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Supergirl, Batman und Co.So geht's im DC-Universum weiter

Superman, Wonder Woman, Batman, Aquaman und Co. - so wie in „Justice League“ wird man sie nicht wiedersehen. Aber vielleicht mit neuen Schauspielern? (Bild: 2016 Warner Bros. Ent. Inc. and Ratpac-Dune Ent. LLC)

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Superman, Wonder Woman, Batman, Aquaman und Co. - so wie in „Justice League“ wird man sie nicht wiedersehen. Aber vielleicht mit neuen Schauspielern? (Bild: 2016 Warner Bros. Ent. Inc. and Ratpac-Dune Ent. LLC)

Bekannte Reihen wurden eingestampft, viele neue Projekte sind auf dem Weg: Sehen Sie hier, wie es im DC-Universum in den nächsten Monaten und Jahren weitergeht.

Sie ist das neue „Supergirl“: Milly Alcock (“House of the Dragon“) spielt die Hauptrolle im zweiten Kinofilm des neuen DCU. (Bild: DC Studios/Warner Bros. Pictures)

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Sie ist das neue „Supergirl“: Milly Alcock (“House of the Dragon“) spielt die Hauptrolle im zweiten Kinofilm des neuen DCU. (Bild: DC Studios/Warner Bros. Pictures)

Seit Oktober 2022 halten James Gunn und Peter Safran gemeinsam die Zügel beim DC-Universum in der Hand. Ihr Ziel ist ehrgeizig: ein zusammenhängendes Franchise aufbauen, das es mit dem Marvel Cinematic Universe aufnehmen kann. Im Januar 2023 präsentierten die beiden ihren Masterplan - und betonten gleichzeitig, dass dieser kein unveränderliches Dokument sei.

James Gunn (Bild) ist seit Oktober 2022 zusammen mit Peter Safran hauptverantwortlich für das „DC Universe“. (Bild: Getty Images/Frazer Harrison)

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James Gunn (Bild) ist seit Oktober 2022 zusammen mit Peter Safran hauptverantwortlich für das „DC Universe“. (Bild: Getty Images/Frazer Harrison)

Kein Film, keine Serie werde ohne überzeugendes Drehbuch realisiert. Das Versprechen haben Gunn und Safran offenbar gehalten, denn ihr aktualisierter Fahrplan sieht inzwischen erheblich anders aus als zu Beginn. Das Ziel ist es aber nach wie vor, das DCU in einem festen Rhythmus wachsen zu lassen: zwei Realfilme und ein Animationsfilm sollen pro Jahr erscheinen, dazu je zwei Real- und Animationsserien.

Aquaman, The Flash und Black Adam sind (vorerst) Geschichte

Gal Gadot hatte mehrere große (und sehr erfolgreiche) Auftritte als Wonder Woman. Eigentlich sollte es einen dritten Solo-Film für sie geben, der wurde im Dezember 2022 jedoch gecancelt. (Bild: 2017 Getty Images/Frazer Harrison)

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Gal Gadot hatte mehrere große (und sehr erfolgreiche) Auftritte als Wonder Woman. Eigentlich sollte es einen dritten Solo-Film für sie geben, der wurde im Dezember 2022 jedoch gecancelt. (Bild: 2017 Getty Images/Frazer Harrison)

Die „Aquaman“-Reihe wurde gecancelt, Jason Momoa bleibt dem DC Universum aber erhalten: In „Supergirl“ spielt er den außerirdischen Kopfgeldjäger Lobo. (Bild: Warner Bros.)

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Die „Aquaman“-Reihe wurde gecancelt, Jason Momoa bleibt dem DC Universum aber erhalten: In „Supergirl“ spielt er den außerirdischen Kopfgeldjäger Lobo. (Bild: Warner Bros.)

Der Neustart hatte seinen Preis. Henry Cavill, der im Oktober 2022 in „Black Adam“ sein Comeback als Superman gefeiert hatte, wurde überraschend abgelöst - trotz bereits angelaufener Planungen für einen neuen „Man of Steel“-Film. Auch Gal Gadots Ära als Wonder Woman endete abrupt: Ein dritter Solo-Film wurde gecancelt.

