Brisante Forschungsergebnisse Sind wir die Aliens? Erstmals Beweise für irdische DNA in Meteoriten entdeckt

Auf dem Foto sieht man die Erde vom Weltall aus.

Viele Forschende untersuchen, wie das Leben auf der Erde entstehen konnte. Einem japanischen Forscherteam ist jetzt ein Durchbruch gelungen. Das Symbolfoto, auf dem die Erde vom Weltall aus zu sehen ist, wurde am 22. März 2022 aufgenommen.

Schon ewig beschäftigt uns die Frage, wie das Leben auf der Erde überhaupt entstehen konnte. Ein Forschungsteam aus Japan hat jetzt erstmals herausgefunden, dass Teile der menschlichen DNA auch in Meteoriten aus dem Weltall zu finden sind.

Für viele ist die Entstehung des Lebens ein Wunder. Wenn man sich vorstellt, dass sich damals aus dem Nichts etwas so Komplexes wie ein menschlicher oder tierischer Organismus entwickeln konnte, stellt sich schnell die große Frage nach dem „Wie“.

Lange blieb das Rätsel, wie Leben auf der Erde eigentlich entstand, ungeklärt. Seit einigen Jahren jedoch wird die Geschichte der Erde immer weiter ergründet.

Und jetzt gibt es bahnbrechende Neuigkeiten: Es konnte erstmals nachgewiesen werden, dass die Bestandteile unserer DNA und RNA nicht einfach „aus dem Nichts“ entstanden sind – sie konnten nämlich erstmals im Weltraum nachgewiesen werden. Macht uns das nun zu Außerirdischen?

Leben auf der Erde durch Stoffe im Weltall?

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Vor etwa 3,9 Milliarden Jahren ist das einfache, einzellige Leben entstanden. Ganz schön schnell, meinen Forscherinnen und Forscher. Die Entstehung der Erde war da nämlich noch nicht allzu lange her. Schon länger wurde vermutet, dass Stoffe aus dem Weltall die Entwicklungen auf der Erde stark beeinflusst haben. Nun wurden für diese Annahme endlich finale Beweise gefunden.

Die grundlegende Idee ist, dass sich im Weltraum bestimmte Moleküle und Stoffe von Staub zu Gesteinsbrocken angereichert haben. Wenn ein solcher Gesteinsbrocken dann als Meteorit auf die Erde stürzt, bringt er diese Stoffe also automatisch mit. So könnte die Entstehung des Lebens auf der Erde angekurbelt worden sein.

Vor wenigen Monaten wurden viele Beweise dafür gefunden, dass etwa Aminosäureketten im Weltall entstehen können. Das fand ein Forscherteam des Max-Planck-Instituts für Astronomie in einer Studie heraus.

Forschende untersuchen Meteoriten auf Nukleobasen

Für die Entstehung von Leben ist DNA und RNA essentiell. Diese tragen die Erbinformationen in sich und bestehen unter anderem aus Nukleobasen. Die für die Herstellung von DNA und RNA benötigten Nukleobasen heißen Guanin, Adenin, Uracil, Cytosin und Thymin.

Ein Forschungsteam um Yasuhiro Oba von der Universität Hokkaido in Japan untersuchte verschiedene Meteoriten auf diese Nukleobasen. Und ihre Studie, welche in der Zeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht wurde, war erfolgreich. „Unsere Untersuchungen zeigen, dass es in Meteoriten eine große Vielfalt an Nukleobasen gibt”, berichten die Forschenden laut „nationalgeographics.de

Beweise für irdische DNA in Meteoriten nachgewiesen

Drei der fünf Nukleobasen wurden bisher schon gefunden – und das Forschungsteam aus Japan entdeckte erstmals auch die Basen Cytosin und Thymin in verschiedenen Meteoritenproben. Somit konnte endlich bewiesen werden, dass die Bestandteile, die für irdisches Leben notwendig sind, auch im Weltraum vorkommen und unsere DNA damit wahrscheinlich aus dem All stammt.

„Wir haben jetzt den Beweis, dass der komplette Satz an Nukleobasen, der heute in Lebewesen vorkommt, schon zur Zeit der Lebensentstehung auf der Erde verfügbar gewesen ist“, sagt Danny Glavin, Co-Autor vom Goddard Space Flight Center der NASA. Macht uns das jetzt zu Außerirdischen?

Die Entdeckung der für die DNA und RNA essentiellen Nukleobasen in Meteroiten ist eine äußerst wichtige Errungenschaft für die Forschung. Um aber festzustellen, ob wir Menschen wirklich aus dem Weltraum kommen, braucht es noch zahlreiche weitere Untersuchungen. (sai)

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