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Job-Beben bei FestoAnlagenbauer will in Deutschland 1300 Stellen streichen

Festo

Copyright: Bernd Weißbrod/dpa

Festo plant den Abbau von Stellen. (Archivbild)

Schock bei Festo: 1300 Jobs in Deutschland in Gefahr.

Schock-Nachricht für Tausende Familien: Der Esslinger Anlagenbauer Festo plant einen Kahlschlag bei den Arbeitsplätzen. Für rund 1300 Menschen in Deutschland steht die berufliche Zukunft auf dem Spiel.

Als Begründung für diesen harten Einschnitt nennt das Unternehmen veränderte Marktbedingungen, die wachsende Konkurrenz aus Asien und weltweite politische Krisen. Ein globales Umstrukturierungsprogramm soll nun die Wende bringen und für mehr Wachstum und Effektivität sorgen.

Um die nötigen finanziellen Mittel für diesen Umbau freizumachen, sollen die Strukturen von Festo in Deutschland gestrafft werden. Der Stellenabbau wird sich über verschiedene Abteilungen erstrecken. Derzeit laufen Gespräche zwischen der Geschäftsführung und dem Betriebsrat, „wie dieser Stellenabbau möglichst verantwortungsvoll und sozialverträglich gestaltet werden kann“. Konkrete Ergebnisse sind aber noch nicht bekannt.

Gewerkschaft reagiert fassungslos

Die Gewerkschaft IG Metall übt scharfe Kritik an der Ankündigung. „Das hat uns und die Beschäftigten eiskalt erwischt“, erklärte Max Czipf, ein Funktionär der Esslinger Gewerkschaft. Die schiere Größe der angekündigten Maßnahmen sei ein Schock und schüre massive Ängste vor den Konsequenzen für die gesamte Wirtschaftsregion.

Die IG Metall in Esslingen bezeichnet den Schritt als grundlegend falsch. Czipf richtete eine klare Warnung an das Unternehmen: „Wer in dieser wirtschaftlichen Krise Jobs abbaut, verantwortet den Schaden am Industriestandort“.

Umsatz bricht zum dritten Mal ein

Ein Blick in die Geschäftsbücher offenbart die schwierige Lage: Die schwache Konjunktur hat dem Familienbetrieb zuletzt spürbar zugesetzt. So fiel der Umsatz im Jahr 2025 um 3,7 Prozent auf etwa 3,33 Milliarden Euro. Das ist kein Einzelfall: Es ist der dritte Rückgang in Serie. Als Vergleichswert: 2022 hatte Festo noch Einnahmen von 3,81 Milliarden Euro erzielt. Zu Gewinndaten macht das Unternehmen traditionell keine Angaben.

Ende 2025 zählte die Firma weltweit circa 20.600 Angestellte, davon waren rund 8.200 in Deutschland beschäftigt. Festo hat sich auf Steuerungs- und Automatisierungstechnik spezialisiert. Das Produktangebot reicht von druckluftbetriebenen Geräten bis hin zu Software- und KI-Anwendungen. Diese kommen unter anderem in der Lebensmittelindustrie, im Automobilsektor und in der Medizintechnik zum Einsatz. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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