Ob „Black Adam“ nochmal einen Platz im DC-Multiversum findet, ist derzeit unsicher. (Bild: 2022 Warner Bros. Entertainment)

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Ob „Black Adam“ nochmal einen Platz im DC-Multiversum findet, ist derzeit unsicher. (Bild: 2022 Warner Bros. Entertainment)

Jason Momoa verlor zwar seinen „Aquaman“-Mantel - der Nachfolger „Lost Kingdom“ spielte 2023 nur noch 439 Millionen Dollar ein, verglichen mit 1,1 Milliarden für den ersten Teil -, bleibt dem DC-Universum aber erhalten: In „Supergirl“ spielt er den außerirdischen Kopfgeldjäger Lobo.

„The Flash“ mit Ezra Miller (Bild) in der Hauptrolle war ein Flop. Vielleicht auch deshalb gibt es für The Flash (vorerst) keine Zukunft im DCU. (Bild: 2023 Warner Bros. Entertainment)

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„The Flash“ mit Ezra Miller (Bild) in der Hauptrolle war ein Flop. Vielleicht auch deshalb gibt es für The Flash (vorerst) keine Zukunft im DCU. (Bild: 2023 Warner Bros. Entertainment)

Dwayne Johnson teilte auf Twitter mit, er werde nicht Teil des neuen DCU sein, ob er irgendwo im DC-Multiversum trotzdem noch einen Platz findet, soll geprüft werden. Spektakulär scheiterte auch „The Flash“ (2023): Trotz des Auftritts zweier Batmen - Ben Affleck und Michael Keaton - floppte der Film gnadenlos, eine DCU-Zukunft für The Flash gibt es vorerst nicht. Ähnlich erging es dem Joker: Auch Lady Gaga als Harley Quinn konnte in „Joker: Folie à Deux“ (2024) die Verrisse durch Kritiker noch das Kassendesaster verhindern.

Auf „Superman“ folgt „Supergirl“

Nach seinem gelungenen Auftritt in „The Batman“ schlüpft Robert Pattinson erneut ins Küstüm des dunklen Ritters. Der zweite Teil einer geplanten Trilogie soll im 2027 ins Kino kommen. (Bild: Getty Images/Dimitrios Kambouris)

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Nach seinem gelungenen Auftritt in „The Batman“ schlüpft Robert Pattinson erneut ins Küstüm des dunklen Ritters. Der zweite Teil einer geplanten Trilogie soll im 2027 ins Kino kommen. (Bild: Getty Images/Dimitrios Kambouris)

Der „The Batman“-Serienableger „The Penguin“ wurde 2024 zum Erfolg: Colin Farrell begeistert darin als Oswald Cobblepot alias „der Pinguin“. (Bild: © 2024 WarnerMedia Direct, LLC)

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Der „The Batman“-Serienableger „The Penguin“ wurde 2024 zum Erfolg: Colin Farrell begeistert darin als Oswald Cobblepot alias „der Pinguin“. (Bild: © 2024 WarnerMedia Direct, LLC)

Inmitten dieser Rückschläge hat das neue DCU bereits Fahrt aufgenommen. Mit „Creature Commandos“ und „Peacemaker“ sind zwei Serien gestartet. Den wichtigsten Startschuss aber setzte „Superman“: Gunn schrieb das Drehbuch selbst und führte Regie. Die Titelrolle übernahm David Corenswet, bekannt aus den Serien „The Politician“ und „Hollywood“, als Lois Lane war Rachel Brosnahan (“House of Cards“) zu sehen. Mit einem Einspielergebnis von über 600 Millionen Dollar darf der Film als durchaus erfolgreicher Neustart gelten, auch die Kritiken für den neuen „Superman“ waren fast durchweg positiv.

