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Nach Dolly Partons TodIvanka Trumps Nachruf löst Wut-Welle aus

Ivanka Trump (hier im Oktober 2025 in Tel Aviv) erinnerte an Dolly Parton und sorgte mit ihren Worten für jede Menge Unmut.

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Ivanka Trump (hier im Oktober 2025 in Tel Aviv) erinnerte an Dolly Parton und sorgte mit ihren Worten für jede Menge Unmut.

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Dolly Parton ist mit 80 Jahren gestorben. Ivanka Trump erinnerte auf X an ein Zitat der Sängerin über Liebe und Akzeptanz. Die Antwort kam prompt – und hart. Kritiker werfen der Präsidententochter Heuchelei vor.

Die Nachricht traf die Musikwelt am Dienstag wie ein Schlag: Dolly Parton ist tot. Die Country-Legende starb mit 80 Jahren. Ihre Sprecher teilten dem Magazin „People“ mit, die Sängerin sei nach einem „kurzen Kampf gegen den Krebs“ gestorben.

Weltweit trauerten Fans um die Frau, die Millionen mit ihrer Musik begeisterte. Auch Ivanka Trump meldete sich zu Wort. Die 44-jährige Tochter von US-Präsident Donald Trump schrieb auf X, sie habe Parton nie getroffen. Sie nannte sie eine „unvergleichliche Sängerin, unglaubliche Songschreiberin, begabte Komikerin, unermüdliche Philanthropin, erfolgreiche Geschäftsfrau und ein echtes Original“.

Ivanka Trump zitiert Dolly Parton und erntet Kritik

Ivanka Trump zitiert daraufhin den verstorbenen Star: „Ich kritisiere und verurteile nicht; ich liebe und akzeptiere.“ Diese Worte von Parton hätten in ihr nachgehallt, seit sie sie zum ersten Mal gehört habe, schrieb sie. Sie habe diese „Weisheit“ schon 2024 geteilt.

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Weiter schrieb sie: „Dieses Zitat war, wie so vieles, was Dolly Parton zu einer amerikanischen Ikone machte, trügerisch einfach – an der Oberfläche unkompliziert, darunter aber tiefgründig und zutiefst bewegend. Leb wohl, du helles Licht.“ Sie habe Dolly Parton sehr bewundert und geliebt.

Kommentatoren kritisieren Politik von Donald Trump

Unter dem Beitrag brach ein Sturm der Entrüstung los. „Dein Vater und deine Brüder demonstrieren jede Stunde an jedem Tag genau das Gegenteil“, schrieb ein Nutzer. Ein anderer fragte: „Warum sagst du nicht deinem Vater, der jeden Tag Frauen herabwürdigt, dass er diesen Rat befolgen soll?“ Die Kritiker verwiesen auf die jüngste Geschichte des Präsidenten. Die Bloomberg-Korrespondentin Catherine Lucey nannte er beispielsweise „Schweinchen“, nachdem sie ihn im vergangenen Jahr zu den Epstein-Akten befragt hatte.

Ein weiterer Kommentar erinnerte an Partons langjährige Unterstützung der queeren Gemeinschaft, die unter der Trump-Regierung unter Druck steht.

Woher das Zitat wirklich stammt

Der Satz, den Ivanka Trump zitiert, fiel 2023 in einem Interview mit dem „Hollywood Reporter“. Parton verteidigte damals ihren Song „Either Or“ mit Kid Rock, einem erklärten Trump-Anhänger. „Jemand hat neulich zu mir gesagt: ‚Wie konntest du das mit Kid machen?‘“, erzählte sie. „Ich sagte: ‚Hey, nur weil ich dich liebe, heißt das nicht, dass ich Kid Rock nicht liebe. Nur weil ich Kid Rock liebe, heißt das nicht, dass ich dich nicht liebe.‘ Ich verurteile oder kritisiere nicht. Ich akzeptiere und liebe einfach.“

Auch andere aus dem Trump-Lager bekommen Gegenwind

Ivanka Trump arbeitete in der ersten Amtszeit ihres Vaters als Beraterin im Weißen Haus. Später erklärte sie öffentlich, sie wolle sich aus der Politik heraushalten.

Ivanka Trump blieb nicht die Einzige, die für ihren Nachruf Kritik erntete. Parlamentspräsident Mike Johnson schrieb auf X, Parton habe „ihren außergewöhnlichen Erfolg genutzt, um unzählige andere emporzuheben“. Ein Nutzer antwortete: „Sie hat ganz allein mehr Gutes für die Bürger dieses Landes getan, als ihr Clowns es jemals zusammen tun werdet.“

Usha Vance, die Frau des Vizepräsidenten, berichtete von Partons Wohltätigkeitsprogramm „Imagination Library“, das Kindern kostenlos Bücher schickt. „Als viermalige Abonnenten von Dolly Partons Imagination Library und lebenslange Fans ihrer Musik weiß unsere Familie, dass Dolly Parton eine gute Geschichte liebte“, schrieb sie. Ein Nutzer konterte: „Dir ist schon klar, dass es Republikaner sind, die in diesem Land viele Bücher verboten haben, oder?“

Bildungsministerin Linda McMahon lobte ebenfalls das Leseprogramm. Parton habe „Millionen Bücher in die Hände kleiner Kinder gelegt und eine lebenslange Liebe zum Lesen entfacht“. Ein Nutzer wies darauf hin, dass die Trump-Regierung Mittel für Bibliotheken gekürzt hat.

Parton hielt sich aus der Politik heraus

Dolly Parton selbst hatte sich nie politisch festgelegt. „Ich mische mich nicht gern in die Politik ein, weil ich genauso viele republikanische wie demokratische Fans habe“, sagte sie 2020 der Zeitung „USA Today“. „Ich will niemanden vor den Kopf stoßen, ich habe ein Recht auf mich selbst.“ (mg)

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