Extravagante Metall-Krawatten aus den 1970er-Jahren lösten im Händlerraum bei „Bares für Rares“ große Belustigung aus. Nur ein Händler war gar nicht begeistert ...
„So großartig“Kuriose Accessoires sorgen für Lachanfall bei „Bares für Rares“

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In der Montagsausgabe von „Bares für Rares“ sorgte ein außergewöhnliches Set an Metall-Krawatten für großes Gelächter im Händlerraum. (Bild: ZDF)

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Uschi und Edmund aus Bremerhaven präsentierten bei „Bares für Rares“ ihre extravaganten Krawatten. (Bild: ZDF)
In der Montagsausgabe von „Bares für Rares“ (ZDF) sorgte ein außergewöhnliches Set an Metall-Krawatten für großes Staunen bei Horst Lichter. Richtig turbulent wurde es aber erst im Händlerraum. Denn als die skurrilen Retro-Accessoires anprobiert wurden, brachen die Händler in schallendes Gelächter aus.

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Nach der Schließung der eigenen Boutique seien die Krawatten „übrig geblieben und hätten Jahrzehnte im Schrank gelegen“, erklärte Verkäufer Edmund. (Bild: ZDF)
„Ich werd' verrückt, sowas hatten wir hier noch nie“, staunte Lichter, als ihm Uschi und Edmund aus Bremerhaven ihre extravaganten Krawatten präsentierten. Die Stücke stammten aus ihrer ehemaligen Boutique für exklusive Wäsche: „D&D - drunter und drüber“. Vor allem der Name brachte Lichter zum Schmunzeln: „Sehr gut“, kommentierte er lachend.
Nach der Schließung der Boutique seien die Krawatten „übrig geblieben und hätten Jahrzehnte im Schrank gelegen“, erklärte Verkäufer Edmund weiter. Experte Detlev Kümmel ordnete fünf der Modelle dem Designer Pierre Cardin zu. Eine weitere stammte von artmade. Alle waren aus Filz und dünnen Metallplatten in den 1960er- bis 1970er-Jahren entstanden.

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Daniel Meyer und David Suppes probierten die Krawatten kurzerhand selbst an. (Bild: ZDF)
Auch Kümmel zeigte sich begeistert und war sicher: „Kontakt bekommst du damit sofort. Wenn du die trägst, fragt jeder: 'Darf ich mal fühlen?'“ Schon sei man mitten im Gespräch. Der Zustand war, „wenn auch nicht mehr ganz neuwertig“, weiterhin gut, so Kümmel. Klassisch würden die Krawatten heute allerdings kaum noch getragen werden.
„Das ist immer ein ganz spezieller Typ Mann, der sowas trägt“

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Ein Spielzeug-Kino „DUX Kino 68“ (Markes & Co) wurde von Detlev Kümmel auf 1972 bis 1975 datiert. (Bild: ZDF)
Als Wunschpreis nannte der Verkäufer „einen Huni“. Doch Experte Kümmel schätzte die kuriosen Accessoires und mittlerweile Sammelobjekte tatsächlich auf 500 bis 600 Euro. „Boah“, schnaufte Lichter total überrascht von der hohen Expertise und gestand: „Das haut mich echt um.“ Auch das Verkäuferpaar „hat damit überhaupt nicht gerechnet“.

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Ein Kabinettstück von 1836 identifizierte Expertin Friederike Werner als Werk von Henry Ritter. (Bild: ZDF)
Im Händlerraum standen die Krawatten weniger als Sammlerstücke im Fokus, denn Daniel Meyer und David Suppes probierten sie kurzerhand selbst an. Elisabeth Nüdling konnte sich vor Lachen kaum halten: „Das ist so großartig“, kommentierte sie den Anblick und ergänzte schmunzelnd: „Das ist immer ein ganz spezieller Typ Mann, der sowas trägt.“

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Eine Brosche aus dem Familienbesitz ordnete Expertin Heide Rezepa-Zabel in die 1950er Jahre ein. (Bild: ZDF)
„In meinem ganzen Händler-Leben habe ich sowas noch nie gesehen, obwohl ich die 1980er Jahre sogar miterlebt habe“, so Meyer. David Suppes hingegen bezeichnete die Metallkrawatten als „ein Stück Zeitgeschichte“. Den ersten Schritt machte aber Wolfgang Pauritsch mit 60 Euro. Denn auch er konnte den ungewöhnlichen Stücken etwas abgewinnen.
Danach boten alle mit, nur Benjamin Leo Leo machte deutlich: „Sie gefallen mir nicht.“ Von ihm kam demnach kein Gebot. Seine Einschätzung bremste die Runde und so erhielt Meyer schon bei 200 Euro den Zuschlag. Die Verkäufer freuten sich dennoch - vor allem darüber, dass ihre lang vergessenen Schätze letztlich als „echte Rarität“ gewürdigt wurden.
Elisabeth Nüdling kauft „entzückende“ Ring-Uhr

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Einen Kerzenleuchter mit integrierter Vase datierte Expertin Friederike Werner in die 1980er Jahre. (Bild: ZDF)

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Eine Ring-Uhr erkannte Expertin Heide Rezepa-Zabel als seltenes Schmuckstück aus den 1920er Jahren. (Bild: ZDF)
Als weiteres Objekt der Sendung wurde ein Spielzeug-Kino „DUX Kino 68“ (Markes & Co) von Detlev Kümmel auf 1972 bis 1975 datiert. Er schätzte den Wert auf 40 bis 50 Euro. Gewünscht waren nur 25 Euro - doch Händler David Suppes zahlte am Ende sogar 80 Euro. Ein Kabinettstück von 1836 identifizierte Expertin Friederike Werner als Werk von Henry Ritter - ein Künstler aus dem Umfeld der Düsseldorfer Schule. Während 800 Euro gewünscht wurden, taxierte sie 800 bis 1.000 Euro. Am Ende sicherte sich Daniel Meyer das Gemälde in Öl für 850 Euro.
Eine Brosche aus dem Familienbesitz ordnete Expertin Heide Rezepa-Zabel in die 1950er Jahre ein. Das Schmuckstück aus Platin, 585er Gold und Diamanten (0,75 Karat) wurde vermutlich in Pforzheim gefertigt. 800 bis 900 Euro wurden gewünscht, 1.000 bis 1.200 Euro geschätzt und von Elisabeth Nüdling 1.050 Euro gezahlt.
Einen Kerzenleuchter mit integrierter Vase datierte Expertin Friederike Werner in die 1980er Jahre. Der Wunschpreis für das versilberte Stück des Designers Bořek Šípek lag bei 800 Euro, geschätzt wurden 600 bis 800 Euro und im Händlerraum zahlte Benjamin Leo Leo schließlich 750 Euro.
Eine Ring-Uhr erkannte Expertin Heide Rezepa-Zabel als seltenes Schmuckstück aus Platin mit Diamanten (0,2 Karat) aus den 1920er Jahren. Ihr Schätzpreis lag bei 900 bis 1.100 Euro. Gewünscht wurden 1.000 Euro und Elisabeth Nüdling zahlte auch 1.000 Euro für das „entzückende“ Stück. (tsch)
