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Neue Satellitenbilder sorgen für Alarm Bericht: Nächster russischer Angriff steht kurz bevor

Auf diesem vom Pressedienst des russischen Verteidigungsministeriums zur Verfügung gestellten Videostandbild vom Januar 2022 sind zwei strategische Tu-95-Bomber der russischen Luftwaffe auf einem Luftwaffenstützpunkt geparkt. Auf dem Flugfeld ist Eis und Schnee zu sehen.

Auf diesem vom Pressedienst des russischen Verteidigungsministeriums zur Verfügung gestellten Videostandbild vom Januar 2022 sind zwei strategische Tu-95-Bomber der russischen Luftwaffe auf einem Luftwaffenstützpunkt geparkt. Neue Satellitenbilder zeigen zwei Dutzend solcher Langstreckenbomber auf einem russischen Militärflughafen bei Saratow, offenbar wird der nächste Großangriff auf die Ukraine vorbereitet.

Am frühen Donnerstagnachmittag wurde zunächst für bestimmte Regionen in der Ukraine, später für das ganze Land Luftalarm ausgelöst. Zuvor wurden neue Satellitenbilder veröffentlicht, die zeigen, wie auf einem russischen Militärflughafen offenbar schwere Luftangriffe gegen die Ukraine vorbereitet werden.

In Kyjiw gibt es massive Probleme bei Strom, Wasser, Heizung, auch Cherson ist ohne Strom – die jüngsten russischen Luftangriffe haben die Ukraine zuletzt schwer getroffen, vor allen Dingen im Osten und Süden des Landes. Nun mehren sich die Hinweise, dass Russland erneut flächendeckend Bombardements vorbereitet. 

Am Donnerstag (1. Dezember) wurde für die gesamte Ukraine Luftalarm ausgerufen. 

Ukraine: Neue Luftangriffe stehen laut Bericht unmittelbar bevor

Wie der „Spiegel“ berichtet, zeigen aktuelle Satellitenbilder ungewöhnlich viel Bewegung auf dem wichtigen Militärflughafen Engels-2 bei Saratow. Laut Analysen sei der Luftwaffenbasis dort in erhöhter Alarmbereitschaft, Expertinnen und Experten warnen vor einem neuen schweren Luftangriff auf die Ukraine.

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Die Satellitenbilder von Maxar Technologies und Planet Labs zeigen die Luftwaffenbasis am 28. November. Darauf zu sehen sind demnach fast zwei Dutzend Langstreckenbomber vom Typ Tu-95 und Tu-160. Offenbar bereite Russland den nächsten Angriff vor. 

„Die Aktivitäten auf der Basis sind ungewöhnlich hoch“, wird der Militäranalyst Arda Mevlütoğlu vom „Spiegel“ zitiert. Nicht nur das Bodenpersonal sei aktiv, auch Tankwagen und Treibstoff stünden neben den Bombern. Zudem seien Munitonskisten zu erkennen. Interessant sei außerdem, dass viele große Frachtflugzeuge auf dem Rollfeld geparkt seien, „was auf eine kürzlich erfolgte große Lieferung an den Stützpunkt hinweist, möglicherweise Marschflugkörper“.

Laut Konrad Muzyka, Militärexperte bei Rochan Consulting, sehe man zudem auch verdächtige Trolleys. Die dienten möglichweise zum Transport von Marschflugkörpern vom Typ Ch-55 oder Ch-101.

Langstreckenbomber werden von weiter Entfernung gezündet

Es sind diese Lenkraketen, die immer wieder bei Angriffen auf die Ukraine eingesetzt werden. Die Langstreckenbomber feuern sie weit entfernt von der Grenze ab, noch über russischem Boden – außerhalb der ukrainischen Raketenabwehr, die zuletzt von Kyjiw als sehr treffsicher gelobt wurde. Wenn sie nicht abgefangen werden, erreichen die russischen Raketen eigenständig ihr Ziel. 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warnte bereits vor einer möglicherweise unmittelbar bevorstehenden, neuen Welle russischer Luftangriffe auf die ohnehin schon schwer beschädigte Energieinfrastruktur des Landes.

Laut Analystinnen und Analysten gehört Engels-2 zu den wichtigsten Stützpunkten Putins, beherbergt gleich zwei Bomberregimenter. Bereits im Februar hat Russland zahlreiche Bomber hierhin verlegt, um den Angriff auf die Ukraine vorzubereiten. (mg)

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