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Neue Corona-Variante Jetzt auch in Europa: Erste Infektion in deutschem Nachbarland

Alexander De Croo, Premierminister von Belgien, gestikuliert während einer Pressekonferenz nach einer Sitzung des beratenden Ausschusses mit Ministern der föderalen Regierung, der regionalen Regierungen und der Gemeinschaftsregierungen. Mit verschärften Corona-Maßnahmen will Belgien einen neuen Lockdown verhindern. +++ dpa-Bildfunk +++

Alexander De Croo, Premierminister von Belgien, hat schlechte Nachrichten: Die Coronavirus-Mutation aus Südafrika ist in seinem Land angekommen. Das Foto urde am 17. November 2021 gemacht.

Die offenbar gefährliche Corona-Mutation aus Südafrika ist in Europa angekommen. In einem deutschen Nachbarland wurde bereits jemand infiziert.

Die Einschläge rücken offenbar näher: B.1.1.529 ist in Europa. Belgien hat einen ersten Fall mit der neuen, zunächst im südlichen Afrika festgestellten Corona-Variante B.1.1.529 registriert. Das gab der belgische Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke bei einer Pressekonferenz am Freitag, 26. November 2021, bekannt.

Der belgische Premierminister Alexander De Croo kündigte zudem Reisebeschränkungen für Einreisende aus Ländern im südlichen Afrika an . Es sei Vorsicht erforderlich, aber keine Panik, sagte Vandenbroucke.

Gleichzeitig führt das deutsche Nachbarland Belgien wieder strengere Regeln für private Feiern, in der Gastwirtschaft und im Nachtleben ein. „Die Situation heute ist schlimmer als alle Szenarien, die uns die Experten vorgerechnet hatten“, sagte De Croo.

Bereits vor gut einer Woche hatte Belgien strengere Corona-Maßnahmen eingeführt, unter anderem eine teilweise Home-Office-Pflicht. Trotzdem schießen die Infektionszahlen in dem Land mit 11,5 Millionen Einwohnern immer weiter in die Höhe. Laut den jüngsten Daten der Gesundheitsbehörde Sciensano wurden über 25.000 neue Infektionen pro Tag gemeldet - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. (dpa/dok)

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