Bei zwei 13-Jährigen aus der Oberpfalz wurden Waffen und Sprengstoff entdeckt. Wie die Polizei mitteilte, habe es konkrete Pläne für eine schwere Straftat gegeben. Die Kinder wurde in eine Klinik eingewiesen.
Beunruhigender FundSprengstoff und Waffen bei 13-Jährigen entdeckt – Polizei hat alarmierenden Verdacht

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Zwei Polizeikräfte mit einem Sprengstoff-Spürhund stehen vor einem Einkaufszentrum. Das Einsatzfoto dient hierbei als Symbolbild.
Bei Wohnungsdurchsuchungen in der Oberpfalz hat die Polizei bei Kindern Sprengstoff und weitere verbotene Gegenstände gefunden. Zwei 13-Jährige seien in Zusammenhang mit dem Einsatz in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen worden, teilte die Polizei am Montag (16. Januar 2023) mit. Es bestehe der Verdacht, dass die Kinder eine schwere Straftat planten.
Nach dpa-Informationen soll es bereits einen konkreten Ort für eine Straftat gegeben haben, bei deren Umsetzung mehrere Menschen gefährdet gewesen wären.
Polizei entdeckt Sprengstoff bei 13-Jährigen
Anlass für die Durchsuchung im Landkreis Neustadt an der Waldnaab seien Nachrichten in sozialen Netzwerken gewesen. Aus denen hätten sich Anhaltspunkte ergeben, dass zwei strafunmündige Kinder möglicherweise im Besitz verbotener Gegenstände seien und Straftaten planen könnten.
Bei einem Einsatz in drei Wohnungen stellten Beamte Gegenstände sicher, bei denen es sich um selbstgebaute Sprengkörper oder Attrappen handeln könnte, hieß es. Auch Softair-Waffen, Handys und Computer seien sichergestellt worden.
Bayern: Angehörige findet Sprengstoff bei Kindern
Der Sprengstoff habe sich ersten Erkenntnissen nach im Besitz eines Angehörigen befunden. Inwieweit bei diesem sprengstoffrechtliche Verstöße vorliegen, müsse noch geklärt werden. Es habe zunächst keine Anhaltspunkte gegeben, dass der Angehörige in die Pläne der minderjährigen Kinder involviert gewesen sei.
Die sprengstoffverdächtigen Gegenstände wurden den Angaben nach von Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes in der Nähe des Fundortes kontrolliert gesprengt. Die näheren Umstände der im Raum stehenden Straftaten müssten noch ermittelt werden. (dpa)
