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China-Schock für IndustrieBericht zeigt: China fördert Firmen bis zu 8-mal stärker

Industrieanlagen

Copyright: Jens Büttner/dpa

Staatliche Industriesubventionen haben laut OECD in den Jahren 2023 und 2024 Höchststände erreicht. (Symbolbild)

China pumpt Firmen mit Geld voll – unfairer Wettbewerb!

Jetzt liegen die Zahlen auf dem Tisch und sie sind ein Hammer! Unternehmen aus China werden vom Staat mit Geld nur so zugeschüttet. Für Firmen aus Europa wird der Wettbewerb dadurch brutal unfair.

Industriekonzerne aus China haben in den letzten etwa zwanzig Jahren erheblich höhere staatliche Förderungen bezogen als ihre globalen Wettbewerber. Im Zeitraum von 2005 bis 2024 erhielten chinesische Betriebe, gemessen an ihrem Umsatz, im Durchschnitt drei- bis achtfach mehr an Zuwendungen als Unternehmen in den OECD-Staaten, zu denen auch Deutschland, die USA und Japan zählen.

Und das ist wohl nur die Spitze des Eisbergs. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) stuft ihre eigene Schätzung in dem Report als zurückhaltend ein. Die wahren Differenzen dürften demnach noch gewaltiger ausfallen. Selbst gegenüber aufstrebenden Wirtschaftsnationen wie Brasilien, Indien oder Indonesien ist der Geldregen für chinesische Konzerne massiv höher.

Fette Förderung: So schnappte sich China die Märkte

Experten und Vertreter der heimischen Industrie schlagen schon seit Langem Alarm: China hebelt mit seinen Subventionen und riesigen Überkapazitäten den fairen Wettbewerb aus. Der OECD-Report untermauert diese Kritik jetzt mit Fakten: Etwa 60 Prozent der weltweiten Zuwächse bei Marktanteilen chinesischer Firmen im untersuchten Zeitraum gehen demnach direkt auf das Konto der staatlichen Hilfen.

Generell haben die Subventionen für die Industrie in letzter Zeit Rekordwerte erklommen. Nach einem Spitzenwert im Vorjahr 2023 summierten sich die Hilfen in 15 entscheidenden Industriezweigen für das Jahr 2024 auf die gewaltige Summe von 108 Milliarden US-Dollar. Diese Zahl macht 1,3 Prozent des Gesamtumsatzes der Firmen aus.

OECD-Boss schlägt Alarm: „Unfaire Vorteile“

Ganz oben auf der Liste der am meisten geförderten Branchen stehen Anlagen für erneuerbare Energien, die Halbleiter-Produktion und die Schwerindustrie. Insbesondere die Fertigung von Solarmodulen, Chips, Aluminium und Stahl, aber auch der Bau von Schiffen, erhalten gemessen am Umsatz der Konzerne massive Unterstützung.

Der Generalsekretär der OECD, Mathias Cormann, fand dazu klare Worte: „Umfangreiche und anhaltende Industriesubventionen können globale Märkte verzerren, unfaire Wettbewerbsvorteile schaffen und auf der Angebotsseite zu Überkapazitäten beitragen.“

Die OECD sammelt diese Daten für die 525 global führenden Industrieunternehmen in einer speziellen Datenbank. Darunter fallen staatliche Finanzspritzen, steuerliche Vorteile sowie Kredite mit günstigeren Zinsen. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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