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„Ok Google“ vor dem AusBrüssel will mehr Auswahl bei KI-Diensten auf Android-Handys

Smartphone Google Pixel 10 Pro

Copyright: Andrej Sokolow/dpa

Google gehört zu den sogenannten Gatekeepern («Torwächtern»), die wegen ihrer dominanten Stellung besonderen EU-Wettbewerbsregeln unterliegen. (Symbolbild)

Mehr KI-Vielfalt für Android? Die EU macht Google Druck.

Für alle mit einem Android-Handy könnte sich bald etwas Entscheidendes ändern! Die EU-Kommission fordert nämlich, dass man bei den eingebauten KI-Helfern mehr zu sagen hat. Laut Berichten der Deutschen Presse-Agentur (dpa) hat die Behörde in Brüssel dem US-Giganten Google nun Ideen präsentiert, wie auch andere KI-Anbieter einen fairen Zugriff auf das System bekommen sollen. Das Ergebnis für Nutzerinnen und Nutzer in der ganzen EU: Endlich mehr Vielfalt.

Bisher ist es so, dass Google laut der EU-Behörde viele dieser praktischen Funktionen vor allem für das hauseigene KI-System Gemini reserviert. Zukünftig sollen aber auch andere KI-Anwendungen die Möglichkeit bekommen, auf Android-Geräten zum Beispiel eine Mail zu verschicken, eine Pizza zu ordern oder Bilder zu teilen.

Dein Handy, dein Befehl!

Und jetzt kommt der Knaller: Anstelle von „Ok Google“ oder „Hey Google“ könntet ihr nach dem Willen der EU-Kommission bald euren ganz persönlichen Weckruf für alternative KI-Anwendungen festlegen. Diese Ideen der Wettbewerbswächter aus Brüssel sind für Google zwar noch keine Pflicht. Sie sollen dem amerikanischen Unternehmen aber zeigen, wie es die europäischen Spielregeln einhalten kann.

Hintergrund der Forderungen ist das neue Gesetz über digitale Märkte (Digital Markets Act - DMA). Damit will die Europäische Union die Marktmacht von riesigen Internet-Plattformen einschränken. Google zählt zu diesen sogenannten Gatekeepern („Torwächtern“), für die aufgrund ihrer Vormachtstellung ganz besondere Auflagen im Wettbewerb gelten.

Und was, wenn Google nicht mitmacht?

Der amerikanische Tech-Konzern sowie andere Firmen haben nun die Chance, eigene Ideen einzubringen, die Brüssel prüfen wird. Richtig ernst wird es dann im Sommer, wenn die EU-Kommission endgültige Anpassungen vorlegen muss. Kommt es zu keiner Übereinkunft mit Google, steht ein Verfahren wegen Verstößen gegen den DMA im Raum – und am Ende könnten saftige Geldstrafen von der EU verhängt werden. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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