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Angriff auf CommerzbankUnicredit sichert sich Anteile – Management spricht von „feindlich“

Commerzbank-Zentrale in Frankfurt

Copyright: Andreas Arnold/dpa

Seit dem Einstieg der Unicredit im September 2024 wehrt sich die Commerzbank gegen eine Übernahme durch die Italiener. (Archivbild)

Banken-Beben: Unicredit greift nach der Commerzbank.

Ein Beben erschüttert die deutsche Finanzszene! Der italienische Bankenriese Unicredit schnappt sich ein gewaltiges Stück der Commerzbank. Bei den Angestellten schrillen die Alarmglocken.

Der Gigant aus Mailand hat die kritische 30-Prozent-Schwelle bei den Anteilen deutlich hinter sich gelassen. Nachdem Unicredit bereits 26,77 Prozent der Commerzbank-Papiere besaß, wächst ihr Anteil nach dem neuesten Coup auf 34,35 Prozent an. Anteilseigner der Commerzbank haben den Italienern Aktienpakete in einer Größenordnung von 7,58 Prozent angeboten, so eine Mitteilung von Unicredit.

Unicredit sprengt die entscheidende 30-Prozent-Marke

Durch eine freiwillige Kaufofferte aus dem Mai dieses Jahres umgeht Unicredit auf clevere Weise die Notwendigkeit, ein wesentlich kostspieligeres Pflichtangebot für sämtliche Aktien der Commerzbank vorlegen zu müssen. Doch die Offerte hat einen Pferdefuß und dürfte viele Anteilseigner ins Grübeln bringen.

Anstelle von Bargeld stellt der Bankenriese für jedes Commerzbank-Wertpapier 0,485 eigene Anteile in Aussicht. Der Haken dabei: Basierend auf den letzten Schlusskursen ist dieser Tausch weniger wert, als man aktuell für ein Commerzbank-Papier am Markt erzielen würde. Ein Aspekt, der die aggressive Vorgehensweise der Italiener verdeutlicht.

„Feindlicher“ Vorstoß? Commerzbank läuft Sturm

Die Offensive sorgt für massiven Unmut. Die Führungsebene, der Betriebsrat sowie die gesamte Belegschaft der Commerzbank wehren sich gegen die Aktion. Sie lehnen das Manöver von Unicredit-Chef Andrea Orcel, das sie als „feindlich“ bewerten, strikt ab. Die Angst um Arbeitsplätze wächst.

Die Italiener hatten schon im September 2024 eine günstige Gelegenheit ergriffen, als die Bundesrepublik Aktienpakete veräußerte, und sich massiv bei der Commerzbank eingekauft. Seither sind sie der bei weitem größte alleinige Anteilseigner. Orcel preist seit geraumer Zeit die Vorteile von größeren Geldhäusern an und hat am 5. Mai mit der Kaufofferte für alle Aktien den Druck enorm verstärkt.

Zusätzlich zu den nun gehaltenen Anteilen besitzt Unicredit obendrein finanzielle Werkzeuge, die ihr den Zugriff auf eine große Menge weiterer Commerzbank-Papiere sichern. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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