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Spionage-Alarm in WienDrei russische Diplomaten müssen das Land sofort verlassen

Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger

Copyright: Kay Nietfeld/dpa

Außenministerin Meinl-Reisinger äußerte sich zu den Ausweisungen. (Archivbild)

Spionage-Skandal: Österreich weist Russen-Diplomaten aus.

Ein handfester Spionage-Skandal erschüttert Österreich! Die Regierung in Wien hat drei Mitarbeiter der russischen Botschaft des Landes verwiesen. Der Vorwurf: Sie sollen für Moskau spioniert haben.

„Es ist inakzeptabel, dass diplomatische Immunität genutzt wird, um Spionage zu betreiben“, erklärte Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger in einer klaren Stellungnahme. Zuerst hatte der Sender ORF über den Fall berichtet.

Satelliten-Antennen im Visier der Ermittler

Ins Visier von österreichischen Ermittlern geriet das Trio, weil auf diplomatischen Gebäuden Russlands auffällige Geräte für Satellitenkommunikation entdeckt wurden. Sylvia Mayer, die Leiterin der österreichischen Behörde für Verfassungsschutz (DSN), nannte die Ausweisung der verantwortlichen russischen Techniker eine „sehr zielführende Maßnahme“.

Der Hintergrund hat es in sich: Moskau unterhält in Wien gleich drei Vertretungen – eine für die Beziehungen zu Österreich, eine bei internationalen Organisationen und eine bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).

Riesiges russisches Botschaftsareal in Wien

Auf einem riesigen, etwa 37.000 Quadratmeter großen russischen Wohn- und Botschaftskomplex sollen laut DSN zahlreiche Parabolantennen aufgebaut sein. Der Verdacht: Mit diesen Anlagen könnte unter anderem die Kommunikation des Militärs anderer Staaten via Satellit ausspioniert werden.

Die russische Botschaft in Wien zeigte sich über die Ausweisung empört. „Wir betrachten diesen unfreundlichen Schritt als ausschließlich politisch motiviert und kategorisch inakzeptabel“, hieß es in einer Mitteilung auf der Plattform X. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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