Kanzler Merz kritisiert US-Strategie im Iran scharf.
„Keine überzeugende Strategie“Kanzler Merz übt scharfe Kritik am Vorgehen der USA im Iran

Copyright: Michael Kappeler/dpa
Der Frust des Kanzlers über den Iran-Krieg wird immer deutlicher.
Bundeskanzler Friedrich Merz zeigt sich sichtlich ernüchtert über die Herangehensweise der USA sowie Israels im Iran-Konflikt. „Ja, ich bin da mittlerweile desillusioniert“, so seine Worte bei der Klausurtagung der Union in Berlin, meldet die dpa. Ein rascher Erfolg, den sich Washington und Israel zu Beginn erhofft hatten, sei schlichtweg ausgeblieben.
„Deswegen wollen wir uns ja auch von der europäischen Seite aus diplomatisch mit um eine Lösung bemühen“, erklärte Merz. Man sei zwar in enger Abstimmung mit den Amerikanern, doch der Kanzler machte auch deutlich: „Wir sagen aber auch, dass wir eigene europäische Vorstellungen haben, wie man hier zu einer Lösung des Konfliktes kommen kann.“
Harte Kritik an US-Strategie
Schon am Vormittag hatte der Kanzler bei einem Treffen mit Schülern aus dem Sauerland deutliche Töne angeschlagen, als es um den Iran-Krieg ging. Dort beschuldigte er die Vereinigten Staaten, ohne eine erkennbare Strategie zu agieren. „Da wird eine ganze Nation gedemütigt durch die iranische Staatsführung“, sagte er.
Ein schnelles Ende des Krieges durch die USA sei nicht in Sicht, „weil die Iraner offensichtlich stärker sind als gedacht und die Amerikaner offensichtlich auch in den Verhandlungen keine wirklich überzeugende Strategie haben“, so die knallharte Analyse von Merz. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
