Was für eine Nummer in Neapel: Einbruch durch den Fußboden, Geiselnahme und dann die Flucht durchs Dreckwasser.
Filmreifer Coup in NeapelBankräuber fliehen durch die Kanalisation

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Italienische Polizei, Feuerwehr und Zivilisten.
Das ist Stoff für einen Actionfilm! In Neapel hat sich ein Überfall ereignet, der alles hatte: Geiseln, einen dreisten Einbruch und ein unglaubliches Entkommen. Ein Trio von Tätern drang am Donnerstag in eine Niederlassung der Crédit Agricole ein und sorgte für helle Aufregung in der Metropole.
Spät am Vormittag verschafften sich die vermummten und bewaffneten Kriminellen Zugang zur Bank. Ihr Weg: eine Öffnung im Fußboden, die sie anscheinend vom Abwassersystem aus geschaffen hatten. Ungefähr 25 Personen befanden sich zu diesem Moment in den Räumlichkeiten und wurden von den Eindringlingen als Geiseln festgehalten. Für die Dauer von etwa zwei Stunden mussten die eingeschüchterten Angestellten und die Kundschaft ausharren. Laut Fanpage.it räumten die Täter währenddessen diverse Schließfächer aus. Das berichtet „t-online“.
Der große Schock: Die Bank war leer!
Um circa 12.45 Uhr wurde die Warnung ausgelöst, woraufhin zahlreiche Polizeikräfte das Gebäude umzingelten. Die Geiseln kamen nach zwei Stunden voller Angst endlich in Sicherheit. Die riesige Überraschung kam aber erst viel später: Als um etwa 17.00 Uhr eine Spezialeinheit die Filiale betrat, war dort niemand mehr.
Kein Zeichen von den Bankräubern. Anscheinend hatten sie sich über dieselbe Route abgesetzt, die sie für den Einbruch nutzten: durch die Öffnung im Fußboden geradewegs wieder in die Kanalisation unter dem Gebäude. Jetzt suchen die Fahnder im unterirdischen Netz nach Hinweisen auf die Entkommenen.
Die Suche nach den Tätern läuft mit Hochdruck. Gemäß „La Repubblica“ prüft die Polizei auch ein Fahrzeug mit einer temporären Zulassung, welches die Kriminellen möglicherweise verwendet haben. Der exakte Wert des Diebesguts steht noch nicht fest, man rechnet jedoch mit einem erheblichen Betrag. (red)
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