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Bekannt durch Netflix-HitHier sitzt „Tiger King“ seine Strafe ab – Gesetz verbietet private Raubtierzoos

Ein Tiger in einem Käfig.

Das ist das Aus für private Raubtierzoos in den USA: US-Präsident Joe Biden hat ein Gesetz unterzeichnet, welches die private Haltung von Raubkatzen verbietet.

Private Raubtierzoos wie den in der Netflix-Dokuserie „Tiger King“ wird es in den USA künftig nicht mehr geben. Präsident Joe Biden hat ein entsprechendes Gesetz unterzeichnet.

Eine vermeintlich frei herumlaufende Löwin in Berlin hielt die Menschen rund 24 Stunden in Atem, bis sich am Freitag (21. Juli 2023) herausstellte, dass es sich bei dem gesuchten Tier wohl nicht um eine Raubkatze, sondern um ein Wildschwein gehandelt habe.  

Das Drama dürfte den einen oder die andere aber wohl unweigerlich an Joe Exotic, der durch die Netflix-Serie „Tiger King“ berühmt wurde, erinnert haben. Doch auch solche Raubtierzoos, wie er einen führte, wird es in den USA nicht mehr geben. 

USA: Gesetz verbietet private Raubtierzoos

In den USA unterzeichnete Präsident Joe Biden im Dezember vergangenen Jahres ein Gesetz, das die private Haltung von Raubkatzen verbietet. Die Haltung von Tigern, Löwen, Jaguaren und anderen Großkatzen ist damit künftig allein Zoos, Schutzeinrichtungen, Universitäten oder Regierungsbehörden vorbehalten.

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Das Gesetz verbietet zudem jeden direkten Kontakt zwischen Besucherinnen und Besuchern und den Raubkatzen, wie etwa das Streicheln von Welpen. Privatleute, die derzeit bereits Raubtiere besitzen, dürfen diese zwar behalten, müssen die Tiere jedoch bei den Behörden registrieren.

Die Naturschutzorganisation In Defense of Animals begrüßte das neue Gesetz. Damit sei es künftig verboten, Großkatzen „zu Unterhaltungszwecken in unnatürliche Situationen zu zwingen“, lobte die Sprecherin Brittany Michelson.

„In der Folge werden die Tiere nicht mehr unter Medikamente gesetzt, transportiert und als Staffage für Fotoaufnahmen genutzt werden“; das „Welpen-Tätscheln“ werde ein Ende haben. Dabei durften zahlende Besucher in Privatzoos bisher Jungtiere auf dem Arm halten, füttern oder Fotos mit ihnen machen.

Joe Exotic sitzt seine Gefängnisstrafe ab 

Die Netflix-Serie „Tiger King“ um den Privatzoo-Betreiber Joe Exotic war inmitten der Corona-Pandemie zu einem Überraschungshit geworden.

Exotic wurde im Januar 2020 zu 22 Jahren Gefängnis verurteilt, weil er zwei Auftragsmörder auf die Betreiberin einer Tierschutzeinrichtung angesetzt hatte, mit der er seit Jahren im Streit lag. Er sitzt seine Strafe im Bundesgefängnis in Fort Worth ab – und kämpft dort gegen seinen aggressiven Prostatakrebs. (afp/ra)