Schluss mit dem Status der Billiglinie? Worauf sich Reisende ab dem nächsten Jahr bei Ryanair einstellen müssen.
Preisschock vor dem nächsten UrlaubRyanair zieht die Preise an

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Fluggäste zahlen bei Ryanair künftig mehr für ihre Tickets. (Symbolbild)
Schlechte Nachrichten für Flugreisende: Ryanair-Chef Michael O'Leary kündigte am Montag (2. November) an, dass Flugreisende im kommenden Jahr tiefer in die Tasche greifen müssen.
Die Tickets würden „sicherlich“ im zweistelligen Prozentbereich teurer, sagte O'Leary.
Michael O'Leary kündigt Einschränkungen beim Personal an
Grund sind die hohen Treibstoffpreise. Ryanair müsse Kosten sparen, sagte Michael O'Leary am Montag bei Vorlage der Quartalszahlen. Er kündigte zudem an, die Löhne einzufrieren, weniger Personal in den Maschinen einzusetzen und mehr Künstliche Intelligenz (KI) in der Verwaltung zu nutzen.
Im laufenden Geschäftsjahr, das bei Ryanair bis Ende März dauert, hatte sich die Fluggesellschaft laut O'Leary 80 Prozent des benötigten Kerosins noch zu einem Preis von 67 Dollar pro Barrel (159 Liter) gesichert. Im kommenden Geschäftsjahr ab April 2027 gelang es Ryanair demnach nur, den Preis für ein Viertel des Verbrauchs zu sichern, und das zu 95 Dollar pro Barrel.
Demnach steigt die Kerosinrechnung im kommenden Geschäftsjahr um zwei Milliarden Euro. Solange es keine schnelle Lösung im Konflikt in der Golfregion gebe, werde der Kerosinpreis auch hoch bleiben, sagte O'Leary.
Der Nettogewinn von Ryanair fiel im Sommerquartal von Juni bis September um sechs Prozent auf 1,61 Milliarden Euro. Der Umsatz stieg um vier Prozent auf 5,7 Milliarden Euro. Die Zahl der Passagiere nahm um fünf Prozent zu. Ryanair hatte die Preise um zwei Prozent gesenkt, weil die Buchungszahlen mau waren. (afp)
