Warnung missachtet Urlauberinnen aus NRW gehen nachts ins Meer, es endet tödlich

Die beiden Frauen sind beim Schwimmen plötzlich untergegangen (hier ein Archivfoto vom 21. August 2021 von einem Strand auf Mallorca).

Die beiden Frauen sind beim Schwimmen plötzlich untergegangen (hier ein Archivfoto vom 21. August 2021 von einem Strand auf Mallorca).

Tödlicher Badeunfall auf Mallorca. In der Nacht zum Donnerstag (2. September) sind zwei Schwestern, eine 23-jährige und eine 25-jährige Frau, beim Schwimmen im Meer ertrunken.

Mallorca. Schreckliche Tragödie beim Baden an der Küste von Mallorca. Zwei Urlauberinnen (23, 25) aus Deutschland sind beim Schwimmen im Meer in der Nacht zum Donnerstag (2. September) ertrunken.

Bei den beiden Frauen handelt es sich Angaben der „Mallorca Zeitung“ zufolge um zwei Schwestern aus Nordrhein-Westfalen. Wie die Polizei mitteilte, kamen sie aus Lemgo bei Bielefeld.

Für die 23-Jährige kam bereits jede Hilfe zu spät, sie konnte nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden. Die 25-Jährige, den Angaben zufolge handelt es sich um die Schwester der Toten, wurde ins Krankenhaus gebracht. Große Hoffnung besteht jedoch nicht: Die junge Frau ist offenbar hirntot.

So kam es zu dem tödlichen Badunfall auf Mallorca

Zu dem tödlichen Badeunfall ist es den Ermittlungen der Nationalpolizei auf Mallorca mitten in der Nacht zum Donnerstag (2. September) am Strand von Cala Mandia gekommen. Gegen 2.30 Uhr war ein Notruf bei den Rettungskräften eingetroffen. Zeugen hatten die leblosen Frauen im Meer treiben sehen.

Eine der beiden jungen Frauen daraufhin schnell gefunden und aus dem Wasser gezogen worden. Wiederbelebungsmaßnahmen bei der 25-Jährigen waren erfolgreich, jedoch wurde im Krankenhaus Hirntod diagnostiziert, so die Nationalpolizei in einer Mitteilung.

Die 23-Jährige wurde wenig später gefunden. Für sie kam jedoch bereits jede Hilfe zu spät. Ein Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen.

Urlauber-Gruppe auf Mallorca ignorierten offenbar Warnung

Den Ermittlungen zufolge waren die beiden Schwestern mit einer Gruppe aus Nordrhein-Westfalen in zwei Ferienhäusern auf Mallorca untergebracht. Gemeinsam mit vier weiteren Urlauberinnen waren sie dann in der Nacht zum Schwimmen ins Wasser gegangen.

Warum die jungen Menschen die Warnung der Wasserrettung ignorierten, ist unklar. Demnach sei am späten Nachmittag des Mittwochs (1. September) aufgrund von gefährlichen Wetterbedingungen die rote Flagge gehisst worden. Das Baden an dem Strand war damit eigentlich verboten.

Aufgrund des heftigen Wellengangs war die Gruppe Urlauberinnen dann schnell in eine Notlage geraten. Ein junger Mann, der zufällig Zeuge wurde, konnte vier der Frauen dabei helfen, wieder an Land zu gelangen. Für die beiden Schwestern aus Nordrhein-Westfalen nahm der Badeausflug auf Mallorca jedoch ein schreckliches Ende. (jv)

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