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Klare Ansage im LibanonDeutsche Ministerin fordert sofortiges Ende des Krieges.

Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan

Copyright: Eva Krafczyk/dpa

«Deutschland steht an der Seite der Menschen im Libanon», erklärt Reem Alabali Radovan. (Archivbild)

Ministerin im Libanon fordert sofortigen Waffenstillstand.

Für eine Reise in den Libanon ist Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan (SPD) aufgebrochen. Sie will sich dort zusammen mit ihrem Amtskollegen aus Norwegen, Åsmund Grøver Aukrust, die katastrophalen Folgen des Konflikts zwischen Israel und der Hisbollah ansehen.

Die SPD-Politikerin übermittelte vor dem Start ihres Fluges eine unmissverständliche Nachricht: Ihre Reise diene als Signal der Verbundenheit, und sie forderte zugleich einen umgehenden Stopp der Feindseligkeiten.

„Die Menschen brauchen Frieden“

„Deutschland steht an der Seite der Menschen im Libanon“, machte Alabali-Radovan deutlich. „Klar ist aber: Die Menschen brauchen mehr als Soforthilfe – sie brauchen Frieden, Stabilität und eine Zukunftsperspektive.“

Ihre Forderung ist glasklar: „Vertriebene müssen in ihre Heimat zurückkehren können. Dafür braucht es einen verlässlichen Waffenstillstand und ein Ende des Krieges.“

Gespräche mit libanesischer Regierung stehen an

Der Fokus der zweitägigen Visite liegt auf der erschütternden Situation der im Land vertriebenen Menschen. Außerdem möchte die Ministerin die Anstrengungen der Regierung im Libanon fördern, den eingeschlagenen Reformweg trotz der Krise weiterzugehen.

Auf der Agenda stehen unter anderem Treffen mit Präsident Joseph Aoun sowie mit der Sozialministerin Haneen Sayed und der Bildungsministerin Rima Karami.

Schock-Bilanz: Tausende Tote seit März

Weltweit wird die Eskalation in dem Gebiet mit höchster Besorgnis verfolgt. Die israelische Armee dringt seit Tagen tiefer in den südlichen Libanon ein, während die Hisbollah von dort aus immer wieder Israel attackiert.

Die Konsequenzen sind verheerend. Laut Informationen des Gesundheitsministeriums im Libanon sind seit Beginn des Monats März 3.269 Personen ums Leben gekommen und beinahe 10.000 wurden verletzt. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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