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Milliarden-Plus für SiemensKonzern macht 2,2 Mrd. Gewinn und kündigt Aktienrückkauf an

Siemens-Chef Roland Busch

Copyright: Moritz Frankenberg/dpa

Siemens-Chef Roland Busch kann sich über robuste Zahlen freuen. (Archivbild)

Siemens mit starken Zahlen: Milliarden-Paket für Anleger

Ein leichter Rückgang, doch die Kennzahlen sind weiterhin beeindruckend – für viele deutsche Firmen sind solche Werte reine Utopie. Ungeachtet der angespannten globalen Situation präsentierte der Tech-Gigant Siemens robuste Ergebnisse für das zweite Quartal seines Geschäftsjahres. Der Profit verringerte sich zwischen Januar und März zwar um 8 Prozent, beläuft sich aber auf stattliche 2,2 Milliarden Euro. Zusätzlich hatte eine einmalige Sondersituation das Resultat des Vorjahres positiv beeinflusst.

Trotz einer Veräußerung hielt der Münchner Konzern seine Einnahmen konstant bei 19,8 Milliarden Euro. Besonders erfreulich war die Entwicklung bei den Bestellungen: Hier gab es einen kräftigen Anstieg um 11 Prozent auf 24,1 Milliarden Euro. Jedoch belasteten ungünstige Wechselkurse sämtliche Kennziffern und schmälerten das Resultat.

Digital-Bereich startet wieder durch

Ein Lichtblick: Der Geschäftsbereich Digital Industries (DI) setzte seine positive Entwicklung fort. Dieser Bereich galt lange als Problemfall, unter anderem aufgrund übervoller Lager bei den Abnehmern, was sogar den Abbau von Tausenden Arbeitsplätzen zur Folge hatte. Nun zeigt der Trend wieder nach oben: Das Resultat verbesserte sich von 634 Millionen auf 857 Millionen Euro.

Den Hauptanteil am Profit lieferte wieder die Sparte Smart Infrastructure. Dort fiel das Resultat zwar um 20 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro, jedoch wurde die Vorjahreszahl durch einen einmaligen positiven Effekt von über 300 Millionen Euro beschönigt.

Siemens-Boss happy – Milliarden-Paket für Anleger

„Wir haben ein erfolgreiches zweites Quartal abgeliefert, trotz des weiterhin sehr anspruchsvollen geopolitischen Umfelds“, so die Worte von Siemens-Chef Roland Busch. Das Unternehmen bekräftigte außerdem die erst vor Kurzem angehobene Vorausschau für das aktuelle Geschäftsjahr.

Und zum Schluss der Knaller, der besonders die Anteilseigner jubeln lassen dürfte: Finanzvorständin Veronika Bienert stellte ein frisches Programm zum Rückkauf von Aktien in Aussicht. Innerhalb der nächsten fünf Jahre plant Siemens, dafür bis zu 6 Milliarden Euro zu investieren. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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