Video vor UN „Zivilisten aus Spaß mit Panzern zerquetscht“: Selenskyj hat klare Forderung – „unvermeidbar“

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich am Dienstag (5. April) vor dem UN-Sicherheitsrat zum Krieg der Russen gegen die Ukraine geäußert und eine klare Forderung gestellt.

Deutliche Worte von Wolodymyr Selenskyj vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.

Der ukrainische Präsident hat bei seiner Rede vor dem UN-Sicherheitsrat am Dienstag (5. April 2022) gefordert, Russland für die Gräueltaten in dem Kyjiwer Vorort Butscha zur Rechenschaft zu ziehen. Zudem berichtete er von furchtbaren Kriegsszenen.

„Rechenschaft muss unvermeidbar sein“, sagte Wolodymyr Selenskyj bei seiner per Videoschalte übertragenen Rede vor dem wichtigsten UN-Gremium. Russland habe „Verbrechen“ verübt. Die Vereinten Nationen müssten angesichts der russischen „Kriegsverbrechen“ sofort handeln, so Selenskyj.

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Selenskyj warf Russland zudem vor, „hunderttausende“ Ukrainer nach Russland verschleppt zu haben.

Selenskyj schlägt Ausschluss Russlands aus UN-Sicherheitsrat vor

Selenskyj brachte unter anderem einen möglichen Rauswurf Russlands aus dem UN-Sicherheitsrat ins Spiel. Eine Option sei es, „Russland als Aggressor und Kriegsauslöser zu entfernen, damit es nicht länger Entscheidungen über seine eigene Aggression blockieren kann“. Der ukrainische Präsident spielte damit auf das Vetorecht Russlands im UN-Sicherheitsrat an. Ohne Reformen könnten die Vereinten Nationen „dichtgemacht“ werden, sagte der ukrainische Präsident.

Selenskyj schilderte mit drastischen Worten die Gräueltaten in Butscha, die er Russland zuschrieb. Menschen seien „in ihren Wohnungen, in ihren Häusern getötet“ worden. „Zivilisten wurden einfach aus Spaß mit Panzern zerquetscht, als sie mitten auf der Straße in ihren Autos saßen.“ (dpa)

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