CDU-Politiker Jens Spahn bereitet die Nation auf ein späteres Renteneintrittsalter vor.
Renten-HammerMüssen wir bald alle bis 70 arbeiten?

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Jens Spahn möchte, dass wir länger arbeiten
Aktualisiert
Ein echter Hammer für alle Arbeitnehmer! Steht uns eine Arbeitszeit bis 70 oder gar darüber hinaus bevor? Jens Spahn (45, CDU), der Chef der Unionsfraktion, bereitet die Menschen in Deutschland auf eine spürbare Anhebung des Alters für den Renteneintritt vor. Gegenüber der Funke Mediengruppe äußerte er sich unmissverständlich: „Wenn man hundert wird, kann man nicht mit Mitte 60 aufhören zu arbeiten“. Zusätzliche Gelder für die Sozialsysteme wird es mit ihm nicht geben, machte der CDU-Mann klar. Aktuell tüftelt die Bundesregierung an einer umfassenden Neugestaltung der Rente. Eine speziell dafür gegründete Kommission, bestehend aus Experten und Politikern, soll bis zur Jahresmitte ihre Ideen präsentieren.
Für Spahn ist die Sache beim Renteneintrittsalter glasklar
Er sagt, die Demografie macht ein längeres Arbeitsleben unumgänglich. Der Grund: Die Lebenserwartung steigt! Von den Mädchen, die heute geboren werden, wird jedes zweite voraussichtlich 100 Jahre alt. Das ist zwar ein Segen für uns alle, aber eine riesige Herausforderung für die Rentenkasse. Daten der Deutschen Rentenversicherung bestätigen den Trend: Die Anzahl der Menschen im Ruhestand wächst und wächst. Das Ergebnis sind klamme Kassen. Aus diesem Grund schlug der Chef der Rentenversicherung, Alexander Gunkel (58), bereits im November 2025 Alarm und sprach von der Gefahr eines „extremen Beitragssatzsprung“ bis zum Jahr 2028. Das berichtet „bild.de“.
Rein rechnerisch existieren verschiedene Lösungsansätze für die Renten-Krise. Man könnte die Beiträge anheben, eine Idee, die auch die Rentenversicherung ins Spiel brachte. Eine andere Option wäre eine höhere Geburtenrate, um die Zahl der Einzahler zu vergrößern – doch die Tendenz ist aktuell leider gegenläufig. Bleibt noch die Aufnahme frischer Kredite, um das Rentensystem zu stützen. Genau das lehnt Spahn aber kategorisch ab. Er machte deutlich, er sehe „keinerlei Spielraum für weitere Schulden“. Somit scheint nur eine einzige Stellschraube übrig zu sein: der spätere Eintritt in den Ruhestand.
Mit dieser Ansicht steht Spahn innerhalb der CDU keineswegs alleine da. Auch Manuel Hagel (37, CDU), der für die Christdemokraten bei der Wahl zum Landtag in Baden-Württemberg als Top-Kandidat antritt, äußerte sich ähnlich. Vor kurzem meinte er: „Natürlich werden wir irgendwann bis 70 oder länger arbeiten müssen“. (red)
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