„Mache da eine Ausnahme“ Karl Lauterbach mit überraschend klarer Ansage zu Schulschließungen

Karl Lauterbach im Bundesgesundheitsministerium.

Karl Lauterbach, hier am 8. Juli 2022 in Berlin, hat sich klar gegen künftige Schulschließungen ausgesprochen.

Karl Lauterbach hat künftigen Schulschließungen eine deutliche Absage erteilt – außerdem versicherte er, im Herbst gut gegen Corona gewappnet zu sein.

Bei den künftigen Corona-Eindämmungsmaßnahmen sollen Schulschließungen tabu sein. Diese Möglichkeit „wird es nicht mehr geben“, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am Freitag (29. Juli 2022) in der ARD.

Zuvor hatte bereits Justizminister Marco Buschmann (FDP) Schulschließungen in Bezug auf Corona eine Absage erteilt. Die beiden Minister arbeiten derzeit am neuen Infektionsschutzgesetz; die geltenden Regelungen laufen Ende September aus.

Karl Lauterbach optimistisch: „Sehr gutes Paket“ für den Herbst

Er finde es nicht gut, wenn aus laufenden Verhandlungen berichtet werde, sagte Karl Lauterbach. In der Frage der Schulschließungen wolle er aber eine Ausnahme machen. Die Gespräche über das neue Infektionsschutzgesetz würden „in Kürze abgeschlossen“, versicherte er. Ein konkretes Datum wollte er aber nicht nennen.

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„Wir werden wirklich das haben, was wir benötigen“, betonte Lauterbach zugleich. Es werde „ein sehr gutes Paket“ für den Herbst geschnürt. Dazu zählten neben den Eindämmungsmaßnahmen etwa auch eine Fortschreibung der Impfstrategie sowie eine bessere Datenerhebung in den Krankenhäusern. Er arbeite „intensiv“ an der Pandemie-Politik und habe daher auch bislang auf Urlaub verzichtet, sagte Lauterbach. (afp/gr)

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