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„Gefährlich“ Kreml mit Nord-Stream-1-Drohung, Habeck äußert eindeutige Befürchtung im ZDF

Der Kreml droht mit einem anhaltenden Gas-Lieferstopp bei Nord Stream 1, Wirtschaftsminister Robert Habeck äußert seine Befürchtungen am Montagabend im ZDF. Wird je wieder Gas durch die Pipeline fließen?

Die Gaslieferungen über Nord Stream 1 können nach Angaben Russlands wegen der Sanktionen bis auf Weiteres nicht wieder aufgenommen werden.

„Wir wissen nicht, wie die Reparaturarbeiten durchgeführt werden sollen, weil die Sanktionen dies verhindern“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag beim Wirtschaftsforum in Wladiwostok der Nachrichtenagentur Interfax zufolge.

Russland spricht von „potenziell gefährlicher Situation“ für Nord Stream 1

Der Kreml konstatiere „mit Bedauern, dass die Verantwortung für die Situation voll und ganz bei den europäischen Staaten und den Staaten liegt, die Sanktionen gegen unser Land eingeführt haben“.

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Peskow sprach infolge des Ölaustritts einer Turbine von einer „potenziell gefährlichen Situation für den Betrieb“. Aus diesem Grund könne die Turbine - und damit die Pipeline - ohne vorherige Reparaturarbeiten nicht wieder in Dienst gestellt werden. 

Gazprom hatte den Lieferstopp an einem angeblichen Konstruktionsfehler der von Siemens Energy gelieferten Turbine festgemacht. Wegen Brandgefahr durch den Ölaustritt sei der Weiterbetrieb verboten worden. Siemens Energy hat diese Darstellung zurückgewiesen.

Nord Stream 1: Habeck teilt eindeutige Befürchtung im ZDF

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) rechnet nicht mehr damit, dass es künftig wieder russische Gaslieferungen durch Nord Stream 1 geben wird.

„Dass Nord Stream 1 wieder aufgemacht wird, gehört nicht zu den Szenarien, von denen ich ausgehe“, sagte er am Montagabend im ZDF. Derzeit komme allerdings noch eine geringe Menge von Gas aus Russland über eine Pipeline durch die Ukraine, sagte Habeck weiter. Die Bundesregierung hält den Lieferstopp für politisch motiviert. (dpa/mg)

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