Haus-Einsturz in Görlitz: Polizei hat Sprengstoff-Verdacht
Explosion mit drei TotenPolizei hat zwei Verdächtige – sie sitzen bereits in Untersuchungshaft

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Schriftzug Polizei auf einem Einsatzfahrzeug
Eine spektakuläre Entwicklung im Fall des eingestürzten Hauses in Görlitz, Sachsen: Rund drei Wochen nach dem Unglück, das drei Todesopfer forderte, haben die Behörden zwei Verdächtige ermittelt. Die Kriminalpolizei hat die beiden Männer jetzt im Fokus.
Ihnen wird eine ungeheuerliche Tat zur Last gelegt: Sie stehen im Verdacht, mit Sprengstoff eine Detonation herbeigeführt zu haben, die das Wohnhaus kollabieren ließ. Diese Information gab Kai Siebenäuger, Pressesprecher der Polizei Görlitz, in der Sendung „Kripo live“ des MDR bekannt.
Detonation als Ursache im Fokus der Ermittler
Der Fokus der Untersuchungen richtet sich jetzt voll auf das Duo. Während anfangs die Unglücksursache ein Rätsel war, weisen die jüngsten Spuren auf ein absichtliches Verbrechen hin. In Görlitz herrscht Fassungslosigkeit über den Gedanken, dass jemand das Gebäude gezielt zerstört haben könnte.
Was an der ganzen Geschichte besonders aufhorchen lässt: Bei den zwei Beschuldigten handelt es sich nicht um Unbekannte für die Justiz. Der Polizeisprecher informierte darüber, dass sie schon „in anderer Sache“ in U-Haft sitzen. Details zu dem anderen Verfahren wurden vorerst nicht veröffentlicht.
Die Suche nach dem Motiv und den exakten Umständen der Tat läuft weiter. Polizei und Staatsanwaltschaft setzen alles daran, dieses furchtbare Verbrechen lückenlos aufzuklären. (dpa/red)
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