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Verbotene RasseKampfhund zerfleischt Mann bei vollem Bewusstsein

Ein von der Polizei von Cheshire im März 2026 veröffentlichtes Foto zeigt einen XL-Bully. Der Besitzer eines solchen Hundes ist zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden, nachdem sein Bully XL einen 84-Jährigen tödlich verletzt hatte.

Copyright: Cheshire Police/PA Wire/dpa

Ein von der Polizei von Cheshire im März 2026 veröffentlichtes Foto zeigt einen XL-Bully. Der Besitzer eines solchen Hundes ist zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden, nachdem sein Bully XL einen 84-Jährigen tödlich verletzt hatte.

Was für eine Horror-Attacke. Ein Kampfhund hat einen Mann (84) regelrecht zerfleischt. Das Opfer starb an den heftigen Verletzungen. Nun muss der Hunde-Halter in Haft.

Es müssen unvorstellbare Schmerzen gewesen sein: Ein 84 Jahre alter Mann ist in Nordwestengland zu Tode gebissen worden. Zerfleischt von einem Kampfhund außer Kontrolle.

Jetzt muss der Halter des Tieres in Haft. Der Besitzer des XL-Bully-Hundes wurde zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt.

XL-Bully hatte bereits angefangen, Opfer bei lebendigem Leibe zu fressen

Der angegriffene Mann sei im Februar 2025 abends auf dem Heimweg von einem Pub in der Einfahrt eines Hauses von dem Hund attackiert worden, wie die britische Nachrichtenagentur PA mit Verweis auf Gerichtsangaben berichtete. Der Mann sei seinen Verletzungen schließlich einen Monat nach dem Angriff erlegen.

Vor Gericht sei von „katastrophalen Gesichtsverletzungen“ die Rede gewesen. Der Angriff habe 45 Minuten gedauert. Währenddessen sei das Opfer die ganze Zeit bei Bewusstsein gewesen und habe unerträgliche Schmerzen erlitten.

Bewaffnete Polizisten erschossen den 46 Kilogramm schweren Hund namens „Toretto“ mit zehn Schüssen, schreibt PA. Später hätten Untersuchungen ergeben, dass Toretto bereits angefangen hatte, den Mann bei lebendigem Leib zu fressen.

Der 31-jährige Angeklagte wurde für schuldig befunden, Halter eines gefährlich außer Kontrolle geratenen Hundes gewesen zu sein. Ein „Katalog von Versäumnissen“ habe zu dem Angriff geführt. So sei der Hund nur unzureichend - auf einer Terrasse durch ein Tor mit einem Riegel - gesichert gewesen. Der Hundebesitzer bekannte sich schuldig, einen XL-Bully ohne Ausnahmegenehmigung gehalten zu haben.

XL-Bullies sind in Großbritannien verboten

Seit Februar 2024 ist in Großbritannien die Haltung von XL-Bullies untersagt, es sei denn, sie waren bereits vor dem Inkrafttreten des Verbots registriert.

In Deutschland ist der Amerikanische XL Bully bisher nicht als Rasse klassifiziert und taucht deshalb in den Listen mit gefährlichen Hunden nicht auf - im Gegensatz zu Rassen wie Pitbull Terrier, Bullterrier, Staffordshire Bullterrier oder American Staffordshire Terrier. Für sie gilt auch ein Importverbot.

Eine bundesweite Regelung zur Haltung von Kampfhunden gibt es aber nicht. Welche Rassen als gefährlich gelten, listen die einzelnen Bundesländer auf. Für diese Tiere gelten Sonderregeln wie eine Genehmigungspflicht, Leinen- und Maulkorbzwang oder Versicherungspflicht. (dpa)

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