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Frieden trotz DrohnenUSA und Iran vor Abkommen, doch neue Angriffe in Hormus-Straße

Straße von Hormus

Copyright: Altaf Qadri/AP/dpa

Nach Angaben des US-Militärs hat der Iran erneut versucht, Schiffe in der Straße von Hormus anzugreifen. (Archivbild)

USA und Iran vor Friedensabkommen trotz neuer Angriffe

Eine Sensation bahnt sich an: Die USA und der Iran stehen laut übereinstimmenden Berichten beider Seiten und des Vermittlers Pakistan kurz davor, ihren Krieg zu beenden. «Wir können bestätigen, dass ein endgültiger, von allen Seiten abgestimmter Text des Friedensabkommens erreicht wurde», teilte der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif über die Online-Plattform X mit.

Ein solches Abkommen wäre jedoch nur der Auftakt für weiterführende Gespräche. Der heikelste Punkt dabei ist das iranische Atomprogramm. Eine Einigung in dieser Angelegenheit soll laut Berichten aus beiden Nationen binnen 60 Tagen gefunden werden.

Wie angespannt die Situation aber noch ist, verdeutlicht ein frischer Vorfall in der wichtigen Straße von Hormus. Das amerikanische Militär berichtete am frühen Morgen über erneute Drohnenattacken des Irans auf Handelsschiffe in der Meerenge des Persischen Golfs. «Die US-Streitkräfte haben sie alle in den letzten Stunden abgeschossen, während der Schiffsverkehr durch die Meerenge ungehindert weiterfließt», informierte das verantwortliche US-Regionalkommando Centcom auf X.

Deal schon am Wochenende fix?

Nach Aussage von US-Präsident Donald Trump sollen die Papiere für ein vorläufiges Rahmenabkommen bald stehen und eventuell schon dieses Wochenende unterschrieben werden – möglicherweise in Europa. Ein hochrangiger US-Beamter stellte am Freitag jedoch klar, dass es noch keine Gewissheit über das Zustandekommen gibt. Die Mehrheit der Entscheidungsträger im Iran befürworte zwar ein Abkommen, «aber nicht alle».

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi postete auf X, dass eine Grundsatzerklärung zum Greifen nah sei. Er ergänzte jedoch: «Bis zur endgültigen Fertigstellung sollten sich die Medien mit Spekulationen über ihren Inhalt zurückhalten».

Trump zufolge sieht der geplante Pakt eine Öffnung der Straße von Hormus vor, die für den Welthandel mit Öl, Gas und Dünger von großer Bedeutung ist. Dieser Schritt soll laut Medienberichten innerhalb von 30 Tagen umgesetzt werden. Im Gegenzug, so Trump, werde die amerikanische Blockade iranischer Häfen beendet.

Was wird aus Irans heiklem Atomprogramm?

Das Abkommen soll laut einem hochrangigen US-Beamten außerdem den Rückbau des iranischen Atomprogramms beinhalten. Die Vereinigten Staaten würden das angereicherte Uran bekommen, welches ansonsten theoretisch zur Herstellung von Atomwaffen dienen könnte – eine Befürchtung, die nicht nur die Regierung Israels hegt. Der Rohstoff solle an Ort und Stelle neutralisiert und dann außer Landes geschafft werden, erläuterte der US-Beamte.

Obwohl die politische Spitze der Islamischen Republik ständig versichert, nicht nach Atomwaffen zu streben, glaubt die israelische Regierung diesen Zusicherungen nicht. Benjamin Netanjahu, der Ministerpräsident Israels, muss in vier Monaten bei einer Wahl seinen Posten verteidigen. Er unterstrich laut seinem Büro, solange er an der Regierungsspitze stehe: «wird der Iran keine Atomwaffen besitzen. Präsident Trump und ich sind uns in dieser Frage vollkommen einig.»

Für Netanjahu eine „bittere Pille“

Netanjahu war laut Medienberichten anfangs sicher, dass der am 28. Februar mit den USA begonnene Krieg gegen den Erzfeind Iran zu einem Umsturz in Teheran führen könnte. Seine innenpolitischen Gegner werfen ihm nun vor, Israel durch das Akzeptieren von Trumps Friedenskonditionen zu einem «Vasallenstaat» zu machen, berichtet das amerikanische Nachrichtenportal «Axios». Das Portal nannte Trumps Pakt mit Teheran daher eine «bittere Pille» für Netanjahu.

In Israel herrscht die Sorge, der Iran könnte nach der Unterzeichnung des Rahmenvertrags und dem Kriegsende die Verhandlungen bewusst verzögern, ohne bei der Atomfrage echte Zugeständnisse zu machen.

Geld nur gegen Taten: Washingtons harte Linie

Blockierte iranische Guthaben im Ausland könnten freigegeben werden – allerdings laut US-Angaben nur, falls Teheran vorher liefert. Bei passender Zusammenarbeit des Irans seien später auch gelockerte Sanktionen vorstellbar, wurde mitgeteilt. Die USA verlangen außerdem, dass der Iran seine Hilfe für verbündete Milizen wie die libanesische Hisbollah stoppt. Laut US-Quellen hat der Iran schon zugesagt, die Finanzierung von Terrorgruppen in der Region einzustellen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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