Wenn TV-Ikone Jörg Draeger und seine Petra auf Reisen gehen, geht selten alles glatt. So auch diesmal. Nahe Remagen musste Draeger den Zug verlassen – Not-Evakuierung!
Auf dem Weg ins RheinlandModerator auf freier Strecke aus RE5 „notevakuiert!“

Copyright: IMAGO/STAR-MEDIA
Jörg Draeger und Julian F.M. Stoeckel im Mai 2026 in Gelsenkirchen.
Diesen Trip mit der Deutschen Bahn werden Jörg Draeger (81) und seine Ehefrau Petra so schnell nicht vergessen. Das Paar wurde evakuiert!
Ihr Regionalzug kam plötzlich auf freier Strecke zum Stillstand. In Video-Clips, die Draeger auf Instagram teilte, lässt der „Geh aufs Ganze“-Moderator seine Follower am unfreiwilligen Zwischenstopp teilhaben.
Jörg Draeger nimmt Zug-Chaos mit Humor
Zunächst sitzt das Paar noch gelassen im Zugabteil, lauscht der Durchsage. Wegen einer „technischen Störung“ verzögere sich die Weiterfahrt. Doch der Showmaster ahnte bereits, dass mehr dahintersteckte.
„Da sind wir gespannt, was die wirkliche Lösung ist, weil irgendwas ist diesem Regio so knallhart aufs Dach gefallen“, beschreibt Drager die Minuten vor dem unfreiwilligen Stopp.
Und er sollte Recht behalten. Denn nachdem Draeger und rund weitere 300 Fahrgäste am Donnerstagnachmittag (8. Oktober) stundenlang im RE5 nach Koblenz ausharren mussten, kam die Aufforderung für alle Reisenden: Raus aus dem Zug!
In einem zweiten Clip ist zu sehen, wie Drager und die anderen Passagiere des Regionalzuges samt Gepäck über die Gleise trampeln.
„Notevakuiert! Gestern vor Remagen … zum Glück ist uns die Oberleitung „fussläufig“ vor dem Bahnhof aufs Dach gekracht, zum Glück ist niemandem etwas passiert. Es hat aber Stunden gedauert, bis wir gesichert den Zug verlassen konnten. Ich glaube, wir brauchen nach dem Trip neue Rollkoffer 😂😂😂 … kann ich mir endlich einen holen, den @julianfmstoeckel auch hat!“, schreibt er dazu und legt in Richtung des Reality-TV-Stars nach: „Bitte Julian, schreib mir doch, wie der Anbieter heißt! Herzliche Grüße aus dem Ahrtal!“
Die TV-Legende verlor trotz der Strapazen nicht ihren Humor. „Habt ihr jemals erlebt, dass wenn Petra und ich unterwegs sind, etwas so richtig schön glattgeht?“, fragte er schmunzelnd.
Wie schon von Draeger vermutet war etwas auf den Zug gekracht – wie die Feuerwehr der Stadt Remagen mitteilte, handelte es sich dabei um eine unter elektrischer Spannung stehende Oberleitung.
Bis zum Eintreffen eines Notfallmanagers der Deutschen Bahn, der die Oberleitungen erdete und stromlos schaltete, durfte der Gleisbereich nicht betreten werden. Die „Schnelleinsatzgruppe Betreuung“ des Katastrophenschutzes des Landkreises Ahrweiler eilte herbei, um bei der Evakuierung zu helfen. Für die Dauer des Einsatzes war der betreffende Streckenabschnitt in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. (susa)
