Bundeswehr: Milliarden-Deal für den Soldaten der Zukunft.
Soldaten der ZukunftBundeswehr bestellt bei Rheinmetall für über eine Milliarde Euro

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Die Gladius genannte Kampfausrüstung von Rheinmetall auf der Nürnberger Sicherheitstechnik-Messe Enforce Tac 2025. Ähnlich sieht die nun bestellte Bundeswehr-Ausrüstung aus. (Archivbild)
Die Bundeswehr rüstet weiter auf! Nach den Milliarden-Deals für Panzer, Munition und Satelliten ist jetzt die Ausrüstung für die Soldaten dran. Der Rüstungsriese Rheinmetall aus Düsseldorf hat den Zuschlag für einen weiteren Mega-Auftrag bekommen. Es geht um sagenhafte 1,04 Milliarden Euro für spezielle Soldatensysteme mit dem Namen «Infanterist der Zukunft - Erweitertes System».
Doch was bekommen die Truppen für diese gewaltige Summe? Das Paket ist prall gefüllt. Laut Informationen der dpa gehören dazu Schutzwesten, neue Uniformen und hochmoderne Nachtsichtgeräte. Diese können flexibel am Helm oder direkt an der Waffe angebracht werden. Jeder Infanterist erhält zudem ein Tablet, das eine Karte mit den vermuteten Standorten des Gegners anzeigt.
Kommandozentrale im Taschenformat
Ein Kernstück des Auftrags ist die mitgelieferte Software. Diese gibt den Vorgesetzten die Möglichkeit, live auf dem Schirm zu verfolgen, wo sich die eigenen Einheiten und die feindlichen Kräfte bewegen. Ein unschätzbarer Vorteil auf dem modernen Gefechtsfeld. Wichtig zu wissen: Die Waffen selbst, zum Beispiel Sturmgewehre von Heckler & Koch, sind nicht Teil dieses Deals. Diese werden extra beschafft.
Die neue Hightech-Ausrüstung ist für insgesamt 8.600 Soldatinnen und Soldaten bestimmt. Die Lieferung soll im Zeitraum von November 2027 bis Dezember 2029 erfolgen. Dieser Milliarden-Deal ist nur ein Teil eines noch größeren Pakets: Er stammt aus einem Rahmenvertrag mit einem Gesamtvolumen von 3,1 Milliarden Euro. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass bald weitere Bestellungen folgen werden.
Warum ist das alles so wichtig? Auf dem Schlachtfeld von heute zählt die Vernetzung. Der einzelne Soldat ist kein Einzelkämpfer mehr. Er muss nahtlos mit Panzern, Artillerie, Drohnen und sogar Satelliten zusammenarbeiten. Durch die digitalen Werkzeuge erhält er in Sekundenschnelle Informationen über die Bewegungen des Gegners, was über Sieg oder Niederlage entscheiden kann.
International ist das System von Rheinmetall als Gladius 2.0 bekannt. Die Bundeswehr erhält aber eine maßgeschneiderte Variante, die exakt auf ihre Anforderungen passt. Für Rheinmetall bedeutet die veränderte Sicherheitslage in Europa durch die russische Aggression volle Auftragsbücher. Der Konzern hat so viele Bestellungen wie niemals zuvor und dieser neue Milliarden-Deal ist ein weiterer Meilenstein. (dpa/bearbeitet durch Gemini 2.5 Pro)
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