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Hammer für Netflix & Co.Neues Gesetz zwingt Streaming-Riesen zu Millionen-Investitionen

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer

Copyright: Michael Kappeler/dpa

Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hofft auf einen «Booster» für den deutschen Film. (Archivbild)

Netflix & Co. müssen jetzt für deutsche Filme zahlen

Den großen Streaming-Anbietern weht ein neuer Wind entgegen! Das Bundeskabinett hat beschlossen, dass Konzerne wie Netflix, Amazon Prime oder Disney+ in Zukunft einen Teil ihres Geldes hier lassen müssen. Konkret geht es um eine Investition von mindestens acht Prozent des Umsatzes, der in Deutschland gemacht wird.

Das Ziel dieser neuen Regelung ist klar: Die deutsche Filmproduktion soll dadurch einen kräftigen Schub bekommen. Bevor die Vorschrift aber Realität wird, muss der Gesetzesentwurf noch durch das Parlament. Geplant ist, dass die Änderungen ab Anfang 2027 gelten.

Geldsegen für deutsche Filme: 250 Millionen sofort

Aber es gibt schon vorab Grund zur Freude in der heimischen Filmwelt. Laut Kulturstaatsminister Wolfram Weimer liegen bereits Gelder in Höhe von 250 Millionen Euro aus dem frischen Fördertopf des Bundes auf dem Tisch – und das sofort. Das ist eine Verdopplung der Mittel gegenüber dem letzten Jahr.

Rechnet man weitere Geldquellen hinzu, pumpt der Bund insgesamt über 300 Millionen Euro in die Produktion von Filmen. Und das ist noch nicht alles: Auch die Bundesländer steuern eigene Fördermittel bei. Für den deutschen Film gab es noch nie so eine Finanzspritze.

„Neue Stufe im internationalen Wettbewerb“

„Mit dem heutigen Kabinettsbeschluss zünden wir für den deutschen Film eine neue Stufe im internationalen Standortwettbewerb“, so die Worte von Weimer. Dieser Schritt ist dringend nötig, denn deutsche Studios wie Babelsberg oder Bavaria hatten zuletzt zu kämpfen. Wegen der starken Konkurrenz aus Europa waren sie nicht mehr voll ausgelastet.

Durch die neue Verpflichtung erhofft man sich einen doppelten Effekt: Zusätzlich zum staatlichen Geld sollen auch private Investoren angelockt werden, um in deutsche Produktionen zu investieren. Das soll den gesamten Filmstandort wieder wettbewerbsfähiger machen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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