gut gemacht“, schwärmte die Expertin. (Bild: ZDF)
Das besondere Farbspiel der Schale entstand, indem bei der Herstellung farbiges Pulver in das farblose Glas eingestreut wurde, erläuterte Berding die Patinage. Bemalt mit Emaille wurde das Stück mit Akelei-Blüten, ein Symbol für Liebe und Fruchtbarkeit. „Das ist handwerklich äußerst gut gemacht“, schwärmte die Expertin.
Natürlich interessierte Lichter vor allem: „Wie viel habt ihr bezahlt?“ Lara musste lachen: „Drei Euro.“ Angesichts dieses Schnäppchens war sich der Moderator sicher: „Ihr geht mit Gewinn nach Hause.“ Gewünscht wurden 300 bis 500 Euro und Berding schätzte sogar bis 900 Euro. „Davon träume ich jeden Tag bei ,Bares für Rares'“, freute sich Lichter.
„Das war ein Kampf“
Auch im Händlerraum sorgte die Schale für Begeisterung: „Ah, französischer Jugendstil.“ Wolfgang Pauritsch erkannte schnell: „Wir alle wollen das Ding haben.“ Denn ihm war klar, dass er nicht der Einzige war, der mitbieten wollte. Auch Jan Cizek schwärmte: „Mein Herz geht auf.“ Pauritsch konterte passend: „Das Portemonnaie auch.“
Pauritsch eröffnete mit 250 Euro. Doch aus der Händlerrunde folgten schnell immer höhere Angebote. Bei 600 Euro von Sarah Schreiber stellte Cizek schmunzelnd fest: „Alle wollen es haben und das ist oft das Problem hier.“ Für Lara und Michael war die große Nachfrage dagegen ein Grund zur Freude und sie erklärten: „Wir warten.“
Als Elke Velten 800 Euro bot, verabschiedeten sich nach und nach die ersten Händler aus dem Bieterrennen. Doch Daniel Meyer und Pauritsch hielten weiter dagegen und trieben den Preis Stück für Stück nach oben. Schließlich machte die Händlerin kurzen Prozess und erhöhte auf 1.000 Euro. Damit brachte sie die Konkurrenz zum Verstummen.
„Das war ein Kampf“, fasste Pauritsch zusammen und gab sich geschlagen. Auch Meyer stieg aus dem Bietergefecht aus. Dafür jubelte Velten umso mehr über die „einmalige Jugendstil-Schale“, die ihr Pauritsch schließlich wie einen „heiligen Gral“ überreichte. „Das ist das erste Mal, dass ich Daum Nancy kaufen durfte - toll“, freute sich die Händlerin.
„Bares für Rares“: Das waren die weiteren Objekte der Sendung

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Als weiteres Objekt der Sendung wurde eine geerbte Stabbrosche aus 750er Weißgold mit Diamanten und Zuchtperlen von Heide Rezepa-Zabel in die 1920er-Jahre datiert. Gewünscht wurden 620 Euro, die Expertin schätzte 700 bis 900 Euro und Händlerin Sarah Schreiber zahlte 860 Euro für das Schmuckstück. (Bild: ZDF)
Als weiteres Objekt der Sendung wurde eine geerbte Stabbrosche aus 750er Weißgold mit Diamanten und Zuchtperlen von Heide Rezepa-Zabel in die 1920er-Jahre datiert. Gewünscht wurden 620 Euro, die Expertin schätzte 700 bis 900 Euro und Händlerin Sarah Schreiber zahlte 860 Euro für das Schmuckstück.

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Ein altes Stethoskop aus Buchsbaumholz datierte Detlev Kümmel um 1900. Für das medizinische Gerät zum Abhören des Körpers wünschte sich die Verkäuferin 50 Euro. Der Experte taxierte 50 bis 100 Euro. Jan Cizek musste erst erraten, um was es sich eigentlich handelte - und zahlte dann 75 Euro. (Bild: ZDF)
Ein altes Stethoskop aus Buchsbaumholz datierte Detlev Kümmel um 1900. Für das medizinische Gerät zum Abhören des Körpers wünschte sich die Verkäuferin 50 Euro. Der Experte taxierte 50 bis 100 Euro. Jan Cizek musste erst erraten, um was es sich eigentlich handelte - und zahlte dann 75 Euro.

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Eine weiße Porzellanfigur mit dem Titel „Die Schnitterin“ stammte von dem Bildhauer Arthur Storch, der die Figur 1918 für die Schwarzburger Werkstätten entworfen hatte. Der Wunschpreis betrug 200 Euro, Bianca Berding taxierte 200 bis 300 Euro und Wolfgang Pauritsch zahlte auch 300 Euro. (Bild: ZDF)
Eine weiße Porzellanfigur mit dem Titel „Die Schnitterin“ stammte von dem Bildhauer Arthur Storch, der die Figur 1918 für die Schwarzburger Werkstätten entworfen hatte. Der Wunschpreis betrug 200 Euro, Bianca Berding taxierte 200 bis 300 Euro und Wolfgang Pauritsch zahlte auch 300 Euro.

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Ein „prachtvolles Bib-Collier“ aus sattem 750er Gelbgold datierte Heide Rezepa-Zabel in den 1960er/70er-Jahren. Gewünscht wurden 7.300 Euro. Expertin Rezepa-Zabel schätzte noch 7.800 bis 8.500 Euro, denn allein der Goldwert lag schon bei 7.000 Euro. Letztlich zahlte Daniel Meyer 7.600 Euro. (Bild: ZDF)
Ein „prachtvolles Bib-Collier“ aus sattem 750er Gelbgold datierte Heide Rezepa-Zabel in den 1960er/70er-Jahren. Gewünscht wurden 7.300 Euro. Expertin Rezepa-Zabel schätzte noch 7.800 bis 8.500 Euro, denn allein der Goldwert lag schon bei 7.000 Euro. Letztlich zahlte Daniel Meyer 7.600 Euro.

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Eine Leuchtreklame aus Acrylglas mit der Aufschrift „VeGe“, einst am Tante-Emma-Laden angebracht, wurde von Detlev Kümmel als Hinweis auf eine „Verkaufsgemeinschaft“ entziffert. Für das Objekt aus den 1970er-Jahren wünschte sich der Verkäufer 20 bis 50 Euro. Kümmel taxierte 100 bis 150 Euro und Jan Cizek zahlte sogar 200 Euro. (Bild: ZDF)
Eine Leuchtreklame aus Acrylglas mit der Aufschrift „VeGe“, einst am Tante-Emma-Laden angebracht, wurde von Detlev Kümmel als Hinweis auf eine „Verkaufsgemeinschaft“ entziffert.
Für das Objekt aus den 1970er-Jahren wünschte sich der Verkäufer 20 bis 50 Euro. Kümmel taxierte 100 bis 150 Euro und Jan Cizek zahlte sogar 200 Euro. (tsch)