Seinen Anfang nahm das neue „DCU“ mit „Superman“ (2025): James Gunn schrieb das Drehbuch und führte Regie. (Bild: Getty Images/Ian Walton)

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Seinen Anfang nahm das neue „DCU“ mit „Superman“ (2025): James Gunn schrieb das Drehbuch und führte Regie. (Bild: Getty Images/Ian Walton)

Die nähere Zukunft des DC-Universums ist bereits klar: Am 25. Juni 2026 erscheint „Supergirl“ im Kino mit Milly Alcock aus „House of the Dragon“ in der Titelrolle. Sie tritt damit das Erbe von Melissa Benoist an, die die Figur sechs Staffeln lang in einer 2021 abgeschlossenen TV-Serie verkörpert hatte. Nur wenige Monate später, am 22. Oktober 2026, folgt „Clayface“: Tom Rhys Harries (“White Lines“) spielt den Batman-Gegenspieler, ein Trailer existiert bereits.

Sie ist das neue „Supergirl“: Milly Alcock (“House of the Dragon“) spielt die Hauptrolle, der Film ist bereits abgedreht und soll als zweiter Film des neuen DCU im Juni 2026 in die Kinos kommen. (Bild: Cindy Ord/Getty Images)

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Sie ist das neue „Supergirl“: Milly Alcock (“House of the Dragon“) spielt die Hauptrolle, der Film ist bereits abgedreht und soll als zweiter Film des neuen DCU im Juni 2026 in die Kinos kommen. (Bild: Cindy Ord/Getty Images)

Am 16. August 2026 startet zudem die Green-Lantern-Serie „Lanterns“. Ein „Superman“-Spin-off mit Skyler Gisondo als Jimmy Olsen wurde im November 2025 offiziell angekündigt; die Dreharbeiten sollen noch 2026 beginnen. Auch „Creature Commandos“ bekommt eine zweite Staffel, die für Sommer 2027 geplant ist.

Auch der dritte DCU-Kinofilm hat bereits ein geplantes Startdatum: Im September 2026 soll Tom Rhys Harries (“White Lines“) als „Clayface“ auf der großen Leinwand zu sehen sein.  (Bild: 2025 Getty Images/Jeff Spicer)

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Auch der dritte DCU-Kinofilm hat bereits ein geplantes Startdatum: Im September 2026 soll Tom Rhys Harries (“White Lines“) als „Clayface“ auf der großen Leinwand zu sehen sein. (Bild: 2025 Getty Images/Jeff Spicer)

Parallel dazu entwickelt sich rund um „The Batman“ mit Robert Pattinson ein eigenständiges kleines Universum namens „DC Elseworlds“. Der zweite Teil der geplanten Trilogie soll 2027 erscheinen, inhaltlich losgelöst vom großen DCU. Bereits 2024 wurde der Serienableger „The Penguin“ zum Erfolg: Colin Farrell begeisterte als Oswald Cobblepot in einem düsteren Gangsterepos über die Unterwelt Gothams.

Auch für Fans der Amazonenprinzessin hatte Gunn zuletzt gute Neuigkeiten: „Wir arbeiten an Wonder Woman. Wonder Woman wird gerade geschrieben“, erklärte Gunn. Er bestätigte zudem, dass er die Rolle der Wonder Woman im neuen DC-Universum noch nicht besetzt habe.  (Bild: 2016 Warner Bros. Entertainment)

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Auch für Fans der Amazonenprinzessin hatte Gunn zuletzt gute Neuigkeiten: „Wir arbeiten an Wonder Woman. Wonder Woman wird gerade geschrieben“, erklärte Gunn. Er bestätigte zudem, dass er die Rolle der Wonder Woman im neuen DC-Universum noch nicht besetzt habe. (Bild: 2016 Warner Bros. Entertainment)

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Kommt die „Justice League“ zurück?

