Ferraris erster Stromer: Revolution oder Verrat an Fans?
Schock für Liebhaber!So hässlich ist Ferraris erster Elektro-Flitzer

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Das Heck von „Luce“ wirkt sehr unschnittig.
Mit über 1.000 PS, einem radikal neuen Look und einem Preis ab 550.000 Euro stellt Ferrari seinen ersten reinen Stromer vor.
Am Montag (26. Mai) war es so weit: Ferrari präsentierte mit dem „Luce“ sein erstes Fahrzeug, das komplett elektrisch fährt. Für die italienische Traditionsmarke ist das ein Meilenstein. Doch die Vorstellung sorgte in der Autoszene und auf Social Media für heftige Diskussionen. Gerade die treuen Anhänger der Marke zeigen sich enttäuscht.
Der „Luce“, dessen Name übersetzt „Licht“ heißt, bricht mit den Konventionen: Statt eines typischen Mittelmotor-Flitzers bekommen Kunden einen Viertürer mit Platz für fünf Personen. Das Auto misst etwa fünf Meter in der Länge und positioniert sich damit irgendwo zwischen einer edlen Reiselimousine und einem potenten Elektro-Sportler.
Ferrari „Luce“: Über 1000 PS, aber kein typischer Sound
Der Hersteller aus Maranello versichert, dass der „Luce“ auch ohne Verbrenner die typischen Ferrari-Gene in sich trägt. Dazu gehören extreme Leistung, agiles Fahrverhalten und Gänsehaut-Momente am Steuer.

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Die Innenansicht der Ferrari „Luce“.
Unter der Haube steckt beeindruckende Technik: Vier E-Motoren, einer für jedes Rad, liefern eine Gesamtleistung von mehr als 1.000 PS. Manche Quellen sprechen sogar von circa 1.035 PS. Damit soll der Spurt aus dem Stand auf Tempo 100 in nur 2,4 bis 2,5 Sekunden möglich sein.

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Der Ferrari „Luce“ ist das erste reine E-Auto der Traditionsmarke.
Ein 122-kWh-Akku soll für eine Reichweite nach WLTP-Norm von ungefähr 450 bis 530 Kilometern sorgen. Für einen elektrischen Supersportler sind das zwar ordentliche, aber keine rekordverdächtigen Zahlen. Mit einem Leergewicht von circa 2,26 Tonnen ist der Wagen kein Leichtgewicht. Ein aktives Fahrwerk, eine Vierradlenkung und eine hochentwickelte Steuerung der Fahrdynamik sollen das hohe Gewicht kaschieren.
„Seifenartiges“ Design: Revolution oder Verrat an der Marke?
Vor allem die Optik sorgt für Diskussionen. Das Äußere entstand in Kooperation mit der Designagentur LoveFrom, die von Ex-Apple-Designchef Jony Ive und Marc Newson geleitet wird. Die Linienführung ist weich, fast schon wie ein Stück Seife. Die breite, glatte Form verzichtet absichtlich auf typische Merkmale wie scharfe Kanten oder wuchtige Lufteinlässe, die man von Ferrari kennt.
Im Internet gibt es für das Aussehen teils heftige Kritik. Zahlreiche User ziehen Vergleiche zu einem „aufgeblasenen Nissan Leaf“ oder einer „Apple-Car-Variante“. Sie beklagen, dass bei dem stolzen Preis die Emotionen auf der Strecke bleiben. Es gibt aber auch Stimmen, die das kühne, reduzierte Design und die exzellente Qualität der Verarbeitung loben.
Preis-Wahnsinn: So viel kostet der erste Elektro-Ferrari
Der Basispreis ist schwindelerregend: Er startet bei circa 550.000 Euro, was ungefähr 640.000 US-Dollar entspricht. Die ersten Fahrzeuge sollen gegen Ende 2026 oder zu Beginn des Jahres 2027 an Kunden übergeben werden. Der „Luce“ zählt damit zu den kostspieligsten Serienfahrzeugen, die Ferrari jemals angeboten hat.

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Der erste E-Ferrari „Luce “
Die Vorstellung geschieht zu einer Zeit, in der Ferrari seine Pläne zur Elektrifizierung umsetzt, aber gleichzeitig an den legendären Verbrenner-Modellen festhält. Mit dem „Luce“ will man das Angebot ausbauen und eine neue, jüngere oder technikbegeisterte Käuferschaft gewinnen. Die zum Teil heftigen Reaktionen im Netz machen jedoch deutlich, wie sehr das Thema „Ferrari und E-Antrieb“ die Gemüter erhitzt. Zahlreiche Puristen haben Sorge, dass der unverwechselbare Klang und das Gefühl einer reinen Fahrmaschine, wofür der Hersteller seit Jahrzehnten berühmt ist, verloren gehen. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
