1996 retteten sie die Welt vor feindlichen Aliens: Doch was machen die Darsteller der Helden aus „Independence Day“ 30 Jahe nach dem Kinostart des Kult-Blockbusters?
30 Jahre nach KinostartDas wurde aus den „Independence Day“-Stars

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Vor genau 30 Jahren kam „Independence Day“ in die Kinos. Was wurde aus den Stars des Blockbustes, darunter Will Smith (links) und Jeff Goldblum? (Bild: Twentieth Century Fox Film Corporation)

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Er kämpft an vorderster Front gegen die Aliens: Steve Hiller (Will Smith) ist ein risikofreudiger Pilot, der am Ende zum Helden wird. (Bild: 20th Century Fox)
Vor genau 30 Jahren, am 25. Juni 1996, feierte „Independence Day“ seine Weltpremiere. Will Smith wurde mit dem Blockbuster von Roland Emmerich zum Superstar, Jeff Goldblum und Bill Pullman festigten ihr Standbein in Hollywood, während für die anderen Darstellerinnen und Darsteller nach dem Sci-Fi-Spektakel nicht mehr viel kam. Zum 30-jährigen Jubiläum des Sci-Fi-Spektakels wollen wir es genauer wissen: Was wurde aus den Stars nach Erscheinen des Kultfilms?
Will Smith (Steve Hiller) und Vivica A. Fox (Jasmine Dubrow)

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Als „Prinz von Bel-Air“ war er bereits Kult, dank „Independence Day“ und „Men in Black“ wurde Will Smith zum Superstar. (Bild: Joshua Sammer/Getty Images for Sony Pictures)

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Berühmt und berüchtigt Will Smiths Ohrfeige von Chris Rock bei der Oscar-Verleihung 2022. (Bild: Neilson Barnard/Getty Images)
Er kämpft an vorderster Front gegen die Aliens: Steve Hiller (Will Smith) ist ein risikofreudiger Pilot, der zunächst von den Jagdschiffen der Außerirdischen abgeschossen wird, aber einen ihrer Piloten gefangen nehmen kann. Achtung Spoiler: Dank Steves Heldenleistung endet der Krieg der Welten zugunsten der Erde: Er platziert am Ende die Atombombe, die das Alien-Mutterschiff zerstören wird.

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Der Techniker David Levinson (Jeff Goldblum) entdeckt, dass die Satellitenstörungen, die weltweit auftreten, durch einen geheimen Code verursacht werden. (Bild: 20th Century Fox)
Als „Prinz von Bel-Air“ war er bereits Kult, dank „Independence Day“ und „Men in Black“ wurde Will Smith zum Superstar. Er galt lange Zeit als Publikumsmagnet und einer der am besten bezahlten Schauspieler in Hollywood. Dann aber blieben die ganz großen Erfolge aus. Bis Smith den Tag erlebte, der paradoxerweise Höhepunkt und gleichzeitig Tiefpunkt seiner Karriere war.

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Jeff Goldblum spielte in Kutfilmen wie „Die Fliege“ und „Die Tiefseetaucher“ (2004) mit. (Bild: 2025 Getty Images/Matt Winkelmeyer)
Bei der Oscar-Verleihung 2022 war Will Smith Gewinner und Verlierer zugleich: Für seine Rolle im Biopic „King Richard“ bekam er den Preis als bester Hauptdarsteller. Größere Schlagzeilen machte er an jenem Abend aber, als er Moderator Chris Rock ohrfeigte, nachdem dieser sich über Smiths Ehefrau lustig gemacht hatte. Die Strafe folgte - trotz Entschuldigung - auf dem Fuße: Smith darf zehn Jahre lang keine Oscar-Verleihung besuchen.

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US-Präsident Thomas J. Whitmore (Bill Pullman) setzt sich am Ende selbst ins Cockpit eines Kampfjets, um sich in die „größte Luftschlacht der Menschheit“ zu stürzen. (Bild: Fox)
Von der Striptease-Tänzerin zur heimlichen Heldin: Jasmine Dubrow (Vivica A. Fox), die Freundin von Pilot Steve Hiller, überlebt gemeinsam mit Sohn Dylan die Zerstörung von Los Angeles und liest mit einem Nutzfahrzeug einige Überlebende auf - darunter die First Lady Marilyn Whitmore.