Neben Robert Pattinson wird es bei DC wohl bald noch einen weiteren Batman geben: Als Teil von „Chapter One“ ist ein Film mit dem Titel „The Brave and the Bold“ geplant, in dem erstmals seit 1997 wieder ein Robin zu sehen sein soll.  (Bild: Getty Images)

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Neben Robert Pattinson wird es bei DC wohl bald noch einen weiteren Batman geben: Als Teil von „Chapter One“ ist ein Film mit dem Titel „The Brave and the Bold“ geplant, in dem erstmals seit 1997 wieder ein Robin zu sehen sein soll. (Bild: Getty Images)

Die Serie „Swamp Thing“ (2019, Bild) erntete gute Kritiken, wurde aber nach nur einer Staffel wieder eingestellt. In James Gunns neuem DC-Universum soll das „Ding aus dem Sumpf“ nun eine neue Chance als Kinoheld bekommen. (Bild: Brownie Harris / 2018 Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserve)

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Die Serie „Swamp Thing“ (2019, Bild) erntete gute Kritiken, wurde aber nach nur einer Staffel wieder eingestellt. In James Gunns neuem DC-Universum soll das „Ding aus dem Sumpf“ nun eine neue Chance als Kinoheld bekommen. (Bild: Brownie Harris / 2018 Warner Bros. Entertainment Inc. All Rights Reserve)

Jenseits der sicheren Starts gibt es eine ganze Reihe von Projekten, die sich im unterschiedlichen Entwicklungsstadium befinden. „Superman 2: Man of Tomorrow“ befindet sich bereits in Produktion und soll im Juli 2027 ins Kino kommen - Superman und Lex Luthor müssen darin gemeinsam gegen Brainiac antreten. Für 2028 ist „Dynamic Duo“ geplant, eine ungewöhnliche Mischung aus Animations- und Stop-Motion-Film, in dem Batmans Sidekicks Dick Grayson und Jason Todd gemeinsam auftreten.

Der neue Batman-Film „The Brave and the Bold“ wird von Drehbuchautorin Christina Hodson entwickelt, „The Flash“-Regisseur Andy Muschietti soll Regie führen; Robin tritt hier erstmals seit 1997 wieder auf - nicht als bloßer Sidekick, sondern als Batmans Sohn, laut Gunn ein „kleiner Mistkerl“ und ein „Mörder“. Für „Wonder Woman“ arbeitet Ana Nogueira am Drehbuch, Gunn bestätigte: „Wir arbeiten an Wonder Woman. Wonder Woman wird gerade geschrieben.“ Die Besetzung der Titelrolle ist noch offen - für Gal Gadot dürfte damit endgültig der Vorhang gefallen sein.

Außerdem in Arbeit sind die Kinofilme „Deathstroke & Bane“, „Teen Titans“ sowie „Swamp Thing“ unter der Regie von James Mangold. Das ursprünglich als wichtiger Baustein angekündigte Antihelden-Projekt „The Authority“ gilt hingegen inzwischen vorerst als praktisch eingestellt.

An der Serienfront laufen parallel Vorbereitungen für „Booster Gold“, in dem ein zeitreisender Footballspieler im Zentrum steht, die Wonder-Woman-Prequel-Serie „Paradise Lost“, die Animationsserie „Mister Miracle“ sowie die „Waller“-Serie mit Viola Davis als Amanda Waller- sie befinden sich alle in unterschiedlichem Entwicklungsstadium, Starttermine gibt es noch keine.

Bekannt hingegen ist, dass es einen Endpunkt geben soll: Gunn und Safran haben angekündigt, dass ihr Fünf-Jahres-Plan auf ein großes Crossover-Event hinausläuft - und auch wenn die DC-Chefs das so nicht explizit gesagt haben, kann das eigentlich nur eines bedeuten: einen neuen „Justice League“-Film, irgendwann um 2031. (tsch)

Deniz Undav traf bereits in zwei WM-Spielen als Joker für Deutschland. Darf er gegen Ecuador von Anfang an ran? (Bild: 2026 Getty Images/Alexander Hassenstein)
Diese WM-Spiele laufen heute (25.6.) und in der Nacht im TV