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Baumarkt-Riese pleiteHellweg meldet Insolvenz an – doch alle Märkte bleiben offen

Hellweg - Baumarkt

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Die Dortmunder Baumarktkette Hellweg hat Insolvenz in Eigenverantwortung beantragt. (Archivbild)

Baumarkt-Kette Hellweg meldet Insolvenz an. Kunden können weiter einkaufen, doch 2900 Mitarbeiter bangen um ihre Jobs.

Hammer-Nachricht für alle Bastler und Gartenfreunde in der Gegend! Der Baumarkt-Riese Hellweg aus Dortmund hat einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Die Firma hat dies selbst bekannt gegeben, nachdem das zuständige Gericht in Essen grünes Licht gab.

Das Unternehmen, das besonders im Rhein-Ruhr-Gebiet und somit auch für Menschen aus dem Kölner Umland eine wichtige Anlaufstelle ist, möchte sich auf diesem Weg neu aufstellen. Aber was heißt das jetzt konkret für die Kundschaft und die zahlreichen Beschäftigten?

Entwarnung für Kunden: Shoppen geht weiter!

Die wohl entscheidendste Nachricht für alle, die gerade mitten in einem Bauvorhaben stecken: Es gibt Entwarnung! Nach Angaben von Hellweg werden sämtliche 68 Filialen bundesweit und auch der Webshop normal weiterbetrieben. Die nächste Besorgung für Heim und Garten ist also gesichert.

Während die Kundschaft von der finanziellen Schieflage wenig mitbekommen soll, ist die Situation für die Angestellten deutlich angespannter. Für die nächsten drei Monate ist das Gehalt der etwa 2900 Beschäftigten durch das Insolvenzgeld der Arbeitsagentur gesichert. Die Zukunft danach hängt vom Erfolg der Restrukturierung ab.

Damit die Sanierung gelingt, wurde vom Gericht der Jurist Stefan Denkhaus als vorläufiger Sachverwalter eingesetzt. Seine Aufgabe ist es, die Rechte der Gläubiger zu wahren. Des Weiteren hat man zwei Spezialisten für Restrukturierungen in die Unternehmensleitung geholt. Sie sollen dabei helfen, den Baumarkt-Riesen wieder flottzumachen. (dpa/red)

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