Ein schrecklicher Unfall mit einem MRT-Gerät endet tödlich. Die hinterbliebene Ehefrau zieht jetzt vor Gericht.
Todes-Drama in den USA!Mann (61) von MRT-Gerät in den Tod gerissen

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Verbotssymbol mit offenem MRT- oder CT-Gerät.
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Eine schreckliche Tragödie spielte sich in einer Radiologie-Praxis im US-Staat New York ab und kostete einen 61-Jährigen das Leben. Ein Magnetresonanztomograph (MRT) zog den Mann an, was zu seinen fatalen Verletzungen führte. Seine hinterbliebene Ehefrau hat deswegen eine Klage eingereicht und verlangt nun eine Entschädigung. Das berichtet das Nachrichtenmagazin „DER SPIEGEL“.
Das Unglück passierte laut Berichten im Juli 2025. Der 61-Jährige war als Begleitung seiner Gattin bei einer MRT-Untersuchung ihres Knies dabei. Nachdem der Scan beendet war, wurde er vom Klinikpersonal gebeten, seiner Partnerin von der Liege zu helfen.
Das fatale Detail: Der Mann hatte eine „große Metallkette“ um, weshalb er „in das Gerät hineingezogen“ wurde. Die Klageschrift führt aus, dass seine Ehefrau „mit allen Sinnen“ mitansehen musste, wie ihr Gatte litt, ehe er einen Tag darauf verstarb.
Massive Anschuldigungen gegen die Praxis
Die hinterbliebene Ehefrau erhebt gegen die Praxis in Westbury auf Long Island nun schwere Vorwürfe und beschuldigt sie eines „fahrlässigen, mutwilligen, rücksichtslosen und unachtsamen“ Verhaltens, das nach ihrer Darstellung den Tod ihres Ehemannes verursacht haben soll.
Im Zentrum der Klage steht dabei insbesondere die Frage, warum die Mitarbeiter den Mann nicht ausdrücklich dazu aufgefordert haben, seinen Halsschmuck vor der Untersuchung abzulegen. Solche Tomographen arbeiten mit sehr starken, extrem potenten Magnetfeldern, um hochpräzise Detailaufnahmen zu erzeugen, und gelten in diesem Zusammenhang für metallische Gegenstände als erhebliche Gefahrenquelle.
Der Verlust ihres Gatten habe bei der Witwe nach eigenen Angaben zu gravierenden physischen, aber auch seelischen Beschwerden geführt. Aus diesem Grund verlangt sie Schmerzensgeld, das insbesondere auch die entstandenen Therapiekosten abdecken soll. Die geforderte Summe soll dabei von einer Jury als „fair, angemessen und gerecht“ bewertet werden.
Ein Vertreter der beschuldigten Klinik äußerte sich auf Anfrage der Website „Greater Long Island“ bislang weder zu der Klage noch zu den konkreten Umständen des Vorfalls. (jag)
