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Droht der nächste Konflikt? Riesiges Kriegsschiff aufgetaucht – Flugzeug macht unheilvolle Entdeckung

Ein US-Aufklärungsflugzeug hat auf einer der Spratly-Inseln, einer Inselgruppe im Südchinesischen Meer, eine unheilvolle Entdeckung gemacht: China hat mehrere Inseln militarisiert. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs steigen auch die Befürchtungen, China könnte einen neuen Konflikt vom Zaun brechen.

Ein US-Aufklärungsflugzeug hat auf einer der Spratly-Inseln, einer Inselgruppe im Südchinesischen Meer, am 20. März 2022 eine unheilvolle Entdeckung gemacht: China hat mehrere Inseln militarisiert. Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs steigen auch die Befürchtungen, China könnte einen neuen Konflikt vom Zaun brechen.

Putins Angriff auf die Ukraine schürt nun auch Ängste im Südchinesischen Meer: Dient der Krieg China als Vorlage? Die Großmacht ließ am Freitag einen Flugzeugträger durch eine Meerenge mit Taiwan fahren. Am Sonntag machten US-amerikanische Piloten eine unheilvolle Entdeckung.

Putins Krieg in der Ukraine hat nun international wieder Befürchtungen aufkeimen lassen, dass die Welt in eine Zeit zurücktaumeln könnte, die einem neuen Kalten Krieg gleichkommen könnte. Eine Zeit, in denen mächtige Länder um ihre Vorherrschaft kämpfen.

Schon seit Jahren herrschen im Südchinesischen Meer Spannungen. Immer wieder lässt China hier seine Muskeln spielen, streitet sich mit den Philippinen, Taiwan und anderen Ländern um Gebiete. Zuletzt war vor Taiwan, eine von Peking beanspruchte, aber autonom und demokratisch regierte Insel, ein chinesischer Flugzeugträger zu sehen.

Der Zeitpunkt war kein Zufall: Am Freitag, kurz vor einem Telefonat mit dem US-Präsidenten Joe Biden, ließ Chinas Präsident Xi Jinping den Flugzeugträger „Shandong“ durch die Taiwanstraße fahren. Auch, wenn Peking erklärt hat, es handle sich nur um eine Trainingsmission: China betrachtet Taiwan als eigenes Territorium und drohte bereits mit dessen Eroberung.

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Mit Beginn des Krieges in der Ukraine gibt es nun auch Befürchtungen, China könnte diese Drohungen wahr machen.

Taiwan: Dient China der Ukraine-Krieg als Vorlage?

Die USA wiederum haben sich der Verteidigungsfähigkeit Taiwans verpflichtet und liefern dorthin auch Waffen. Das hat auch US-Präsident Biden noch einmal klargemacht.

Wie die „New York Times“ analysiert, könnte der Krieg in der Ukraine der Großmacht China als eine Art Feldstudie dienen: Gelingt es Putin, die Ukraine zu erobern, könnte sich auch die Gefahr für Taiwan erhöhen. Auch die Reaktionen des Westens auf den Krieg werden wohl sehr genau beobachtet.

Gegenüber dem „Spiegel“ jedenfalls weisen chinesische Außenpolitikexpertinnen und -experten diese Sichtweise zurück. Die „Taiwan-Frage“ könne nur politisch gelöst werden, mit der Ukraine habe das alles nichts zu tun.

China: Großmacht schafft mit Beton und Militär Tatsachen

Dennoch: Während Washington das Südchinesische Meer als internationales Gewässer betrachtet, beansprucht China rund 90 Prozent als sein Gebiet. Dabei sind die Gewässer nicht nur reich an Fisch und Rohstoffen, sondern auch wichtige Handelsrouten.

Seit vielen Jahren lässt China schon nicht nur gegenüber Taiwan, sondern auch Vietnam oder den Philippinen die Muskeln spielen, die ebenfalls einen Teil des Meeres beanspruchen. Und versucht, mit Sand, Beton und Militär Tatsachen zu schaffen.

Die USA wiederum präsentiert sich als Schutzmacht der Anrainer-Staaten und setzen seit Jahrzehnten Schiffe und Flugzeuge ein, um die freie Schifffahrt auf den internationalen Wasserstraßen sicherzustellen.

Südchinesisches Meer: US-Flugzeug macht unheilvolle Entdeckung

Am Sonntag (20. März 2022) musste ein US-amerikanisches Aufklärungsflugzeug eine unheilvolle Entdeckung machen, als er über das Südchinesische Meer geflogen war, wie die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) mitteilt. China habe mindestens drei Inseln vollständig militarisiert und sie mit Flugabwehr-Systemen und Waffen bestückt. Ein aggressiver Schritt, der alle in der Nähe operierenden Nationen bedrohe, wird Admiral John C. Aquilino zitiert.

Dass die Inseln nun militarisiert werden, stünde im krassen Gegensatz zu den Zusicherungen Xi Jinpings, dass Peking die künstlichen Inseln nicht in Militärbasen umwandeln werde.

China will zeigen, wer in Südostasien das Sagen hat

Das Flugzeug der US Navy habe auf mehreren Inseln der Spratly-Inselgruppe Hangars, Seehäfen, Lagerhäuser und weitere Gebäude gesehen. Mehrere Schiffe hätten in der Region vor Anker gelegen. „Die Funktion dieser Inseln besteht darin, die Offensivfähigkeit Chinas über ihre kontinentalen Küsten hinaus auszudehnen“, sagte Aquilino.

Ein Flugzeugträger vor Taiwan, neue Militäreinrichtungen auf mehreren Inseln: China will weiterhin ganz offensichtlich klarmachen, wer in Südostasien das Sagen hat. Und wer das Südchinesische Meer kontrolliert. Welche Folgen Putins Krieg für die Region hat, bleibt offen.

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