Gute Nachricht für Senioren: Der Perso gilt bald unbegrenzt
Nie wieder zum AmtPersonalausweis für Menschen ab 70 gilt bald unbegrenzt

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Den Gang zum Amt sollen sich Menschen ab 70 künftig sparen können, wenn ihr Ausweis abläuft. Sie sollen diesen einfach weiternutzen dürfen. (Symbolbild)
Endlich gute Nachrichten für unsere Senioren in Köln und Umgebung! Der nervige Behördengang für einen neuen Perso könnte bald wegfallen. Die Bundesregierung hat eine wichtige Änderung auf den Tisch gebracht, die das Leben für viele ältere Menschen spürbar leichter machen soll.
Die Regel ist ganz einfach: Wer bei seinem letzten Antrag für den Ausweis schon 70 Jahre oder älter war, dessen Dokument bleibt in Zukunft unbegrenzt gültig. Die bisherige Zehn-Jahres-Frist ist damit vom Tisch. Das Bundeskabinett hat dieser Anpassung des Personalausweisgesetzes bereits zugestimmt.
Kampf dem Papierkram: Das steckt dahinter
Diese Neuerung ist kein Zufall, sondern gehört zu einem riesigen Paket. Es ist Teil der umfassenden „„föderalen Modernisierungsagenda““, die schon im Dezember von Bund und Ländern verabschiedet wurde. Mit über 200 einzelnen Punkten soll der Behörden-Dschungel in Deutschland gelichtet werden.
Und es wird noch besser, auch für alle Umzugshelden: Wer künftig in eine andere Stadt zieht, muss die neue Adresse im Reisepass nicht mehr eintragen lassen. Auch diese Vereinfachung im Passgesetz hat die Regierung bereits beschlossen.
Änderung versteckt sich in anderem Gesetz
Jetzt kommt der Kniff, der kleine „Wie bitte?!“-Moment: Diese bürgernahen Vereinfachungen sind gar nicht in einem eigenen Gesetz zu finden. Sie stecken im Gesetzesentwurf für die digitale Brieftasche auf dem Smartphone, der sogenannten EUDI-Wallet, die im Januar eingeführt werden soll.
Wann genau könnt ihr mit den Erleichterungen für Personalausweis und Pass rechnen? Ein wenig Geduld ist noch nötig. Das Gesetz muss erst noch durch den Bundestag und den Bundesrat. Realistisch ist, dass die neuen Regeln erst in der zweiten Jahreshälfte wirksam werden. Bis dahin bleibt alles beim Alten. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
