Lufthansa-Streiks kosten Frankfurter Airport 500.000 Gäste.
Bittere Streik-BilanzLufthansa-Streiks kosten Airport halbe Million Passagiere

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Weniger Passagiere und Fracht: Lufthansa-Streiks treffen Flughafen Frankfurt. (Archivbild)
Frankfurt am Main spürt die Folgen der Lufthansa-Streiks gewaltig. Die Arbeitsniederlegungen im April kosteten den Airport eine halbe Million Fluggäste – eine heftige Quittung für den Betreiber Fraport.
Insgesamt fertigte der Flughafen in diesem Monat nur noch circa 4,8 Millionen Reisende ab. Das ist ein deutlicher Einbruch von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahlen legen das ganze Dilemma der Arbeitskämpfe offen.
Auch Starts und Landungen massiv betroffen
Ebenso dramatisch fiel der Rückgang bei den Flugbewegungen aus. Der MDax-Konzern meldete mit 34.623 Starts und Landungen ein sattes Minus von 11,6 Prozent. Eine untergeordnete Rolle spielte zudem die Terminierung der Osterferien, die anders als im Vorjahr nicht komplett in den April fielen.
Das Frachtgeschäft litt ebenfalls unter den Ausständen der Pilotinnen und Piloten sowie des Bordpersonals. Die umgeschlagene Ladung verringerte sich um 0,6 Prozent auf 168.526 Tonnen. Der Grund: Die wichtige Beiladefracht in den Passagierjets fiel weg. Zusätzlich wurde auch die Frachttochter Lufthansa Cargo bestreikt.
Für den Flughafenbetreiber Fraport ist die Schlussfolgerung einfach und bitter: Weniger Flugzeuge und weniger Menschen bedeuten am Ende des Tages auch deutlich geringere Einnahmen. (dpa/red)
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