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Bill Pullman nach romantischen Komödien wie „Schlaflos in Seattle“ (1993) mit „Independence Day“ auch den Actionhelden spielen. Zuletzt war der US-Schauspieler in den Serien „The Sinner“ und „Halston“ zu sehen. (Bild: Jon Kopaloff/Getty Images)
Ihre berühmteste Kinorolle hatte Vivica A. Fox als Vernita Green in Quentin Tarantinos „Kill Bill“-Filmen. Im Fernsehen begeisterte sie als FBI-Agentin in der Krimiserie „Missing - Verzweifelt gesucht“. Bis heute ist die 61-Jährige eine gefragte und viel beschäftigte Schauspielerin, die vor allem in US-Fernsehfilmen zu sehen ist (“The Wrong Life Coach“).
Jeff Goldblum (David Levinson) und Judd Hirsch (Julius Levinson)

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First Lady Marilyn Whitmore (Mary McDonnell) kann sich gerade noch rechtzeitig in Sicherheit bringen, bevor die Außerirdischen Los Angeles dem Erdboden gleich machen. (Bild: 20th Century Fox)

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Ihre bekannteste Rolle spielte Mary McDonnell an der Seite von Kevin Costner in „Der mit dem Wolf tanzt“ (1990). Nach „Independence Day“ wurde sie eine gefragte Seriendarstellerin. (Bild: 2024 Getty Images/Jamie McCarthy)
Dank seiner Warnung schafft es der US-Präsident gerade noch, das Weiße Haus zu verlassen: Der Techniker David Levinson (Jeff Goldblum) entdeckt, dass die Satellitenstörungen, die weltweit auftreten, durch einen geheimen Code verursacht werden. Es handelt sich um einen Countdown der Aliens, mit dem sie ihre Invasion koordinieren.

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Julius Levinson (Judd Hirsch) inspiriert seinen Sohn David dazu, das Mutterschiff der Aliens mit einem Computervirus lahmzulegen. (Bild: 20th Century Fox)
Nicht nur in „Independence Day“, auch in den „Jurassic Park“-Filmen spielte er eine Hauptrolle: Sein Renommee verdankt Jeff Goldblum auch der Mitwirkung in zahlreichen Kultfilmen, von „Kopfüber in die Nacht“ (1985) über „Die Fliege“ (1986) bis „Die Tiefseetaucher“ (2004). Zuletzt war Goldblum mit den „Wicked“-Musicals im Kino zu sehen.

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Bereits in 70er-Jahren war er dank seiner Hauptrolle in der Comedy-Serie „Taxi“ ein Star: Judd Hirsch spielte zwar auch immer wieder ernstere Rollen in Kinofilmen (“Eine ganz normale Familie“, „A Beautiful Mind“), begeistert aber bis heute vor allem als Seriendarsteller. (Bild: Dimitrios Kambouris/Getty Images for Film at Lincoln Center)
Julius Levinson (Judd Hirsch) ist der Vater von Satellitentechniker David und letztlich der Retter der Menschheit: Er inspiriert seinen Sohn dazu, das Mutterschiff mit einem Computervirus lahmzulegen.

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Jasmine Dubrow (Vivica A. Fox), die Freundin von Pilot Steve Hiller (Will Smith), überlebt gemeinsam mit Sohn Dylan die Zerstörung von Los Angeles. (Bild: 20th Century Fox)
Bereits in den 70er-Jahren war er dank seiner Hauptrolle in der Comedy-Serie „Taxi“ ein Star: Judd Hirsch spielte zwar auch immer wieder ernstere Rollen in Kinofilmen (“Eine ganz normale Familie“, „A Beautiful Mind“), begeistert aber bis heute vor allem als Seriendarsteller. In der Krimiserie „Numbers“ spielte er eine Hauptrolle. Zuletzt war in Steven Spielbergs Drama „Die Fabelmans“ (2022) zu sehen.
Bill Pullman (US-Präsident Thomas J. Whitmore) und Mary McDonnell (First Lady Marilyn Whitmore)

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Ihre berühmteste Kinorolle hatte Vivica A. Fox als Vernita Green in Quentin Tarantinos „Kill Bill“-Filmen. (Bild: Jemal Countess/Getty Images)

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Dr. Brackish Okun (Brent Spiner, links) ist der wissenschaftliche Leiter auf Area 51 und wird von einem Alien als Geisel genommen. (Bild: 20th Century Fox)
„Sollten wir diesen Tag überstehen, ist der 4. Juli nicht länger mehr nur ein amerikanischer Feiertag, sondern der Tag, an dem die Welt mit einer Stimme erklärt: Wir werden nicht schweigend in der Nacht untergehen!“ US-Präsident Thomas J. Whitmore (Bill Pullman) lässt diesen Worten Taten folgen: Er setzt sich selbst ins Cockpit eines Kampfjets, um sich in die „größte Luftschlacht der Menschheit“ zu stürzen.

