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Kritik nach Alphaville-EklatWeltmeister warnt: „Ein Poldi kann auch anders“

Markus Krampe (l), Organisator des Festivals, und Lukas Podolski beantworten Fragen bei einer Pressekonferenz beim Glücksgefühle-Festival auf dem Hockenheimring.

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Markus Krampe (l), Organisator des Festivals, und Lukas Podolski beantworten Fragen bei einer Pressekonferenz beim Glücksgefühle-Festival auf dem Hockenheimring.

Nach dem Alphaville-Eklat hagelte es Hass im Netz. Podolski wird bei der Pressekonferenz deutlich.

Sonst ist er der Everybody’s Darling, der Kölner Jung, den alle mögen. Doch seit dem Wirbel um die Ausladung der Band Alphaville vom Glücksgefühle-Festival hagelt es Hass gegen Lukas Podolski (41) – und dabei bleibt es nicht bei ihm selbst. Auch seine Familie wurde im Netz persönlich angegriffen. Jetzt reicht es dem Weltmeister.

Bei der Pressekonferenz zum Glücksgefühle-Festival am Freitagnachmittag (4. September) machte Podolski öffentlich, was in den vergangenen Tagen abgelaufen ist: Nach der Ausladung der Band wurde nicht nur er selbst, sondern auch seine Familie persönlich attackiert.

Lukas Podolski: Auch seine Familie wurde im Netz angegriffen

Poldi richtete nun eine unmissverständliche Ansage an alle Internet-Pöbler: „Wollte nur sagen, dass die Leute da draußen aufpassen sollen. Künstler, Fans oder in Kommentaren, wie sie mit meinem Namen umgehen. Ich lasse mich nicht beleidigen und in irgendeine Ecke stellen. Ein Lukas Podolski kann auch anders.“

Gegenüber „Bild“ ergänzte Poldi: „Ich lasse weder mich noch meine Familie beleidigen. Jeder weiß, woher ich komme.“

Mitveranstalter Markus Krampe (55) bezeichnete seine ursprüngliche Entscheidung am Rande des Festivals als Fehler. „Das ist superdämlich gewesen“, sagte er. Er hätte es aber begrüßt, wenn Alphaville nach der Wiedereinladung aufgetreten wäre. „Dann hätten wir vielleicht auch ein Zeichen setzen können“, sagte Krampe.

Hintergrund des Konflikts waren politische Aussagen von Alphaville-Sänger Marian Gold bei einem früheren Konzert.

Nach Angaben Krampes hatten sich daraufhin Besucher beschwert – sie wollten beim Festival abschalten und keine Themen hören, die ohnehin aus den Nachrichten bekannt seien. Deshalb habe er das Management gebeten, politische Äußerungen auf der Bühne künftig zu unterlassen. (mt/dpa)

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