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KI spaltet DeutschlandNeue Studie zeigt: Viele nutzen KI heimlich, andere verweigern

KI-Apps

Copyright: Philip Dulian/dpa

Die Mehrheit der Menschen in Deutschland benutzt mehr oder weniger regelmäßig Anwendungen der Künstlichen Intelligenz. (Symbolbild)

KI-Schock: Viele Deutsche tricksen heimlich im Job.

KI-Schock für Deutschland: Neue Zahlen zeigen, wie viele heimlich im Job tricksen und warum die Nation so tief gespalten ist. Künstliche Intelligenz ist überall – doch nicht jeder ist ein Fan.

Die Fakten liegen auf dem Tisch: Ein Großteil der Deutschen setzt regelmäßig auf KI. Eine repräsentative Erhebung des Digitalverbands Bitkom zeigt: Über ein Drittel (34 Prozent) verwendet sie wöchentlich, 15 Prozent sogar jeden Tag. Hinzu kommen 24 Prozent, die seltener auf die Technik setzen.

Aber nicht jeder ist begeistert. Fast ein Viertel, nämlich 22 Prozent der Umfrageteilnehmer, lehnt KI kategorisch ab – auch für die Zukunft. „Künstliche Intelligenz ist schneller im Alltag angekommen als jede andere Innovation zuvor“, sagt Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst. „Deutschland muss KI nicht nur nutzen, sondern mitgestalten – und die Skeptiker dabei mitnehmen.“

US-Konzerne geben den Ton an

Ein Faktor für die Zurückhaltung: Amerikanische Firmen kontrollieren den KI-Sektor deutlich. An der Spitze steht ChatGPT von OpenAI mit 71 Prozent. Dahinter folgen Gemini von Google (50 Prozent) und der Copilot von Microsoft (43 Prozent). Angebote aus Europa, wie Le Chat von Mistral, spielen mit 4 Prozent nur eine Nebenrolle.

Diese Vormachtstellung erzeugt Besorgnis: Eine große Mehrheit von 72 Prozent der Deutschen sieht eine zu starke KI-Abhängigkeit von den Vereinigten Staaten. Wintergerst spricht eine klare Warnung aus, dass Europa zur „digitalen Kolonie“ zu werden droht, falls nicht entschlossen in eigene Technik investiert wird.

Alarm im Büro: Heimliche KI-Nutzung am Arbeitsplatz

Im beruflichen Alltag offenbart sich eine Spaltung. Knapp die Hälfte (48 Prozent) setzt KI bei der Arbeit ein, während eine fast gleich große Gruppe (45 Prozent) dies strikt verweigert. Die wirklich explosive Enthüllung: Zwölf Prozent der beruflichen Anwender nutzen KI im Verborgenen, ohne dass der Vorgesetzte davon weiß. Das stellt für die Datensicherheit in zahlreichen Betrieben ein gewaltiges Risiko dar.

Zugleich scheinen zahlreiche Firmen diesen Trend zu ignorieren. Lediglich 21 Prozent der Beschäftigten haben bislang eine Weiterbildung zu KI von ihrem Arbeitgeber genutzt.

Falschinfos und Macht-Sorgen: Das fürchten die Deutschen

Die Bedenken in der Bevölkerung sind erheblich. Lediglich elf Prozent sehen der Technologie komplett unbeschwert entgegen. Am meisten gefürchtet wird die Flut schwer zu identifizierender Falschnachrichten (50 Prozent) sowie die Befürchtung, die KI könnte übermächtig werden (49 Prozent).

Personen, die auf KI verzichten, verwenden stattdessen mehrheitlich traditionelle Suchmaschinen im Internet (54 Prozent). Lediglich eine kleine Gruppe von 13 Prozent der Nicht-Anwender lehnt die Technologie aus prinzipiellen Gründen komplett ab. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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