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Brent Spiner wurde als Android Data in der Serie „Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert“ und den „Star Trek“-Filmen zum Publikumsliebling. (Bild: 2023 Getty Images/Jesse Grant)
Bill Pullman hatte in „Schlaflos in Seattle“ (1993), „Casper“ (1995) und „Während du schliefst“ (1995) bereits sein Talent für (romantische) Komödien bewiesen. In „Independence Day“ durfte er auch den Actionhelden in sich herauslassen. Danach blieben die großen Kinorollen aus - bis auf die Ausnahme des Meisterwerks „Lost Highway“. Zuletzt war Pullman in den Serien „The Sinner“ und „Halston“ zu sehen.

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Vietnam-Veteran Russell Casse (Randy Quaid) behauptet, dass ihn vor zehn Jahren Außerirdische entführten und Experimente an ihm durchführten. Als Freiwillige für den Angriff auf das Alienschiff gesucht werden, mutiert der Trunkenbold zum Helden. (Bild: 20th Century Fox)
Als die Alien-Raumschiffe auftauchen, befindet sie sich in Los Angeles: First Lady Marilyn Whitmore (Mary McDonnell) zögert zunächst, bringt sich aber auf Bitte ihres Mannes dann aber doch noch rechtzeitig in Sicherheit, bevor die Außerirdischen die Stadt dem Erdboden gleich machen.

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Randy Quaid gewann zahlreiche Auszeichnungen, seit er vor über zehn Jahren mehrfach wegen kleinerer Delikte verhaftet wurde, war er nicht mehr in größeren Rollen zu sehen. (Bild: IMAGO / Cover-Images)
Ihre bekannteste Rolle spielte Mary McDonnell an der Seite von Kevin Costner in „Der mit dem Wolf tanzt“ (1990). Auf der großen Leinwand sah man sie seit „Independence Day“ nur selten. Dafür ist sie eine gefragte Seriendarstellerin: McDonnell spielte wiederkehrende Rollen in „Battlestar Galactica“, „The Closer“ und zuletzt in der Horror-Serie „Der Untergang des Hauses Usher“.
Brent Spiner (Dr. Brackish Okun) und Randy Quaid (Russell Casse)
Er kommt seinem Forschungsobjekt näher, als ihm lieb sein kann: Dr. Brackish Okun (Brent Spiner) ist der wissenschaftliche Leiter auf Area 51 und wird bei einem Vermittlungsversuch zwischen US-Präsident Whitmore (Bill Pullman) und einem Alien von Letzterem als Geisel genommen.
Als Android Data wurde Brent Spiner in der Serie „Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert“ und den „Star Trek“-Filmen zum Publikumsliebling. Zuletzt übernahm er in „Star Trek: Picard“ erneut seine Paraderolle. Darüber hinaus war er in der Horrorserie „Outcast“ zu sehen und spielte Gastrollen in „The Big Bang Theory“ (als er selbst) und „Penny Dreadful: City Of Angels“.
Er hat mit den Aliens noch eine Rechnung offen: Vietnam-Veteran Russell Casse (Randy Quaid) behauptet, dass ihn vor zehn Jahren Außerirdische entführten und Experimente an ihm durchführten. Als Freiwillige für den Angriff auf das Alienschiff gesucht werden, mutiert der Trunkenbold zum Helden, der bereit ist, selbst zu sterben, um die Welt zu retten.
Bei kaum einem Schauspieler ist die künstlerische Bandbreite höher: Randy Quaid, Bruder von Dennis Quaid, gewann zahlreiche Auszeichnungen für ernste Rollen (“Das letzte Kommando“, „Brokeback Mountain“), spielte aber auch in mehreren Komödien(flops) mit. Seit er vor über zehn Jahren mehrfach wegen kleinerer Delikte verhaftet wurde, war der bekennende Trump-Anhänger nicht mehr in größeren TV- oder Kinorollen zu sehen. (tsch)
