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Macht-Demonstration IsraelsArmee hisst Flagge auf Kreuzritter-Festung im Süd-Libanon

Nahostkonflikt - Libanon

Copyright: Stringer/dpa

Die Kreuzritterfestung Beaufort, die israelische Soldaten eingenommen haben, liegt in der Nähe eines nordöstlichen Ausläufers der israelischen Grenze.

Israel erobert Festung im Libanon und hisst Flagge

Israels Militär meldet die Einnahme der strategisch bedeutsamen Kreuzritterfestung Beaufort im südlichen Libanon. Laut einer Erklärung werden die Bodenoperationen im Nachbarstaat damit intensiviert. Ein Bild eines dpa-Fotografen dokumentiert, wie eine israelische Fahne auf der Burg gehisst wurde – ein machtvolles Zeichen im sich zuspitzenden Konflikt.

Festung als „Symbol der Arroganz“

Die israelischen Streitkräfte beschuldigen die libanesische Hisbollah-Miliz, in dem Gebiet Anlagen zu betreiben und von dort aus Attacken verübt zu haben. Israel agiere in der Region gezielt gegen Abschussrampen für Raketen, die von der durch den Iran geförderten Schiiten-Organisation genutzt werden. Ein Sprecher der Armee nannte die Befestigung ein „Symbol der Arroganz“ der Hisbollah.

Die Beaufort-Burg, im 11. Jahrhundert erbaut, befindet sich an einer vorteilhaften Position etwas nördlich des Litani-Flusses. Das auf 700 Metern Höhe gelegene Bollwerk gewährt eine umfassende Sicht auf das Umland. Bereits während der Besatzungszeit durch Israel, die bis 2000 andauerte, war die Burg ein Ort heftiger Kämpfe.

Libanon: „Versuch, Geschichte auszuradieren“

Nawaf Salam, der Regierungschef des Libanon, macht Israel für die massive Zerstörung im Südlibanon verantwortlich. Die Attacken Israels seien ein „Versuch, die Geschichte auszuradieren“, so seine Worte laut der staatlichen Agentur NNA. Die Belastungen des Krieges für die libanesische Bevölkerung seien gewaltig. Das eigene Land dürfe nicht zu einem „Faustpfand“ in den Auseinandersetzungen der Region werden.

Ein Sprecher des israelischen Militärs hat am Morgen die Mehrheit der Bewohner im Südlibanon aufgerufen, Schutz zu suchen. Sie werden angewiesen, sich nördlich des Flusses Sahrani aufzuhalten, der circa 40 Kilometer von der israelischen Grenze entfernt ist. Die Streitkräfte kündigten an, in diesem Gebiet entschlossen gegen die Hisbollah-Miliz zu operieren.

Warnsirenen in Nordisrael nach Beschuss

Zugleich gab Israels Armee bekannt, dass es wieder Feuer aus dem Libanon gab. Im Norden Israels ertönte mehrfach Sirenenalarm. Des Weiteren ist ein israelischer Soldat im südlichen Libanon ums Leben gekommen. Meldungen aus Israel zufolge starb er durch einen Drohnenangriff der Hisbollah am späten Abend des Samstags.

Die andauernden Drohnen- und Raketenattacken der Hisbollah haben zur Folge, dass Tausende Kinder in etlichen Ortschaften Nordisraels nahe der Grenze aktuell keinen Unterricht besuchen können. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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