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Er kann einfach nicht lügenNeuer Fall für den besonderen Ermittler im ARD-Krimi „Lost in Fuseta“

TV Ausblick ARD - «Lost in Fuseta - Ein Krimi aus Portugal»

Copyright: Katharina Mückstein/ARD Degeto/dpa

Die drei Kollegen entdecken auf einem abgelegenen Hof eine Männerleiche mit einer Vogelfeder im linken Auge. (Handout)

Neuer Fall für Kommissar Lost: Ein Toter mit Feder im Auge.

Eigentlich ist es in Fuseta an der Algarve wunderschön – doch auch im Urlaubsparadies lauert das Verbrechen. Das zeigt sich wieder im dritten Fall der Reihe mit dem Titel „Lost in Fuseta - Ein Krimi aus Portugal: Weiße Fracht“, den ihr an diesem Samstag (25.4.) in zwei Teilen ab 20.15 Uhr im Ersten sehen könnt.

Für Kommissar Leander Lost (Jan Krauter) wird die Zeit knapp. Sein Austauschprogramm mit Europol steht kurz vor dem Abschluss, was eine Rückkehr nach Hamburg bedeuten würde. Seine beiden Kollegen, die Sub-Inspektoren Graciana Rosado (Eva Meckbach) und Carlos Esteves (Daniel Christensen), wollen das unter allen Umständen verhindern, da sie die Kooperation mit ihm sehr wertschätzen. Und auch privat gibt es da jemanden: Gracianas Schwester Soraia (Filipa Areosa) ist ihm sehr zugetan – einen innigen Kuss von ihr beschreibt Lost sogar als vergleichbar mit der Injektion eines Kontrastmittels.

Leiche mit Vogelfeder im Auge

Doch für private Gefühle bleibt keine Zeit. Das Team macht auf einem einsamen Gehöft eine schreckliche Entdeckung: ein toter Mann, in dessen linkem Auge eine in Wachs getauchte Vogelfeder steckt. Ein bizarrer Anblick, der Gänsehaut verursacht. Lost fühlt sich unmittelbar an den Mythos von Ikarus erinnert, wonach derjenige sein Leben einbüßt, der der Wahrheit zu nah kommt.

Wenig später ereignet sich ein weiterer Mord. Eine pensionierte und verwitwete Lehrerin wird tot aufgefunden, aber von einer Feder fehlt diesmal jede Spur, wie die dpa meldet. Ihr Kollege Miguel Duarte (Anton Weil), der als besonders ambitioniert gilt, vermutet einen Serientäter hinter den Taten. Er bricht umgehend nach Sevilla auf, um dortige ältere Fälle mit Ähnlichkeiten zu untersuchen.

Ermittler mit ganz besonderer Gabe

Im Mittelpunkt steht Jan Krauter (41, „Unschuldig - Der Fall Julia B.“), der in beinahe jeder Einstellung präsent ist. Er gibt die liebenswerte Rolle des Kommissars mit Asperger-Syndrom erneut brillant. Lost, der sich permanent über das Verhalten seiner Umwelt wundert und immer tadellos erscheint, ist ein Fahnder mit einer einzigartigen Beobachtungsgabe, logischem Scharfsinn und einem eidetischen Gedächtnis.

Die Macher, Regisseur Felix Herzogenrath (50) und Autor Holger Karsten Schmidt (der die Vorlage als Gil Ribeiro schrieb), erzählen eine hochspannende Geschichte. Im Zentrum: ein Drogenboss, der im Knast ein Luxusleben führt, und ein eiskalter Killer. Der Krimi ist vollgepackt mit Schießereien, jeder Menge Portugal-Flair und schrägem Humor. Was für alle anderen besonders entlarvend ist: Lost kann einfach nicht lügen. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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