Nach einem Treffen über eine Dating-App wurde eine 17-Jährige furchtbar missbraucht. Nun drohen den Verdächtigen lange Haftstrafen.
Dating-App-HorrorTeenager (17) nach Missbrauch gefesselt in der Wüste ausgesetzt

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Nach einem Treffen über eine Dating-App wurde eine 17-Jährige furchtbar missbraucht. Nun drohen den Verdächtigen lange Haftstrafen. (Symbolbild)
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Laut einem Artikel des Magazins „People“ wurden zwei Männer im US-Bundesstaat Arizona festgenommen, nachdem eine 17-Jährige Hilfe in einem Schnellrestaurant gesucht hatte. Die Jugendliche gab an, zuvor von den beiden Verdächtigen gefesselt und in einer Wüste ausgesetzt worden zu sein.
Nach Informationen lokaler Medien und Gerichtsunterlagen hatten der 22-jährige Preston M. und der 21-jährige Brodie H. die Jugendliche in New Mexico abgeholt, nachdem sie sich über eine Dating-App kennengelernt hatten. Die Minderjährige hatte den Männern zuvor mitgeteilt, 18 Jahre alt zu sein.
Ermittlungen enthüllen schweren Missbrauch
Während der Reise nach Phoenix erfuhren die Männer nach Angaben der Polizei durch einen Anruf eines Ermittlers sowie durch das Einsehen ihres Personalausweises das tatsächliche Alter des Mädchens. Dennoch sollen die Festgenommenen die 17-Jährige in ein Hotelzimmer gebracht, dort gefesselt und sexuell missbraucht haben.
In Vernehmungen gaben beide Männer zu, auch nach Kenntnis ihres Alters sexuelle Handlungen an der Minderjährigen vorgenommen zu haben. In Arizona liegt das Schutzalter bei 18 Jahren.
Hohe Kautionen für Tatverdächtige
Das Opfer konnte schließlich in einem Wüstengebiet Hilfe in einer Filiale der Restaurantkette Chipotle suchen. Die Polizei von Phoenix nahm die beiden Tatverdächtigen am 5. August fest. H. muss sich wegen dreifachen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen verantworten und befindet sich gegen eine Kaution von 251.000 US-Dollar in Haft.
Gegen M. wurden zwei entsprechende Anklagepunkte erhoben, seine Kautionssumme wurde auf 200.000 US-Dollar festgesetzt. Beide Männer müssen sich am 12. August vor Gericht verantworten.
Im Falle einer Verurteilung wegen eines registrierungspflichtigen Sexualdelikts müssen die Täter nach dem Recht Arizonas grundsätzlich lebenslang im offiziellen Sexualstraftäter-Register („Sex Offender Registry“) geführt werden. Damit sind umfangreiche Meldepflichten verbunden, unter anderem bei Änderungen des Wohnsitzes. (jag)
